Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1788, [1])

Vom iííert Marz - 17S& 
2 CJ t 
MarinéNeidung und Meublen, desgleichen Erzstuffen, wie auch einige meist mineralogische 
Bücher, an den Meistbietenden, gegen daare Bezahlung, verkauft werden. 
L 7 ) Bey dem Kaufmann Hrn. Talctenberg, in der Fr. Gsldstickerinn Müllern Hanse auf dem 
Brink, ist brstrr frischer Labberdan, das Pf. für z Alb. 8 hlr. zu haben. 
38 ) Auf dem herrschaftlichen Vorwerk Schashof bey Aiegenhatu, ltegeu Hey 75 Kleuder der be 
sten «ad feinsten Hammel Wolle zum Verkauf; die Käufer belieben sich also daselbst zu melde«; 
Sckafbof bcn 5. Mürz 1788. . -, 
3 -) Eine in noch brauchbaren guten Stande befindliche zugemachte Kutsche, welche mit grünem 
Luche ausgeschlagrn, mit gelben Schnüren besezt, vorne mit einem Fenster von vier Glasschef, 
I den, auf den Seiten aber mit ledernen und grün gefütterten Vorzügen, auch im Hintern Si 
tze mit einem Kasten z»m Packen und r Kutschen, Krssen versehen ist : soll Montags Vormit 
taas den raten April dieses Jahrs zu Holzhausen, bey Homberg, auf dem Eisenhammer, an den 
Müstdieteuden öffentlich versteigert werden. Kauflustige können sich dks Endes' bey Unter« 
zrichnetxn zu bestimmter Zeit eiufinben, und aufs höchste Gebot des Zuschlags gewärtigen. 
Holzhäuser: den 4. März?788. Gchuckard, Hütten-Verwalter. Vig. Cotmni-ss. 
40- Montag- den zrten dieses und in denen darauf folgenden Lagen, jedesmahl Nachmittags 
L Uhr, sollen in der Hvfbäckerey im Wriffenhof, allerhand Mcubeln und Effecten an Gold, 
Silber, Porcellsin, Glas Kleidungen, Leinen, Bett - und H lzwerk, auch Gemälde und an» 
derr's, an den Meistbietenden gegen baare edictmäßige Bezahlung öffentlich verkauft werbe». 
Dlchnige, welche hiervon etwas zu ersteben gesonnen sind, belieben sich um èie bestirrsiute 
Zeit alva eiuzusinden. Cassel den 12. Mürz 1733. 
von Lommissicmöwrgen. I. L. Themas, Hof- Secretarius. 
41) Nachdem znm Verkauf der bereits vorhin angezeigten Theater »Kleidungen, anberweiter 
Termin auf Montag den l7ten dieses, Nachmittags z Uhr, auf hiesigem Amte anbrrahmt 
worden: So wird solches hiermit bekannt gemacht. Cassel den ir. Marz 1788. - 
8. H. Landgericht. 
4») Bey dem BLckermstr. Haurand sind jeden Tag die sogenannten Göttinger oder Müudner 
Zwiebacke frisch zu haben. 1 
Besondere Anzeigen. 
j) Unfern re. 
Da bey der jezt herrschenden Blatter-Epidemie vorgekommen ist, daß Eltern ihre Kinder, 
welche daran sterben, vor dem Begräbniß zur Schau auszustellen pflegen, dadurch aber die 
Ansteckung dieser Epidemie auf eine höchstgefährliche Art noch mehr um sich greift; So wird 
jedermann auf höchsten Befehl Serenislimi Hochfürstl. Durch!, bey Zehen Goldgulben, Reichs« 
tbaler und respectiveKammrrguiden uvrrachläßiger Strafe angewiesen, sich dieser demPubliko 
schädlichen Ausstellung obnfehlbar zu enthalten. Auch werden die Schreiner besonders ange 
wiesen, die Fugen und Ritze der Särge wohl zu virpichen. Wir befehlen Euch demnach, 
den dortigen Unterthanen diese Vorschrift weniger nicht öffentlich bekannt zu machen, als .auch 
darauf zu tnviqiliren, daß solcher nicht zuwider gehandelt werde. In dessen Versehung rc. 
Cassel den 19. Jan. 1788. 8ürstl. Heßische Regierung hierselbsr. 
r) Unsern rc. 
Höchsten Orts ist gnädigst resolvirt worben, baß, um eine Frucht - und Holztheurung im 
Lande zu verhüten, keinem Brandtewrinöbrenner, ohne Unterschied, jedoch exclusive der Graf 
schaft Schaumburg, nach Ablauf der jetzigen Concessionszett künftig eine größere Brandtewetnö- 
blase, als von zwanzig Eimer, auch keinem mehr, wie Eine Blase bis auf anderweite Ver 
ordnung, gestattet werden soll. Wir wollen Euch demnach hierdurch aufgeben, solches!« dor 
tig«« Amte sofort bekannt zu machen, damit diejenigen, welche bisher größere Blasen gehal- 
v Nn tev.
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.