Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1786, [1])

Vom 20 kn Marz 
’85 
0 
3) iy8 Rthlr. Pupillengelber bey dem Kupferschmied Axr auf die erste Hypothek, sogleich oder 
auf Ostern. 
4) 500 Rthlr. Deinetische Pupillengelder, sogleich. 
5) 150 Rthlr. Pupillengelder, sogleich. 
Capital, so zu lehnen gesucht wird. 
I) Ein Capital von roos Rthlr. die zu verhypolhecirenden Grundstücke sind zu 13000 Rthlr. 
taxirt, und stehen darauf nur 3020 Rthlr. versichert. 
Bekantmachung von verschiedenen Sachen. 
0 Die dermalen vorhandene herrschasbiche Rotwildprctöhaute, TannwildpreLshäute und Reh- 
felle, worunter mehrentheils Hirschhäute und Rehbocksfelle, sollen Mittwochen den zten künf 
tigen MonatS April des Vormittags nach 8 Uhr wie gewöhnlich dahier im Neuen-Cvllegieu- 
Hvf au den Meistbietenden verkauft werden, welches den Weiögerbcrn und andern Kauflusti 
gen hiermit bekannt gemacht wird. Cassel den rzten März. 1786. 
Vißvre Commiflionis Schmmcke. Bauer. 
») Der Kaufmann Hr. Anton Lucius aus Erfurth, wird zu bevorstehender Casseler- Messe 
mir vachstehenbenWaaren ankommen, und solche um die billigsten P reiße verkaufen: ganz 
extrafeine gebleichte baumwollene Garne, baumwollene Mützen' und Strümpfe, auch seidene, 
leinene, und alle Torten wollen« Strümpfe, scharze Beinkleider, Zeuge, Serge de Berry, 
Manschefler, feine bunt gestreift«; baumwollene Cottenade, gedruckte leinene Zeuge, alle Sor 
ten leinene, seidene und baumwolleue Halstücher, feine weiße Schlesinger Taschentücher mit 
rothen Kanten, rothe Leimwand, glatte uud gestreifte Moufelin. Seine Boutique ist auf 
dem Mcstbause Nr. 116. 
zh Die in den Hallen auf dem Marffallerplütz mit Nr. Z. und r< 5 . bezeichnete beyde Budi 
ken, welche vorhin die beyden Nablermeistr. Hörnest und Mehlig inne gehabt, sollen hin 
wiederum, an den Meistbietenden überlassen werden, und ist hierzu Termin auf den Dou- 
«erötag de» zzteu k. M. veftgefetzt worden; es können sich also dre Liebhaber gedachten Ta 
ges , Vormittags gegen io Uhr auf Fürst!. Kriegs, und Domaineu. Kammer einfinden, ihr 
Gebot thun, und sodann des Zuschlags gewärtigen. Cassel den 25. Febr. 1786. Arend. 
X) Ein Kaüol so inweudia mit gelbem Tuch ausgefchlagen, ein dergleichen Kissen und Verdeck 
hat. ist mit oder ohne Geschirr, wie auch ein dreyjähriger Wallach zu verkaufen. 
Z) Die Frau Göttin, so dermalen die Fürst!. Pazev speiset, ist Willens in einem billigen Prei 
se und der beßten Bedienung, monatlichen Speifetifch zu geben, 
ö) Ein Faß von drey Ohmen uud eine Melzebütte, welches Meisterstücke sind, und für einen 
Bierdrauer und Brandewetnsbrenner dienlich, sind um billige Preise zu verkaufen bey dem 
Bändermstr. Reitz in der Dyvnisieustraße gegen dem Tracteur Hrn. Wichard über. 
f) Es ist vor kurzer Zeit frevelhafter Weise in der neuen Weissensteiner- Allee ein Gartenständer, 
um die Krampen davon zu hauen, und des übrigen daran befind!. Eisens halber, ganz zersplit 
tert, imgl. die Einfassung von einem Brunnen zerhauen, das Eisen davon abgeschlagen und 
die Stange abgebrochen; wer davon gekauft, oder den Thäter angeben kann, bekomt unter 
Verschweigung scines Namens eine gute Belohnung. 
8) Der Hofschneider Dalwig macht bekannt, daß wiederum in dieser Messe, alle Sorten von 
Schnürbrüsten und Corsets in der Communications-Gallerie Nr. 217. bey ihm zu habenslud. 
ß) Der Kaufmann Hr. Ioh. Gotthard Dchmidt von Eisenach, wird die bevorstehende Messe, 
wiederum mit seinen führenden und schon bekannten Waaren besuchen, und wird man bey 
po 8 den»-
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.