Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1787, [1])

Vom 4ten JuiiiUS 1787. 
zai 
Bediente, welche verlangt werden. 
i) In elneu stillen adel. Haushalt auf dem Lande, vhnweit Cassel, eine gcsittete Person zur 
Haushälterin, die gut Kochen, auch mit Waschen und Nähen wohl umgehen kan; sogleich, 
gegen billigen Lohn. > . 
-) Ein auswärtiger Lehrbursch von guter Erziehung in eine hiesige Ellenwaaren« Handlung: 
desgleichen ein Lehrbursch in eine auswärtige kurze Waaren-Handlung. ' 
3) Bey eine adeliche Herrschaft, 9 Meilen von hier, eine Französische Mamsell, die von guter 
Herkunft und Sitten, auch im «stände ist, einige Kinder in der franz. Sprache gründlich zu 
unterrichten, gegen einen guten Gehalt. 
4) In rin gewisses Gasthaus ein tüchtiger Hausknecht, welcher mit Pferden recht gut umzuge 
hen weiß, mehr gelernt hat und mtt guten ^^.rgnissen versehen ist, gegen, einen recht guten 
Gehalt; auf Johanni. 
Rapirallen, welche auszulehnen. 
1) Beym Curator Herrn Henrich Ludwig Pupillengelder gegen sichere Hypothek; sogleich. 
2) qoo Rthlr. Pupillengelder, auf sichere Hypothek, sogleich; in Nr. 79* ist das weitere zu er 
jagen. X _ ■ 
3) Ein Kapital von 600 Rthlr. auf ein hiesiges assecurirtes HauS, Garten oder Wiese gegen 
5 Procent» 
4) 800 bis looo Rthlr. einzeln oder beysammen, gegen hinlängliche Sicherheit auf die erste Hy« 
polhek; der Bäckermeister Meth, hinter dem Judenbrunnen giebt nähere Nachricht. 
5) 5oo Rthlr. Schranische Pupillengeld gegen sichere Hypothek sogleich; beym Vormund.Uhr« 
macher Hrn. Joh. Martin Heise zu empfangen. 
s) z bis 400a Rthlr. aus der Zuchthauskasse, auf die erste und sichere Hypothek affekurirter 
Häuser allhier; einzeln oder beysammen. 
7) 140 Rthlr. Pupillengeld auf gute hinlängliche Versicherung; bey Joh. Caspar Arend, vor 
, dem Leipziger Thore, ist das weitere zu erfahren. 
Bekantmachung von verschiedenen Sachen. 
1) Ja derDionysienstrasse, Nr. 85, in dem Hupfeldischem Hause, sollen verschiedene Kostbar« 
feiten, Manns - und Frauenskleidungen, Bettwerk, Linnen, CvmtoirS, Commoden, Tische^ 
Stühle und anderes Hausgeräthe, Montags den 4. Junius, öffentlich an den Meistbietenden 
verkauft werden. . . ■ v 1 
2) Mnlewoche den 6. Inn. d. I. soll eine Anzahl Cavallerie« und Husarenpferde öffentlich an 
de« Meistbietenden, gegen sofort zu entrichtende kassenmäßtge Zahlung verauctiontret werden. 
Es wird daher solches zu jedermanns Wissenschaft des Endes hierdurch bekannt gemacht, da- 
mit sich Kauflustige Vormittags 8Uhr, auf dem Platz vorder großer.Kaserne allhier einfinden 
mögen. Cassel d<» 8 May 1787. AusFürst!. Remomirungs-Lommiffism 
z) Der Capeilerische und Ziegeserische Zimmerplatz ist verkauft, wer was daran zu fordern hat, 
kan sich am gehörigen Ort melden. 
4) B y de« Kauf- und Handelsmann Herrn Strube aufm Markt ist Wildunger Gesundbrun« 
nen. recht guter französischer Liqueur und ächter Champagner» Wein um die billigsten Preise 
zu basier: desgleichen sind bey ihm noch von der Braunschweiger zzten Lotterie, deren erste 
Clsse auf dc» 4. Junius gezogen wird, so wie auch von der Cassell. Zite« Lotterie Ganze, 
Halde und Viertel, Loose zu bekommen. 
Yyyz 5) 
Yyy z
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.