Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1788, [1])

Vom uten Februar 1788. 
- 6 ^ Zum praetlfchen Unterricht im kÄufNännische« doppelten Duchhalten und dm damit verbürg 
denen Waaren-und Wechsel-Rechtunge«, wünscht jemand noch einige freye Stunden de» 
fetzen zu können. Jung« L ute, welche hi,rzn Lust haben, werden von demselben ersucht, 
auf dem Gouvernemeutoplaz in der Krau Grimme!» Bebaufuug, eine Treppe hoch, das wet 
tere zu vernehmen, und in ihren Erwartungen aller Zufriedenheit, gegen sehr billige Bezah, 
lung, im voraus versichert zu seyn. 
87) Es hüt Hr K-rpellmrister Kslidrenner seinen vor dem Kölnische» Thore gelegenen Garten, 
um eine gewisse Summe Geldes verkauft; wer daran einige rechtliche Ansprüche zu machen 
vermut, wolle sich innerhalb I- Tagen gehörigen Ortes melden. 
* 8 / Es sollen Montags den riten Februar und die folgenden Tage, auf de? Oörrneustadt vor 
dem Friedrichsplatz-', unten an der Frankfurterstraße/in Nr. 1, allerhand Effecten, als Ti 
sche, Stühle, Kommoden, Schreib.-Konter,. Schranke, Bettgesiells und drrMche«; ferner 
«in Klavier von fünf Oktaven, desgleichen ein in gutem Stanke seyender drexchvriger Flügel, 
an den Meistbietenden gegen alsbaldige daarr Bezahlung verkauft werden. Dre Kauftustige« 
be'iebrn sich in besagter Wohnung des Nachmittags gegen 2 Uhr eiuzustnden. 
2y) Bey dem Gärtner SchUhase d. jüug. am Earlöthor sind alle fremde Saamen, wie auch alle 
Einländische Sorten Küchen - »der Gemüs - Saamen, von der besten Art, selbst gezogen, wie 
auch Boukets und jungen Lattich, und folgende Saamen um billige Preise zu haben , alör 
i L-th bester Eyprischer Blumenkohl - Saamen r6 Alb. 1 Loth früh Engl, besgl. 16 Alb. 1 L. 
Braunschw. roter Awiebels g Alb» 1 ?. weisse Spants. deSgl. s Alb. 6 Hl. IL. Schlangen» 
au km 3 Alb. 6 Hl. 1 r. glätte ordinäre Gurken 3,Alb. 1 L. beste Sorte« Kopf . Lattich 
-Alb. 
zo) Der Gärtner Johannes Claus, in des ehemalig gewesene» Hrn. Hofrath Ferry Garte« vor 
dem Holländischn Thor, hat rechten guten und frischen Gartevsaamen, wie auch Garten 
erbsen und verschiedene Sorten Krnp-uud Stangenbohnen; des»>!eichrn frühe» langen Lein- 
faamen, und schöne oewachftne niedrige Abbrikosen - und PfirschenbäuMe, alle- um eine» 
billigen Preis zu verkauft». 
gl) ES ist Frey tags dm lFiendieses, zwischen Casselu. Weimar etn Fuchs»EnZländer, mitSattel 
und Zeuch, welcher ganz ohne Abzeichen, und eben nicht gross ist, ausser auf der linken Seite 
ein nicht mehr kennbares Gestüt - Zeichen hat, mit einem deutschen Sattel, und einer rothe« 
Schabrak«! mit schmalen Golde bssrzt, gesattelt, und an dem Satte! einen rauhen Tape 
Ranzen hängend, entlaufen; wer dr.seS Pferd aufgefangen, oder e'pige Nachricht hiervo» 
zu reden weiß, wirb g?gm Erhaltung eines guten Trinkgeldes gebeten, daS Pferd selbst, 
»der einise Nachricht im schwarzen M!er «hier auf der Oberneustadt einzuliesern; «er solche- 
«her verheert, hat die Verführung Rechtens z« gewarte». ' 5 -' f 
S2) Im Stralsund bey Hrn. Heinrich ist se hr gutes Snglis. Bier, die Bout. f ür 16 Mb. zu haben- 
gz) Ueber die Verlasse sch zft des adgelebren Schuzjuden Myer Simon ans dem Frizlartsche» 
Stift»«Voqtey Ort UnKedanken, ist nach eingesehenen Schuld-und Vermögensstand derCoueur- 
derC^ditoren erklärt; alle diejenige also, welche an gedachter- B-rlaffensch«ft einen Anspruch, 
es sey aus welchem Grunde es wolle, zu haben vermeynen, sollen Donnerstag den 28ten nächst» 
könftigr« Monats Februar vor alftiesigem Stifts Ort erscheine,», und ihre Foderungrn dry 
Strafe dcr Ausschlftssung zu Protokoll gebe». Frizlar dc« 30. Januar 1788. 
©an« perer Stifts, Amt. Gößmanm 
Beforrdere Anzeige«. 1 l 
j) Ob zwar von de» Herrn Landgrafen Hochfürftlichen Durchlaucht gerne gesehen und denen de» 
. Adel, Räthen, Standes - und Militalr.Personen Kauf- Handels - auch andern reputtrlichen Bür 
gers Leute», einheimischen und Fremden vergönnet worden, derer Promenaden in demFü^k. 
Wk
	        

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