Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1785, [2])

2Z) Bey dem Kaufmann Hr. Ioh. Henrich Pugge an der JohanueSstraße Ecke, ist von dems 
sie» neuen Honig in Fässern, von obngef. ios, roo, 400 bis 600 Pf. schwer, wie auch bey TM 
iern und im einzeln, imgl. frischer Holländischer Laberdan, Ost Frtesländer Butter, in btl . 
ligem Preise gegen lbaare Zahlung zu bekommen; in kurzem sind auch wöchentlich frischt stj t 
se Böcklinge, fein gemangelter Länge.und Dteiltng-Stockfisch zu haben. ' 1 
*4) Dem mir von Hochfürñl. Kriegs-und Domatnen»Kammer, ertheilten gnädigsten BefO 
zufolge, soll die herrschafftl. Hude hinterm Carlsberg, die seit einige« Jahren mit Fohlen B , 
Rindern betrieben worden, als: 1) die Sichelbach, 2) die alte Fohlenhude vorm grvfit ' 
Steinhaufen, 3) die Hetdelbieren, 4) das Scheibebruch, und 5) die Bergwerks Hude, not 1 
zwar jedes Theil besonders, wenigstens auf 6 Jahre an den Meistbietenden verpachtet werdy f 
worzu bann Terminus Licitationis aufschierskünftigen Dienstag den izten Dec. angesetzt will! I 
diejenige, welche eines oder daS andere Theil zu erstehen willens, wc-llelijfichjdeS Vormittag l 
gedachten TageS allhter in meiner Wohoung eivfiuden, und ihre Gebot thun; die MeifM j 
tende haben nach eingehohlter Approbation sich beS Zuschlags zu gewärtigen. Cassel den 4 < 
Nov. 1785* R. Hausmann, Lapttainei \ 
*5) Demnach der Einwohner Johann Henrich Ruse von Wolfsauger ein in der Hörnebach z» i 
legeneS 1 Ack.l 8 Rut. haltendes Stück Erbland, dem Hans Henrich Schade daselbst um tir \ 
gewisse Summe Geldes verkauft hat, dieser Acker aber lt. Obi. de zoten Sept. 1744. deut i 
maligen Stadt- Pförtner Ioh. Henrich Riesch für 30 Rrhlr. sich verpfändet findet, und vl i 
Verkäufern, daß diese Schuld zwar längst getilgt sey, aber die Obligation welche sichntz l 
mehr vorfände, auszuthun vergessen worden, behauptet wird; so wird solches und daß ««4) 
von denen Rieckschen Erben jemand noch an dieser Hypothek Anspruch zu haben glaubt, , f 
solches binnen'4 Wochen a dato anzuzeigen oder zu gewärtigen habe, daß diese Hypothek íí 1 
erloschen erachtet nnd au-gehan werden solle, hiermit bekannt gemacht. Cassel den 5) 
Nov. »785. 8. Hessisch. Landgericht dahier. Dr. vietor, i 
2b) Bey dem Kaufmann Hr. Friedrich Helmke, auf der Oberneustadt in der Frankfurterstrch r 
sind wieder die schönsten Neujahrswünsche, sowohl auf Atlas gedruckte, als auch in al« 
möglichen andern Sorten und in Bozen; verschiedene Gattungen Visiten - Billets mit mi!») 
tairischen un andern Verzierungen, alle Gattungen der schönsten Nürnberger Spielsachg < 
20 Sorten der feinsten Franz. Liqueurs, feine und mittlere Chocolade, allekSorte« Wach I 
«aaren und andere Artikel mehr, in den billigsten Preisen zu verkaufen. f 
27) Vermöge gnädigsten Befehl, soll ein Stück von dem alten Stadtgraben vor dem Leipzig <t 
Thor an den Meistbietenden verkauft w rden, und ist hierzu Terminus Licitationis aufD« \ 
nerstag den rrten Jan. a. 5. angesetzt worden; eS können also diejenige, welche darauf |! I 
bieten gesonnen , sich alsdann auf Fürst!. Kriegs, und Domatnen-Cammer des Morgens n \ 
Uhr einfinden, ihr Gebot thun, und hiernächst das weitere gewärtigen. Cassel den ri. N» < 
1785. Arend, Bauschreiber. 
Besondere Anzeigen. 
i) Dev der anheute mit bekannter guten Ordnung und den vestgesetzten Solennttäten vollzogn! 
2 4 ixten Ziehung der dahiesigen Hochfürstl. Hessen -Caffelischen gnädigst garantirte« Zahl« 
Lot erie, sind die Nummern: 
54. 82. 60. 10. 78. 
ans dem Glücks-Rade gezogen worden. Die rozte und letzte Ziehung in Marburg, ji 
schiehet den 14. Dec. Cassel d. 7. Dec. 178z. 
General-Direction derHschfürstl. Hess. Caffelischen gnädigst garantirtm Zahlen-Lstttö
	        

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