Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1787, [1])

Vom i Stift JlMl'Us 1787* 550 
auf Dienstag den 74. August d.J. angesrtzrt worden. Kauflustige können sich demnach öereg- 
ten Tage- des Morgens 9 Uhr auf hiesiger Amtsstube tinsindcn, ihr Gebott thun, und hier 
auf, dem Befinden'nach, des Anschlags gewärtigen. Gudensberg den 29. May 1787. 
8. Amt daselbst. 8- P. Victor. 
*9) Dem Johannes Kämpen zu Herlinghause« soll Acker Erblaud, auf die Trift und de« 
Kermissrr Weg stoss-nd, zwischen Marti» Noltens und Christoph Greßjohanns Erben gelegen, 
den rz. August d.J. an den Meistbietenden verkanft werden. Wer solche» zu kaufen geson 
nen oder ein Recht daran Hst, kan sich alsdann vor Amt allhier einsinden und seiner Absicht 
gemäs handeln, weil hernach a«f ihr» keine Rücksicht mehr genommen wird. Breuna d. i.Jun» 
1737. Adelich v. Ulalsburg. Gesantrgericht hierselbft. 3. L- Lömemann. 
30) Es soll ausgeklagter Schulden halber, womit Johannes Schmeiß, zu Sand, dem Samt- 
hvtpital Me,-.Hausen verhaftet ist, die dem Schuldner zusiä^dige ^ Hufe Land, von Amts- 
wegcn an den Mcksidretenden verkauft werden; hierzu ist Termin auf Dienstag den 14. Aug, 
d.J. «ugcse^t worden. Wer svlhane | Hufe zu kaufen Lust hat. kan sich beregteu TageS 
des Morgens y Uhr auf hiesiger Amtsstube einsinden, bieten, und sodann, demBrsinden nach 
des Anschlags gewärtigen. Gudensberg den 29. May 1787. 
8ürstl. Heg. Amr daselbst. 8. P. vietor. 
§u vermterenr 
I) I» des Fabriken r Commissarius Herrn Daniel Landre Erben Behausung auf der Oberneu 
stadt ein LogiS auf dem Carlöplatz, unten auf der Erde, i Stube und Kammer, die bek 
Etage in z Stuben, Kammer und Küche, in der zten Etage 1 Stube und Kammer, l Boden, 
I Keller, r Holzstall, 1 Stall für 2 Pferde und allen nöthigen Bequemlichkeiten; auf Johanni 
oder Michäli: ferner im Hinterhause in der 2ten Etage 1 Stube und Küche: noch gegen 
dem Meßhause über, die bel Etage, bestehend in 8 Zimmern, unten auf der Erde eine 
große Küche und Speisekammer, Bedientenstube, r Keller, mit e-inem Holzstall, einem Schöpfen für 
S Kutschen; im Htnlerhause die erste Etage als: 2. Stuben und Kammer, ein großer Stall für 
zehn Pferde, großer Bodm für bas Futter und Haferkammer, samt dem Gebrauch des Wasch 
hauses, nebst allen nöthigen Bequemlichkeiten, dieZaite und Brunnen auf dem Hof; auf künf 
tige Michaeli, und kan in dem'Hause selbst nähere Nachricht eingezogen werden. 
-) In der Martinistrasse, Nr. 329, die ganze Zte Erage, bestehend aus 4 Stuben, wovon 2 ta- 
pezirt sind und 4 Kammern, sodann noch in der 4ten Etage 1 Stube nebst Kammer, 2 Küchen, 
Keller und Platz für Holz zu legen, auch kan die Srube nebst Kammer i» der 4ten Etage al 
lenfalls besonders an eine einzelne Person überlassen werden. 
z) I» dem Schwein^bradischen Hause beym Zeughause, Nr.848, ein Logis, als i Stube, 
s Kammern und Küche;' auf Johanni oder Michaeli. 
4) In dem v. Wattzischen Hause, an der Königsstrasse, die unterste Etage, nach dem Rou-ischen 
Hause hin, welche bisher der Herr Forstmeister von Stieglitz bewohnet, so vorne heraus zu, 
aus » großen tapezirten Stnben, hinten hinaus zu, 1 tapezirteu Stube mit daran stosser;dem 
Kabinet und i Bedientenstube auf dem Hanserden bestehet, nebst dazu gehörigen Kell? ; des 
gleichen in demselben Hintergebäude, nach der Stadtmauer zu, die unterste Etage, rvvrin- 
uen 2 Stuben, i Kammer und Küche, wie auch eine Treppe hoch, z tapezirte Stuben und 
I Kammer, samt darüber befindlichen Boden und einem Keller unter dem Hause, welch s al 
les von dem übrigen Hintergebäude abgesondert und durch eine besondere Hauörhüre verschlos 
sen wird; alles auf Johamst oder M charli. 
5) In der El sabecherüraße in Nr. 234, die 2te Etage bestehend in 1 tapezirten Stube, Alko- 
den, % Kammern, Küche, verschlossenen Keller un-d Platz für Holz r in der sren Etage 1 ta- 
Eeeer xezix-
	        

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