Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1787, [2])

AVERTISSEMENT 
n einer Verbindung, worin ich mit einer auswär 
tigen Buchhandlung gekommen bin, habe ich Gelegenheit, 
denenjenigen ansehnliche Vortheile zr; verschaffen, die sich von 
auswärts Bücher verschreiben, und dieses Geschaffte durch 
Mich ausrichten lassen wollen. Ich bin erbvthig nicht nur alle 
in Deutschland herausgekommene Werke, frey nach Cassel zu 
liefern, sondern ich lasse noch außer dem 20 pro Cent vom ge 
wöhnlichen Ladenpreiß nach, wann die Bestellungen sich auf 
5 oder mehr Rlhlr. belaufen: von Commissionen die 2 bis 4 
Rthlr. betragen, haben die Bücherfreunde einen Rabat von 
is pro Cent, und von geringern Bestellungen io pro Cent 
Nachlaß zu genießen. Bey diefen Vortheilen aber muß ich 
mir baare Bezahlung, gegen Empfang der Bücher, vorbehal 
ten. Promte Besorgung verspreche ich dergestalt, daß, wer 
in der ersten Halste eines jeden Monats, seine Bestellung 
thut, nur Ende des Monars die verlangten Bücher erhalt, 
es ftye dann, daß besonders seltene Werke verlangt würden. 
Da ich diese Vortheile nnr auf eine gewisse Zeitlang ver 
sprechen kann, weil solche aufhören, sobald ich mit gedachter 
Buchhandlung außer Verbindung komme; so bitte ich die 
Bücherfreunde, sich mit ihren Aufträgen nicht zu säumen; 
jedoch werde ich es durch ein Avertissement zuvor bekannt 
machen, wann ich diese Vortheile zu verschaffen nicht weiter 
im Stande bin. Cassel den 6tcn September 1787. 
JV. F. Schoyan. 
Registrator der Französischen 
Justiz » Canzlev.
	        

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