Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1785, [2])

Vom zten Oktober »785. 8*i 
3) 1403 Sítfcír. Pupillengelder einzeln oder beysammen, sogleich auf sichere Hypothek, und ist 
sich desfals bey dem Vormunde Justus Escherich in Nr. 797 zu melden. 
4) Ein Capital von 400 Rth.'r. Cassa »Münze gegen sichere Hypothek. Gölte etwa eine ganz« 
Gemervds ein solches Capital gegen hinlängliche Sicherheit aufzunehmen grwillet sey» und man 
würde wegen richtiger Abführung der jährlichen Interessen sicher gefielt, so körte solches vn- 
ter diesen Bedingungen auch aufs Land verlohnt werden, und dient dabey zngke:ch zur Nach 
richt, daß es gegen 4Prvcent Interesse überessen, auch wenn solche alle Jahr richtig abge 
führt «erden, so leicht nicht aufgekündiget werden soll. 
v Bekammachung von verschiedenen Sachen. 
t) ES sollen Mtttewochen- den zten Okt. Vormittags um ia Uhr, einige Klaftern Brennholz, 
auf dem Stadt Zimmerplatzr an die Mctstdtttende gegen baareBezahlung vcrauctivniret werten. 
,) Es sollen künftigen Montag den 3. Ocrobr. und folgende Tage auf dem Markte in des To- 
backsptaner Schultzens Behausung verschiedene Effecten als Silber, Zinn, Kupfer, Messing, 
Eisen, Gläser, Porcellain, Mannskleidung-stücke, Leib» Tisch» und Bettleinen, sodann Bett- 
we»k, Comtvir, Cvrnmode, Tische, Schränke und Stühle, auch andere Sachen, gegen baare 
Bezahlung an den Meistbietenden verkauft werden, und können sich alsdann die Kauflustige zu 
bemeibter Seit iu.vordesagter Behausung Nachmittags 2 Uhr eirfinden. Cassel den 19. Sept. 
1785. B. M. Büppel. Vitzore Lommiss. 
z) Die verwitwete Frau Landbereuter Umbacöiu alhier, ist gesonnen im Stricken und Christen 
thum Unterricht zu geben und instehenden Michaeli den Anfang damit zu machen; Sie ver 
spricht sich um so mehr Zuspruch, als sie bekanntlich in ihrem ledigen Stande zur vollkomme 
nen Zufriedenheit der Eltern und Lernenden ein gleiche- geübt hat. Sie logiret in der Mar 
tinistraße in des Bäckermeistrs. SchwartzenbergS Behausung. 
4) Es ist aus dem Hause Ne. 77. in der Martinistraße, aus einer verschlvsseuen Bodenkammer 
ein fünfevmeriger kupferner Kessel, vor 8 oder 14 Tagen, imgleichen einige Zeit vorhero schon 
eine vierfüßige kupferne Thee - Maschine Dtebischerweise entwendet worden; wer davon Nach 
richt geben kan, oder solche Stücke angekauft, wird ersucht, selbige gegen das, was «r davor 
bezahlet hat, uebst einer Belohnung wieder herauszugeben und davon in der hiesigen Watsen- 
Haus-Buchdruckerey Anzeige zu thun. 
z) Nachdem des Hrn. Landgrafen Hvchfürstl. Durch!, mir und meinem Sohn, dem Formenmeister 
Peter zu Homberg das Glockengießer, xer Kelcrlprum vom stenSept. h. 2. nach wie vor gnädigst 
zugestanden haben; so habe solches zu Jedermanns Wissenschaft hierdurch bekannt mache« 
wollen. Homberg den 14. Sept. 1785.1 
Christoph perer, Herrschaft!. Formemejster und Glockengiesser. 
£) Wer alte- Eisen, worunter aber tein gegossenes seyn muß, zu verkaufen hat, wird ersucht, 
sich ans dem Agat»Hof, ohnweit der Eharität, zu melden. 
-) Ein Stück Hochheimer Wein vom Jahr 1779, desgleichen 1 Ohm, steht sogleich gegen bil 
ligen Preis zu verkaufen. Liebhaber können sich beym Hr. Lic. Behmer in der Unternrustadt 
beym Lohgerbermstr. Schevck wohnhaft melden. 
g) Ja der untersten Kaseruenstraßr in Nr. Z49. ist ein Schreiuermeisterstück, bestehend t» einem 
Kleiderschranck mit 2 Thüren von Eichenholz zu verkaufen. 
9) Zwey gute Büchsen, welche im besten Stande sind, stehen um einen billigen Preis zu ver 
kaufen , und ist sich desfals beym jungen Hilgeustadt zu melden. 
jo) ES ist auf der letzten Maskeradei im Orangertehause, ein schwarzer seidener mit Spitzen 
besetzter Salopmautel verlohren gegangen, wer denselben gefunden hat, beliebe solchen gegen 
eine gute Belohnung weilen dem Ergentbümer besonder-, viel daran gelegen, ihn wieder zv 
bekommen, an Frau Coulon im neue« Posthause abzugeben. 
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