Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1787, [2])

Vom zcten Julius -787. Ü75 
ländischen Thore, im Hinterfelde, an der Landstrasse auf Wilhelm Heppe stossend, 2) lAck. 
7 Rut. zur Hälfte an der Ahnewiese, zwischen den Kretschmanschen Erben und Joh. Dam jim. 
und z) i-i Ack- Rut. im Mommerode zu ^ Theil an vorigen liegend, wovon das Gegen- 
Viertyril Johannes Dam jun die Hälfte aber Kretschmarische Erden besitzen, von Obrigkeit 
und Amtswegen an den Meistbietenden öffentlich verkauft werden; Wer darauf bieten will, 
der kan sich in dem des Endes auf Donnerstag den 6. Sept. schiersk. präfigirtem anderweirem 
Termino vor kiesigem Stadtgericht, zu gewöhnlicher Gerichtsstunde angeben, sein Gebott 
thun, und nach Befinden dessen Adjudicatien gewärtigen. Cassel den 17. Jul. 1787. 
Ex Commiilione Senatus. H. E. Koct), Stadt - Secrelarius. 
ly') Es sollen des Johann Dietrich Seegers und dessen Ehefr., anjetzo deren Erben zu Simmers 
hausen nachfolgende Grundstücke, als: 1) ß Ack. Erbland in der Burg an Johannes Seeger 
gelegen, 2) i Acker, der auf dem neuen Hof an Joh. Henrich Liebehentz gelegen, von Ge« 
richlswegen an den Meistbietenden öffentlich verkauft werden. Wer darauf bieten will, der 
kan sich in dem dazu ein für allemal auf den iz.Sept. bestimmten Verkaufstermtn auf hiesi 
ge« Landgericht angeben. Cassel den 6. Jul. 1787. 
ao) Es sollen des Franz Schade, jetzo dessen Erben zu Ihringshausen ^ Hufe Land, die Stietz- 
breite genannt, von Gerichtswegen an den Meistbietenden öffentlich verkauft werden. Wer 
darauf bieten will, der kan sich in dem dazu ein für allemal auf den 16. August bestimmten 
' Verkaufstermtn auf hiesigem Landgericht angeben. Cassel den 5. Jul. 1787. 
%ü ES wollen die Kretschmarische Erben ihren vor dem Holläudlschen Thore, bey der Mombach 
zwischen dem Schneioer Löber und den Kalckhofischen Erben belegenen Acker Land aus freyer 
Hand verkaufen, und sind bereits lloRthI. geboten worden. Nachdem nun zur weitern ti 
ritaron Terminus aufMittewochen den LZ. Aug. bestimmt worden; als können sich Kauflustige 
alsdenu auf Fürst!. Regierung zu gewöhnlicher Zeit einsinden , ihr Gebot in Cassawehrung 
thun und der Meistbietende des Zuschlags gewärtigen. Cassel den 2z. Jul. 1737. 
L>. tt>. R,üppel. Vig. Commiss. 
»») Es sollen dem Jakob Götze zu Wolfsanger nachfolgende Grundstücke, als: 1) ein Wohn 
haus benebst Scheuer und Stallung, auch Garten dabey, an Henrich Müller und andernseitS 
am Gemeindswege gelegen, sodann ebenfalls die Gemeindsgebräuche; 2) 4Hufe Land, so 
gnädigster Herrschaft dienst- dem Stift Martini zins - und de« Stift Kaufungen zehendbay; 
3) r Ack. am Kühlrnmorgen; 4) ^Ack. vor dem Quelenberge an Jakob Götze und den Wil 
dischen Erben gelegen; 5) 2 Ack. vorm Dorfe an den Wiedekindischen Erben gelegen; von 
Gerichtswegen an den Meistbietenden öffentlich verkauft werde«. Wer darauf bieten will, 
der kan sich in dem dazu ein für allemal auf den 29. Aug. schierskünftig bestimmten Verkanfs- 
termin auf hiesigem Landgericht angeben. Cassel den is.Jun. 1787. 
93 ) Ausgeklagter Schulden halber, womit Christoph Riemenschnetder von Ober. Möllrich, dem 
Martin Marlin daselbst verhaftet ist, soll das dem Schuldner zuständige Haus, dabey gele 
genes Gärtgen und Gemeinds-Nutzung, von Amtswegen an den Meistbietenden verkauft wer 
den, und ist hierzu Termin auf Dienstag den 28. August d. I. angesezt worden; et können 
sich demnach Kauflustige beregte» Tages des Morgens 9 Uhr auf hiesiger Amtsstube etnfin- 
den, ihr Gebot thun, und sodann dem Befinden nach, des Zuschlags gewärtigen. GudenS- 
derg den 15. Inn. »787. 8. H. Amt daselbst. 8. P. Victor. 
*4) Es ist zum Meistbietenden Verkauf, gegen baare Cassenmäsige Zahlung, wegen rückständig«: 
Herrschaft!. Gelder und anderer Schulden, des dem gewesenen Schultzen Elias Seitz zu Epte 
rode zustehenden, daselbst zwischen Henrich Möller und Franz Gödel gelegenen einzelnen Kö- 
ther-Hauses, mit zugehörigen »y Rut. Garten, worauf einRauchhun, ein Rthlr. Hausgeld, 
r Alb. 4 hlr. Contribution, der Dienst und der Lote Pfennig als Laudemium haftet, Termin 
stuf den roten Octodr. v. I. angesezt gewesen; da aber hierinn kein Gebot geschehen; sowi»d 
ande-
	        

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