Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1786, [1])

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demnach bere-ten Tage- des Morgens y Uhr auf hiesiger Amtsstube einfinden, bieten tmh 
hierauf dem Befinden nach des Zuschlags gewärtigen. Gudeusberg den 25. April 1786. 
8ürstl. Hessisch. s»m dajelbst. 8- P. Victor. 
jo) Nachdem ad instantiam des hiesigen Bürger und Gadw.rth Henrich Hellmuth als bestellter 
Vormund über des verstorbenen Zimmermstr. Zi-'g-sers Kinder auf zuvor erhaltenes vecretum 
slienandi zum freywilligen Verkauf seiner Curanden Behausung nebst denen daran gebaueien 
Flügklgebauden. auch darhinter gelegenen Garten, allhier tu der Unterneustadt in der Letp, 
zizerstraß« zwischen dem Wachthavse und Tobackspinner Ullrich gelegen, anderw.iter'vermi 
nn» auf Donnerstag den arten Iun. schierskünstig przeñgiret worden; als können diejenige, 
welche darauf zu bieten gesonnen, sich in prxsixo vor hiesigem Stadtgericht zu gewöhnlicher 
Gerichtsstunde angeben, ihr Gebot thun, und darauf das weitere gewärtiger,. Es dienet 
zugleich hiermit zur Nachricht, daß mit dem bereits darauf geschehenen Gebot von 7ac>c>Rthlr. 
der Anfang zum AuSbieten gemacht werden solle. Cassel , den 2. May 1736. 
Ex Comniiflionc Senatus. I. 8» X\od), Stadt » SecretanuS. 
II) Nachdem ad inttantiam des hiesigen Bürger und Gasiwirth Henrich Hellmuth, als bestell« 
ter Vormund über des verstorbenen Zimmermeistcrs Ziegesers Kinder, auf zuvor erhaltenes 
vecrctum slienandi zum freywilligen Verkauf seiner Curanden zuständigen Zimmerplatz, all 
hier vor dem Leipzigerthore zwischen bor Stadtmauer und dem Jimmermeister Klein gelegen, 
lermtnns auf Donnerstag den roten Jul. schierskünstig prLñglret worden ; a'ö können dieje 
nige, welche daraufzu bieten gesonnen, sich in praffixovor hiesigem Stadtge icht zu gewöhn 
licher Gerichtsstunde angeben, ihr Gebot thun, und darauf das weitere gewärtigen. Cassel, 
den Z. May 1786. Ex Commislione Senatus, I. 8. Bodb, Stadt » SecretariuS. 
12 Nachdem ad instantiam des verstorbenen Schrcinermstr. Justus Weymars Erben zum frey- 
willigen Verkauf ihrer grmeinschaftl. Behausung allhier in der Dyonisienstraße, zwischen dem 
Werkmeister Hoffmann und denen Kirchhvfischen Geschwistern gelegen, Terminus auf Don 
nerstag den aoten Jul. schierskünstig prLñgiret worden; als können diejenige, welche dar 
aufzu bieten gesonnen, sich in praefixo vor hiesigem Stadtgericht zu gewöhnlicher Gerichts 
stunde angeben, ihr Gebot thun. und nach Befinden dessen Adjudication gewärtigen. Cassel, 
ben l- May 1786. Ex Commiffione Senat»;, J, 8« ^och, Gtñdt» Sccretarius. 
13) Eö soll des Martin Heering zu Oberkauffungen, seine Schlagmühle, an Henrich Lincken 
und Hans George Behren Erben, benebst einer Scheuer und Mistestätte, ex officio an den 
Meistbietenden öffentlich verkauft werden; w.r nun darauf bieten will, der kaun sich indem 
barzu ein für allemahl auf den arten May bestimmten Licitationstcrmin auf hiesigem Landge 
richt angeben. Cassel, den 28. Mürz 1786. 
14) Es soll des Stephan Schalles yiuterl. Kinder zuWahlershausen, ihr in derWeissensteinervorstadt 
gelegenes Wohnhaus und Hofreyde, ex officio an den Meistbictendcn öffentlich verkauft 
werden: wer nun darauf bieten will, der kann sich in dem darzu ein für allemahl auf den 
2yten May schierskünstig bestimmten Licitationstermin auf hiesigem Landgericht angeben. Cas 
sel, den 6. April 1786. 
iz) Nachdem in dem zum freywilligen Verkauf der denen Heppischen Erben zuständigen in der > 
untersten Druselgasse oberhalb der reformñten Pfarrwohnung belegcnen Behausung anberahmt , 
gewesenen Termin kein Licitaut erschienen; als ist auf der Interessenten ferneres Nachsu 
chen anderweite Tagefahrt auf den 24ten May anbrzielet, worinn die Kauflustige Vormittag- 
zu gewöhnlicher Zeit auf Fürst!. Regierung sich eivfinden, ihr Gebot in Casse Währung zu 
Protokoll thun, und die Meistbietende des Zuschlags gewärtigen können. Cassel, den 2dtcn 
April 1786. B. vl). Rüppcll, Vigore Commiffionis. 
16) ES sollen ausgeklagter Schulden halber, womit Adam Henkcs zu Bcssa, dem Schutzjude« 
Joseph Nathan zu Obermöllerich vrrhafftet ist, nachfolgende dem Schuldner zuständige Gü 
ter, als: i) Haus und Hoffereyde, ist ein Ackersitz. Erbland so gnädigster Herrschaft 
zehud-
	        

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