Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1785, [2])

Vom xteit Julius 1785. 6iz 
-) Auf ein Abel. SchnldeufreyeS Ritterguth ohnweit Cassel, mit Lehnsherrllcher Bewilligung 
und unter Agvatrschen Consens, ein Capital von scroo Rthlr. wo möglich zu 4 Prvcevt In 
teresse, dessen Verzinsung aus den dafigen Einkünften selbst, ohnfehlbar zu gewärtigen. 
Bekanmiachung von verschiedenen Sachen. 
1) Donnerstag den 4ten August sollen zufolge Hochfürstl. Kriegs r und Domaiven. Cammer 
Befehl, vier Stück Zug »Pferde, 3 Stück Kühe und ein Rind, 38 Stück Häme!, 27 Stück 
Sch aase und Lämmer, 2 Zucht Schweine und 7 Heßlinge, ingleichen Wagen, Pflug, Eggen 
vud Geschirr auf hiesiger Fürst!. Amtsstube, cffenrlich und gegen baare Bezahlung an den 
Meistbietenden verkauft werden; diejenrgen so nun hievon dasein oder andere Stück zu er 
stehen gesonnen find, köoueu sich in xrrcstxo Vormittags von 9 bis rr Uhr auf der Amtsstu 
be etvfiadrn, bieten, und dem Befinden «ach Zuschlags gewärtigen. Grebeusteio dev 23. 
Jul. 17*5. Vigorc Comnüflionis, Martin. 
2) Ja der Nacht auf den zte« Jul. ist auf de« Carlsberg von den Cascade« een Stück Tafel- 
Bley 8 FuS lang, lo Zoll breit, am Gewicht ohngefehr zo Pf. schwer entwendet worden; 
wer den Thäter ausfindig macht und davou sichere Nachricht gibt, erhält bey Verschweigung 
seiues Namens einen Louisd 'or zur ohnfehlbaren Bezahlung. 
3) Ein jeder, «er an dem Ms. le Mersie etwas zu fordern hat, wird ersucht, sich in etwas z» 
grdultigen, in dem er für die richtige Bezahlung die nötige Sorge tragen wird. 
4) Bey dem Sattlermstr. Wimmel vor dem Friedrtchsplatz, ist ein neuer Reisewageu für 2 und 
4 Personen, welcher auch in der Stadt zu gebrauchen ist, zu verkaufen. 
Z) Nachdem Montag den iteu Aug. 2. e. uud in denen darauf folgenden Tagen, bey hiesiger 
Leyh» Banco die verfallene Unterpfänder an Pretiofi», Gold, Silber, Kupfer, Messing uud 
Zinn - Geschirr, Tisch «und Bertleinen, Manns-und Frauens-Kleidungen und andere Sa 
che« mehr, an die Meistbietende gegen baare und Caffamösige Bezahlung verauctioniret 
werden sollen, so wird solches hiermit bekannt gemacht, damit diejenige, welche ein oder an 
dere- zu erstehen willens sepa sollten, sich in obgedachten Tagen Nachmittag- 2 Uhr in dem 
Banco»Hause einfiuden können. Cassel den lyten Jul. 1735. 
Aus hiesiger Leyh-Banco. 
ü) Nachdem zum Lffeotlichen Verkauf derer zu des verstorbenen Jagdschreiber Reiubold- Ver 
lassenschafft gehörigen Fünf Lombardtactien deren jede in 40Gulden bestehet und mit z?ro- 
cent auch einem Dividenden verzinset wird, Terminus auf den 24ten August anberahmt 
worden, so wird solche- dem Public» des Ende- hierdurch bekannt gemacht, damit diejeni 
ge, welche daraufzu bieten gesonnen, an ersagtem Tage Vormittags 10 Uhr auf Fürst!. Re 
gierung sich einfiuden, ihr Gebot thun und der Meistbietende gegen baare Bezahlung in Cas 
sa, Währung der Abjudteatio« gewärtigen möge. Cassel de« 14. Jul. 1735. 
B. E. Heymel, Regier. Secretarius, Vig. Commiss. 
7) Es werben 3 bis 4 alte eiserne Ofen, wie auch verschiedene alte ganze Kacheln, zu kaufen 
gesucht. 
8) In de- Wagenmeisters Hr. Liedehenz Behausung in der Schloßstraße im obersten Stockwerke 
hintenan-, ist ein Ofen zu verkaufen. 
9) Freyrag den Zte» Aug< sollen alldirr zu Hofgeismar zum Besten der minorennen Kinberr 
wrviand hiesigen Bäckermstr. George Henrich Albrecht, folgende von dem Defuncto nachge 
lassene Sachen, alSr 1) eine schwere 12 jährige schwarze Stute, so in einem Mühlen► oder 
Fracht Karr« gut zu gebrauchen, 2) eine 4 jährige schwarze dito, so tragbar, 3) ein 7 jäh 
riger schwarzer Wallach, 4) ein lichtbrauner g jähriger Hengst, 5) ei« grie- Hengst Foh 
len 2z jäbrig, überall wohl gebauet und in guter Verfassung, 6) 3 gute Kühe, 7) ein komplet 
ter Wagen, Eggen, Pflüge, Pferde »und sonstige-Ackergeschirr, ») ohngefehr -0 Ohmen 
guter
	        

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