Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1787, [1])

Dom rslen Marz 1787. 259 
baare Bezahlung verkauft werden; welches hiermit den Kauflustigen bekannt gemacht wird. 
Eassrl den .6. Mä.rz 178/. 
H. E Doch, Stadt Secretarius. von Lommisslonswegen. 
;) BeymHandelSmmann Hrn Carl Heu-ich Zahn, sind in gegenwärtiger Ostermesse in der Wik 
helmsstraße in der Buiike R'. lüd, verschiedene Sorten Baumwollen Garn und weisser Kat 
tun in vestgesetzten P.eiftn, desgl. noch verschiedene andere dergl. Waaren in den billigsten 
Preisen zu haben. 
4) Bey dem gnädigst Privileg. Wachstuch - Sonnen - und Regenschirm, Fabrikant I. F. Schu 
macher wohnhaft in der Dlonysienstraße, in Nr. izZ, sind seidene Regenschirme das Srück 
für 7 Rthlr. deLgl. L Rthlr. 6 Ggr. Wachstuchue für 2 Rthlr. Leinene für z, 1, u. l Rthlr. 
seidene Sonnenschirme mit seidncn Frangen für 2 Rthlr. ü Ggr. desgl. mit Zwirn-Frangen 
r Rthlr. Leinene mit Frangen für 1 Rthlr. zu haben. Er bessert auch die alten wieder auS.^ 
l) Hr. Commrss Rath Amelung u. Hr. Geb. Dörner von Wolfhagen haben in der gegenwärti 
gen Messe auf der neuen Gallerte in der Bntike in Nr. 25 l und 252, alle Sorten kauf El« 
jbe:fcldcr Art weiß gebleichte Leinen, Garn, Zwirn und baumwollen Garn, wie auch ächt far« 
. biqte bunte Leinen und feine Bettnlche zu verkaufen; auch sind selbige Willens für in - nnd 
aus ändische Kaufleute und Privatpersonen, feine Leinen.'aufBielfelder Art gegen billiges Blei- 
chrlohn mitzuble-chen. 
t) Zm Weissenhof in des ehemaligen Bildhauers Gieslers Haufe, bey dem Strumpfwkbermfir. 
Hichlwg werde» noch jederzeit alte seidene Strümpfe herum gewmkr, aus zwey Paar ei» 
,Haar gemacht und die schwarzen wieder aufgefärbt: die weissen, welche keinen Schein wie 
der bekommen, färbet er grau; auch macht er Neue, wer Flock, oder gedrehte Sette dazu giebt, 
y) Herr 3. A. St.ude, wird in der gegenwärtigen Messe auf der Communications, Gallerte itt 
brr Batike Nr. 220 und 221, mit wollenen Waaren aus seiner eigenen Manufactur ausstehen, 
m b solche zu den billigsten Preisen verkaufen; als: Biberzeuge, Boy, Rasche £ und g breit 
in allen Farbe«, glatte und gestreifte Camlots, Hoftnzeuge, Kleider, und Meuble. Plüsche, 
tzaffa, Pelz - und Satteldecken. Plüsche, fertige Satteldecken und wollene Bettdecken; des 
gleichen alle Sorten von wollnen Bändern. Alle solche Waaren sind sowohl in» als ausser der 
Messe in seiner Behausung aufm Markt in Nr. 700 zu haben. 
na) Es hat der Hr. Verwalter Schulze und dessen Ehefrau, ihren in der Weissensteiner Aller, 
. einer Seit» an der Frau Küchenmeistern Krellwitzin, und andern Seits des Schneider Wag 
ners Wittwe gelegen, um eine gewisse Summe an den Schmiedmsir. Mäntell und dessen Ehe 
frau verkauft; wer daran Forderung zu haben vermeynet, wolle sich Zeit Rechtens melden. 
N) ES find zwey halbe Loose in £ eingetheilt, als Nr. I355Z und »3554, und zwar zur 6te» 
K:asse der Zoten Lotterie vcriohren , jedermann wird also vor dessen Ankauf gewärmt, weil 
der darauf gefallene Gewinnst an den rechten .Eigenthümer ausbezahlt wird. 
12) Es ist in der Behausung Nr. 20. in der Martinistraße guter Drespen, immaaße» viel kleines 
Ko n darunter ist, um billigen Preis zu verkaufen, 
lz) Allen denjeuigen welche an dem Inspektor Hrn. Moretti gegründete Forderung zu haben ver 
minen, wird hiermit bekannt gemacht, daß sie sich damit binnen heute und 3 Wochen bey 
dem Kramer George Wilhilm Germann in der Dionvsiistrasse in des Uhrmacher Hrn. Heise 
Behausung melden, die zurückbleibende werden alSbenn weiter nicht gehöret werden. 
14) ES haben die Gückischen Erden ihren Garten vor dem Weserthor im Franzzraben ge 
legen, für rme gewisse Summe Geld verkauft, wer was daran zu fordern hat, wolle sich Zeit 
Rechtens melden. 
15) Es hat der Bäckermstr. Nikolaus Schröder des Bäckermstrs« Justus Fiege sein eigenthüm 
liches Wohnhaus für eine gewisse Summe Geldes gekauft: wer etwas daran zu fordern hat, 
»dcr näher Käufer zu seyn vermeynet, wolle sich Zeit Rechtens melden. 
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