Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1787, [1])

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willigen öffentlichen Verkauf zu bestimmen, mithin können alsdann die Kauflustigen Vormit 
tags um 40 Uhr in sothaner Behausung sich einfindrn, und auf das höchste Gebott des Zu 
schlags ohnfehlbar gewärtigen. Cassel den Z i, Jau. 1787. 
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Zu vermrerenr 
I) In derLeopoldftraße zwischen dem Kramer Hamburg und gewesenen Bonsfeldischen Behau« 
sang die unterste und 2»e Etage bestehend in 2 Stuben, 3 Kammern, r Küche, Boden, 2 
Keller und Play für Holz zu legen, zu allen Gewerben schicklich, auf Ostern ; und ist sich des- 
fais beym Bäckermstr. Aigelhaupt auf der Oberneustadt in der Frankfurter Straße dry der 
Kirche zu melden 
-) In der Königsstraße gegen über des Meßhauses Nr. 127, auf Ostern die ganze bel Etage, 
welche auch nach Belieben vereinzelt werden kau. nebst Stallung für 5 Pferde, Kulschcnscho- 
pfkN, verschlossener Holzplatz, Küche, Speisekammer, Boden und Keller. 
J) Zn dem von Rouxischen Eckhause, auf der Oderneustadt, in der Königsstraßk, die ganze bel 
Etage, so wie die unterste Etage auf Ostern, nebst den zu jeder dieser Etagen besonders gehö, 
rigen Bedientcnstuben, Küchen, Speise-Kammern, Kellern, Stallungen, Kutschenschvpsten, 
Futterbodens, Kammern und verschlossenen Holzplätzen; ferner in der Mansarde beö Flügels 
nach dem Opernhause, l Sallon, i Stube, l Kammer, nebst Alkoven, Bedientenstube, Küche, 
Speisekammer, Holzplatz und dergleichen. Zur Nachricht dienet, daß auf Verlangen von 
jeder der obigen zwey Etagen ein Theil vermuthet werden kan. In dem an der Ecke der mit 
telsten Johannesstraße in der Altstadt gelegenem von Rouxischen Hause, auf Ostern die ganze 
zweyte Etage, bestehend in einem Sallon, 3 Stuben, 1 Kammer und 1 Kabmet mit darin, 
«en befestigten Schränken alles tapezier; sodann Küche, Speisekammer, 1 Stube und Kam 
mer für Bedienten, verschloßener Keller und Holzplatz; hiernächst in der dritten Etage 2 Stu 
ben, 1 Kammer und 2 Kabiners gleichfalls tapezirt. 
4) Des Gasthalters Hrn. Eigensatz sein neugebautes Haus in der Martinistraße Nr. 9, üüf 
Ostern, zusammen oder vertheilt; es hat in der untersten Etage eine Stube, Alkoven, Käche, 
Stube, Speisekammer, Holzsiall, benebst Hofraum mit Staketen eiugefaßt, 1 Keller und 
Brunnen auf dem Hofe: in der ersten Etage i tapezirten Saal und Schlafzimmer hintenhrr, 
aus, l kleine Küche, 2 Stuben, 2 Kammern: in der zten Etage r tapezirte Stuberk, i 
Schlaf-Zimmer, t Küche, 1 Saal, 1 kleine Kammer, nebst großen Boden und 3 verschlossene 
Kammern; die erste Etage mit Meubjen von hier bis Ostern sogi'ich. 
Z) In des Herrn Verwalters Engelhardts Hause in der Waisenhansstcaße die 2te Etage .'beste 
hend m 4 Stuben, 2 Küchen, 2 Kammern, i eigenen Keller, Holz» und Schweinestall, ge 
meinschaftliches Waschhaus, Boden und Rauchkammer; auf Ostern. ! 
6 ) I» der mittelsten Johannesstraße Nr. 7Z8, ein Logis für 1 ledige Person oder kleine Haus 
haltung, mit oder ohne Mevblen. 
7) Auf der Oberneustadt in der Frankfurterstrdße in Nr. 43 ein Logis bestehend in 3 Stuben, 
2 Kammern, r-Küche, P'az für Hol^ Keller, auch kan Stallung und Heuboden dabey gege 
ben werden ; sogleich oder auf Ostern. 
-) In des Herrn Fabriken - Commissarius Daniel Lanbre seel. Erben Behausung auf der Ober- 
neustadt gegen dem Meßhaus über, das Logis auf dem Carlsplatz, das Jhro Excel!. dle Frau 
Gräfin von Oeynhausen bewohnet, nebst Stallung und allen nöthigen Bequemlichkeiten auf 
künftige Ostern ; und kàn in dem Hause felbsten nähere Nachricht eingezogen werden. - 
9) In der Martinistraße Nr. 74, beym Kaufmann Hrn. Holzschue in der zten Etage vornherau- 
2 Stuben, 2 Kammern, Küche, 1 Kammer auf dem Boden, nebst Holzplatz; und im Hinrs« 
hause r auch r Stuben, i Küche, und.r verschlossene Gänge, entweder zusammen/ nderje- 
deö besonders; Ersteres Mf Ostern, das andere sogleich. - ■ - 
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