Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1786, [2])

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Verordn 
P«« GotteS Gnaden Wir Wilhelm derNem,«^'Landgraf z« Hess«, Fürst p» 
Hersfeld, Graf zu Catzenelnboge«, Dietz, Ziegenhain, Nidda, Schaumburg 
r» . . , und Hauau, rc. rc. , '> ^ 
fKüaen nebst Entbietung Unsrer Gnade hiennit jedermänt.iglich zu wissen r Nachdem weyland 
O Unsers Herrrt Vaters Gnaden veranlasset worden, .durch eine Resolution vom üten Aug. 1766 
gnättgst zu verordnen, daß die in Frankfurter Währung ausqeltehene Capitalien in dermaligem' 
Caffagelde mit einem Abzug von zehen pro Lent im hiesigen Nieder-Färftenthum und dazu gehör" 
rigen Provinzen wieder abgetragen werden sollen, durch die bisherige Erfahrung aber sich destat- 
tiget hat, daß, weil bey dem sehr veränderlichen und öfters abgewechselten Münzfuß, worinn i» 
Altern Zeiten die Sorten ausgepräget worden, solche von den nachherigen Münzen im Gehalt so 
wohl sehr unterschieden gewesen, als auch der CvurS selbst in Ansehung der Frankfurter Währung 
sich nicht immer gleich geblieben, sondern allerhand Veränderungen erlitten bat, hierdurch meh« 
rentheils die Creditores zu kurz kommen und an ihrem Capital einbüssen, zuweilen aber auch die 
Debitares, wann die Capitalien im fetzigen 24 Guldenfuß auSgeliehen gewesen, dabey verliere» 
müssen, vorzüglich aber und allermehresten diejenigen Stiftungen, deren Fonds gröstentheils in 
-»-gelehnten Capitalien bestehen, darunter leyden, wann sie die in ältern Jetten geborgte Capita 
lien, ohne auf das tempu« contrsÄus , wie recht und billig ist, zu sehen, mit einem damit in kot- 
«emVerhLltniß stehenden Abzug von zehen pro cent bey der Ablage zufrieden seyn und wrniger bekom 
men sollen, als sie zum Anlehn würklich ausgegeben und vorgeschossen habe«, wodurch eS dann nicht 
schien kan«, daß dergleichen Stiftungen, wie Uns unterthanigsi zu vernehme« gegeben morden, 
chhhhhh auf 
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