Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1787, [1])

Vom szten April 1787« 40z 
früh bey mir einfinben, ihr Gebot thu«, und der Meistbietende sich des Anschlag- gewärtigen. 
Cassel denn. April 1787 . R. Haußmaun. 
li) Bey der hiesigen Frucht, Reuterey befindet sich vom Jahre r-83, eine Quantität Korn, wel« 
ches gegen baare Bezahlung, da- Viertel zu 3» Rthtr. verkauft werden soll; diejenigen, wel 
che Käufer dazu abgeben wollen, können sich Dienstag, Donnerstag und Sonnabend bey mir 
einfinben, und die Frucht nach geschehener Zahlung sacken lassen. Denen, welche ein ganze- 
Viertel auf einmal zu bezahlen ausser Stande sind, dienet zur Nachricht, daß auch einzelne 
Metze« verlassen werden. Cassel den n. April 1787. L. Haußmann. 
Vs) Der Kauf- und Handel-mann Herr I. A. Lange auf hiesiger Oberneustadt, erwartet in die 
ser Woche durch Fuhre des besten neuen Rigaischen Leinsaamen, desgleichen neuen frischen Klee, 
saameu, in billigsten Preisen. 
Iz) Es sollen Donnerstags den 26. April schier-künftig alhier auf dem Markte in de- verstor 
benen Chirurg«- Knochenhauers Behausung Nachmittag- um 2 Uhr verschiedene Mobilien und 
Effecten, al-r an Gold, Silber, Zinn, Kupfer, Messing, Eisen - und Blechwerk, ingleichen 
Manns - und Weib-kleidungen, Betten und Leinen, auch sonstiges hölzernes Hausgerathe an 
die Meistbietende gegen baare Bezahlung veraucttoniret werden. Kauflustige können sich zu 
obbemeldter Zeit daselbst einfinden. Cassel den 17. April 1737. 
H. E. Loch, Stadt, Secretarius. Vig. Commiss. 
J4) Zufolge eine- au- Hochfürstlicher Kriegs, und Domänen, Kammer an uns erlassenen gnä- 
dtgsten Rescript-, sollen auf hiesigem Herrschaft!- Magazinsboden-, zrViertel Korn an die 
Meistbietenden verkauft werden. ES können diejenigen, so solches Korn käuflich an sich zu 
bringe« gewilliget sind, sich de- Montag- deÜZosten diese- früh o Uhr auf dem Magazin, da- 
Reue Haus genannt, einfinden, ihr Gebott thun, und nach eingeholter Genehmigung de- 
, Zuschlag- gewärtigen. Cassel, den 4ten April 1787. 
8. H. 8ruchtmagazins> Administration. 
15 ) ES hat der Müller Johannes Gtppert zum Sande seine daselbst gelegene die sogenannte 
Kayser, Mühle an seinen Schwager dem Müller Friedrich Hagemeyer um eine gewisse Sum 
me Geldes verkauft. Wer was daran zu fordern hat, oder naher Käufer zu seyn vermeynet, 
«olle sich bey ihm in der hiesigen Unterneustädter Mühle, oder bey dem Käufer zum Sande 
Zeit Rechten-melde«. ^ 
j6) Ganz frischer achter Engl. Hopfen um billigen Preis ist bey Hrn. Bindernagel am Pferbe- 
markt in der Paulistraße zu haben. 
$7) Eine gelernte Lerche ist zu verkaufe«. 
18 ) Bey dem Kaufmann Hrn. Gotlteb Sattler am Markt, ist eine Partie von der besten Sorte 
«euer Riegaer Leinsaat angekommen, und in Tonnen und Metzen, wie auch neuer Kleesaamen 
um billigen Preis zu haben. 
ly) Eine vollkommene Schmiede» Rüstung ist sogleich zu überlassen, wer hierzu Lust hat beliebe 
sich zu Elfer-hausen, Amts Melsungen zu melden. 
-o) In Nr. 1113, in der Leipzigerstraße bey dem Mezgermeister Justus Senger ist gut Heu uud 
Grummet zu verkaufen. 
91) Der Fabrikant Hr. Pfeiffer in der Carl-haverstraße macht hierdurch bekant, wann ihm Waare 
zu färben oder drucken gebracht, und die Eigenthümer darüber Zeichen erhalten haben, solche 
Waaren binnen Jahres-Frist, zwischen hier und Ostern 1788, wiederum abzufordern «nd 
einznlösen, indem derselbe von jetzo an, nicht- mehr um Lohn zu färben annimmt, und nach 
Verlauf dieser Frist auf kein Zeichen mehr etwa- geständig seyn wird. 
$*) Bey der Witwe Kaufm. Frau Laugin in der Martinistraße sind Morgens u«d Abend- Spar 
geln vom besten Geschmack um den billigsten Preis zu haben. ' V 
95) Im französischen Hospital auf der Oberneustadt wird allerhand Neue Reparatur-Arbeit in 
Silber bestens gemacht, auch sind allda recht, gute Seifen-Kugel« zu bekommen» 
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