Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1787, [2])

und Schaafvieh, Brandeweindrennerey. Brau, und Backhauß. s) der jährlich stellende« 
Zins; von Läufern und Garten gegen iörGulden rrKr. $) gegen 169 Morgen Ackerland. 
4) gegen 40Fuder Heu, so aljähriich auf den Wiesen gemacht werden; 5) gegen 8 Stück 
Garten, deren Maaß nicht genau zu bestimmen; 6) gegen 45 Morgen Wüstungen, Huden 
und Triften; 7) der alleinigen Schäferey, woran Hr. Bergmeister Rhode ein Quart hat; 8) 
Eilf und ein viertel Klafter Holz, forfisrey, wovon nur der Macherlohn zu bezahlen; .9) ge» 
gen 8 Stück mastfreye Schweine; io) der Hude zu 20 Stück Rindvieh, und 20 Stück Schweine, 
den rzten Jenner 1788. zu LhalJtter in de? Müllerischen Meyerey, auf Neun nach einan 
der folgende Jahre in Pachtung gegeben werden solle; Al- können Pachtliebhaber i« vvrde« 
stimmten Termin und Ort sich einfmdeu, die von Seiten der Credttorschaft nöthig gefundene 
Bedingungen in Ansehung zu stellender Caution wegen des jährlichen Pachtgeldes und son 
sten vernehmen, und ersagte Meyerey pachten. Wobey annoch angezeiget wird, daß der 
Pachtungs > Uebernehmer das dermalen auf der Meyerey befindliche Inventarium an Vieh, 
Schiff, und Geschirr, Gefütter und Geströh, nach vorgängtger Taxation entweder gegen 
baare Bezahlung, oder Entrichtung Landüblicher Zinsen, und diesen Fall- unter Bestellun- 
Cautton , dem Taxato angemessen, bekommen könne. Gießen de» l7ten November 1787z 
von Regierungs -Lommißions wegen. 
z) Nachdem die Pachtung der vhnweit der hiesigen Stadt gelegenen neu erbauten Aiegelhütte, 
wozu einige nahe dabey gelegene Lecker, eine Wiese und Garten gehörig, und der Thon zum 
irrten. Geschirr und Ziegeln gar nicht weit davon entfernt ist, zu Lichtmeß de- nächstkünfti- 
gen Jahre- zu Ende gehet, und dann diese Hütte wiederum auf 6 oder mehrere Jahre, de« 
Befinden nach, Meistbietend verpachtet werden soll; hierzu aber Termin aus Freytag de« 
4ten Januar k. I. anberahmt worden; A!S können sich diejenigen, fo diese Pachtung zu über» 
nehmen gedenk, n, ersagten Tage- Vormittags von -biS ir Uhr auf hiesigem Rathhause ein, 
finden, ihre Gehörte thun, und unter vorbehaltlichrr Genehmigung Fürstl.Steur» Collegiums < 
des Zuschlags gewärtigen/ die nähere Bedingungen aber vorhero auf Verlangen bey End- un 
terschriebenem dermaligen Amt-führenden Bürgermeister vernehmen. Ziegenhatn den l. Dec. 
' 1787. Bürgermeister und Rach. Joh. wüst. zeit. Bürgermeister. 
4) Nachdem der hiesige unterste Keller mit dem Wein» und Brandewetns, Schank, auch de» 
dazu gehörigen Logis auf dem sogenannten alten Rathhause auf g oder mehrere Jahre ander 
weit verpachtet werden soll, so können diejenigen, so Lust dazu haben, und hinlängliche 
Bürgschaft leisten können, sich in dem da;n aus Donnerstag den loten Jan. des nächstinstv 
henden l788ten Jahrs angeftztem Drmin Morgens loklhr auf hiesigem Nathhanse einfin 
den, ihr Gebote thun, und da- weitere erwarten; auch wird hterwit zugleich bekannt ge« 
' macht, daß ein zeitiger Pachter durch seinen Fleiß sich rbi-rzoRthlr. und noch mehr Brand- 
wein-. Schenkerlohn jährlich erwerben kan, dabrneben auch verschiedener Freyheiten von bür 
gerlichen Abgaben und Lasten genieffet. Cassel den raten December 1737. 
Verkauf s Sachen $ 
1) ES soll das den Erben des verstorbenen Sckntz-Juden Joseph Hellbron» zu Wichwans- 
hausen zuständige, aldvrt zwischen Henrich VogelgesangS Wittib und der Straße gelegene 
Wohnhauß nebst Rebevgebäudeu und Gemeinde Gerechtigkeit, welches in diesige Rentmi 
Zivß, und beym Verkauf mit 10 von hundert lehnbar ist, ausgeklagter Stift-schulden hal 
ber, öffentlich meistbietend und gegen baare Zahlung in Kaffen Mehrung, Mitwoche den 
»oten Febr. künftigen JahreS von Morgens y bis rrUhr in hiesiger Amtsstube versteigest 
«erden, welche- demnach allen denen, welche solche- zu erstehen gedenken, hierdurch öffent 
lich bekannt gemacht wird. Bischhausen am i rtcn Dec. 1737. 
- Lürstl. Heßifch. Justiz^ Amt hicrselbst. wilcken- 
t)
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.