Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1786, [2])

zotcs Stück. 
«nd bekanntermässen auch alle übrige Gewürze und Fette, Mahler- und Farbewaaren, Rauch« 
und Schnuvftobacke tn bester Güte zu dm billigsten Preisen zu haken. 
L7) Ein Berliner Wagen so noch in gutem Stand, viersitzig und verdeckt ist, steht zu verkaufen. 
18) Da hier gewisse Leute Seife unter meinem Namen in den Häusern zmu Verkauf herum tra 
gen, und vorgeben, als ob ich nicht mehr in der holländischen Straße wohnte, wo ich gleich 
wol meine verfertigte'Waare alle im Hause ohne Herumträgrr absetze; so will ich solches hie 
rdurch wissend machen. Jusiuö Nolda, Seifensieder. 
¿9) Der Huthfabrikant, Hr.Feiedr. Köhler allhier, hat eine schöne Partie mayläudische seidene 
Tücher verschiedener Sorten, in ganz-n und balb.n Dutzenden in Commission zu verkaufen, 
, b nimmt auch Bestellungen nach Vorschrift der Farbe und des Gewichts an; alles gegen baare 
‘Zahlung tn Louisd'or zu 5 Rthlr. oder Carolin zu 6 Rthlr. 3 Ggr. 
, ftoj Bcy dem Handilsmann Müller wohnhaft in der D'onysiruftraße arider Jakobsstraße Ecke, 
sind frische holländische Voll-Hceringe gekommen und dermalen dasSrückuma Ggr. uud ia 
der Folge zu jeder Jett in billigsten Preisen zu haben. 
.. Ai) Es fehlen in hiesiger Stabt ein paar tüchtige Steinpflasterer, welche ihren guten Unterhalt 
mit Steinpflastern erwerben können; diejenige welche gute ausgelernte Stchrpflastercr find 
, unb sich allhier häuslich niederzulassen Lust haben, können sich bey mir dem Co.nnnssariuö loci 
melden und mitreist Vorzeigung guter Zeugnisse über die Gründlichkeit ihres Handwerks ukd 
sonstigen Gutve»hqlteps freundlicher Aufnahme und dann auch guter Nahrung gewärtiat seyn.' 
i' Hrröfcld den lZ.Jul. 178s. Rttnkerfuö. 8ürftl. Hess. Comnnssariusleersllda. 
-2) Es ist die hinter dem Marstall dahier gelegene Fränkische vorhin Stietzische Behausung f*r 
eine gewisse Summe Geldes verkauft worden; wer daran etwas zu fordern hat oder näher Käu 
fer zu seyn vrrmeynrr, wolle sich Zeit Rechtens melden. 
Hg) Es sollen Mlttewochen den 2ü. Jul. Nachmittag um r Uhr einige Ohme gute Rheinweine von 
verschiedenen Sorten auf hiesigem Rathhaus an die Meistbietende gegen baare Bezahlung ver- 
auctionirt werden. Eassel drn,i8. Jul. 1736. 
pinghausen, fallender Zehnde, FrevtagS den 28trn dieses öffentlich vermaltert werden; -ieje- 
; nigen also, welche einen oder den andern sothaner Zehnden Maliern wollen , können sich als 
dann zu gewöhnlicher Vormittags in der adeljchcn Burg zu Meimb essen ein finden und de- 
- ' Weiteren gewärtigen. Eassel den ly. Jul. 1786. B. XV, Rüppcl. yigore Comnuis. 
Az) Nachdem künftigen Mittwoche den 26ten dieses der dem Herrn Obersilrcutenant Wo.'f vo» 
' " Gudenberg zustehende und zu Oderzwehren fallende Zehnde auf Fürst!. Regierung zu gewöhn« 
sicher Vormittagszrit öffentl ch meistbietend yermaltert werden soll; So können sich djeje»ig« 
t .welche solchen zu maltern Lust haben, alsdann einsinken und das weitere erwarten. CasselHer» 
. Jul. 1786. B. TP. Rüppell, Vigorc Commission!». 
' »6) Der Hr. Artillerie-Lieutenant Kaysex und Maurmeister Sauer als Vormund, haben ihrer 
'Pupillen Gärten bey der Pu'vermühle, für 203 Rthlr verkauft, wcr etwas daran zu fordern, 
V- oder näher Käustr Zu seyn vermcynt, wolle sich bey dem Vormund Sauer Zeit Rechtens melden. 
27) Bey Hr. Grund im goldnen Adler ist von dem berühmten Schwalheimerbrunuen, wie auch 
\ - zu jeder Zeit Selzerbrurmen, beydes in billigen Preisen zu haben. 
HS) Da das. Conrectorat an biesiger Evangelisch-Reformirten Stadtschule durch obnlävgstiges 
' Absterben des bisherigen hiesigen Conrectors Hn. Io«». George Dedvlpbs in Erledigung ge- 
_■ kommen ist, und baldthunlichst Mir einer andern geschickten Person wieder besetzt werden muß; 
»u dieser Stelle aber, welche nicht nur eine ganz einträgliche Con petenr nnd der B-klekder der- 
" wlben bey vorfallenden Vacanzen im hiesiaen Ministers die besten Aussichten für sich hat, wobl 
X s. Rod?. Vig. Commission!».: 
$4) Es soll des Herrn Oberstlieutenants Wolf von Gudenberg vor Zierenberg, Rangen und Zp« 
henz
	        

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