Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1786, [1])

Vom lyren Jirmus 1736. 5 ?^ 
-) Ausgekkagter Schuhe« halber und zu Befriedigung der bis dahinz sich angegebenen Gläu» 
biaer, soll des in 1784. «ach Ungarn ausgewanderten Stephan Kaufmann, zu Weißen hasssk 
gileqeneS HauS samt Zubehör au den Meistbietenden unter den im Termin bekannt gemacht 
werdenden Bedingungen Mittewoche dm 21 . Jun. des Morgens roUhr hier vor Amt ver» 
kauft werden. Diejenigen also, welche solches zu kaufen gesonnen, könnenjfich «sodann« hier 
»ey Amt emfinden, ihr Gebot darauf thun, und nach Befinden des Zuschlags gewärtigen» 
NeuterShauftn, den z. April, 17»-. , ,, ^ ^ 
Fürst!. Heß. Amt daselbst. G. D. Braun, 
ro) Es ist die Wittib Götte gesonnen, ihr in denSchloßstraße, zwischen idem Kupferschmie- 
Axt und dem Schneidermeister Löber gelegene Behausung aus freyer Hand zu verkaufe». 
,i) Es wollen die Großhennische Erben ihre ererbte Elterliche Behausung allhier, in der un 
tersten Kaftrnenstrasse, zwischen dem Herrn Major ConsenS und der Wittib Fischerin gelegen, 
vertäuten, und sind darauf öooRthlr. geboten worden, wer ein mehreres zu geben Willen- 
ist, kan sich bey dem Huthmachermstr. Großhenne, in der Behausung melden. 
Lr) Es will der Traiteur Hr. Seb Eigensatz sein neugebautes Haus in der Martinistrasse Nr. 0. 
aus der Hand verkaufen, und sind darauf bereits 2450 Rthl. geboten worden; wer ein mey- 
rereS geben will; wolle sich in diesem Monat melden. s 
13) Da in dem zum Verkauf des Trumbachischen Guth zu Wehlheiden auf heute i anberaumt ge- 
sta denem Termin, gar keine L^icitanten erschienen und vermuthet wird, daß solche unrichtiger 
Nachrichte» halber zurückbleiben \ So wird andexwarter nochmaliger Termin», auf den 
5.julü . ächstkünftig anberaumet, in we chem Kauflustige sich einfinden, äufs höchste und.an 
nehmliche Gebot der Adjudieation gewärtigen, und sich vorhero auf dem Gur he und beym Ei 
genthümer, der es von Johanni an in Besitz nehmen wird, ft bst erkundigen mögen. Caffek, 
den 14 lunii 1786. B. w Rüppel. vig. commilN 
14) Es soll des hiesigen Bürger «nb Dändermeister, Job. Henrich ^eymüller, und dessen Ehe 
frauen Behausung all ier in der Unterr-eustabt, in der Aayfenhausstraße, an dem Grenadier 
Hencke und Bäckermeister Hartmann gelegen, von Obeigkeit und Amtswegen an ben Meist 
bietenden verkaust werden ; Wer darauf zu bieten gesonnen, kann sich in dem anderweit auf 
Dvnnrrr.ag iden l?ten August fchierskünftig prsestgirten l'erminv vor hiesigem Stadtgericht za 
gewöhnlicher Gericktsstuude angebe», sein Gebot thun und nach dem letzten Glockenfchlassrr 
Uhr nach Befinden dessen Adjndicatkm gewärtigen. Eassel den syten May l?86. 
. kr Oommillionc 8enstu§. I. 8. Doch, Stadt» Secretarius. 
kz) Nachdem sä Instantia« des hiesigen Bürger und Gastwirtb Hellmuth, als bestellter Äor- 
mund über des verstorbenen Zimmermeister Ziegrftrs Kinder auf zuvor erhaltenes Vecretum 
sliensncir zum freywiüige?' Verkauf ftmer curanden Garten allhier vor dem Leipziger Thore a» 
der Fu'da rwischen dem Wriffl indermeister Rrrdo ph und der Wittib Pfeifferin gelegen, an- 
dcrweiter lerminus auf Donuesiag den .29* lunii fchierskünftig xr«stgirtworden; A s könuert 
dieienig'-. welche darauf zu bieten gesonnen, sich in prsestro vor hiesiger» Stadtgericht zu ge 
wöhnlicher Gerichts- mrde angebe«, ihr Gebot thun und darauf das weiter« gewärtigen. ES 
dienet zngl-ich hi rmit zur Nachttcht, daß mit dem bereits geschehenen Gebot von 300 Stthlr. 
der Aruangzum Ausbieten gemacht werden solle. Cassel den 30. Man 1786. 
Ex Comrniffione Seratus, I. 8, Bocfo, Stadt. Secretarius. 
»6) Nachdem ad Instaittidfni des hirfigen Bürger und Gastwirth Hellmuth, als bestellten Vor 
mund über des verstorbenen Zimmermeister Ziegeski * Kinder, auf zuvor erhaltenes vecretuw 
alknandi zum fr ywillig'N Verkauf seiner Curanden Garten, allhftr vor dem Leipziger Thore 
. an dem Zm«me< platz zwischen des Seilermeister Etigelharbs Wittib und dem Cramer Plaß ac* 
lc ?co, ande.weiter verminn, auf Donnerstag de» üreu lulii fchierskünftig pra-stgiret worden; 
Als können 'tiys- »ge, welche da-auf zu bieten gesonnen, sich i» prTstxo vor hiesigem Stadtqe- 
^cht.zu gewöhnlicher Gerichtsstunde angehen, sein Gedotthu», und nach Beßnden das weite-
	        

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