Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1785, [1])

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Vom 17'tcn Zattuar 17^5* 
stehen gesonnen, wollen sich allda berührten Tages Vormittags ro Uhr einfinde». CarlSha- 
ven den Z. Jan» I78A. Vigore LvlNmiüionis. Bieöenkap. 
25) Nachdem man nöthig findet die Passiv Schulden des im hoch!, zten Regiment Garde stehen 
den Fähnrichs Phil, von Trott zu untersuchen, auch zugleich einen gütlichen Vergleich mit 
dessen Creditore» zu lenriren, und hierzu Termin auf Montag den y.Fcbr. d. I. and-rahmr 
«orden ist; als wird solches allen und jeden, welche an erwehytem Fähnr. v. Trott eine oder 
die andere rechtliche Forderung zu haben vrrnwinea, hierdurch bekannt gemacht, damir sie 
fich in prrestxo des Morgens y Uhr in der Verhörstude auf der hiesigen Hauptwache melden» 
und ihre Forderungen gehörig liqnidirerr, oder im NichterschernungsfM gewärtigen, daß fie 
ohnfeblbar damit präcludiret, und nachhero weiter nicht gehöret werden; Zugleich aber wird 
jedermann hierdurch nochmadlen ernstlich gewarnet, obgedachrem Fähnr. v. Trott von jetzt 
an, unter keinerley Vorwand fernerhin etwas zu creditirrn, sondern die hiergegen handeln, 
müssen es sich alsdann selbst beymessen, wenn ihnen von Regimcntsweg-rn alle rechtliche Hülfe 
versagt, und fie lediglich auf die, wegen dem Borgen der Milrtair, Personen gnädigst enia, 
«irte Verordnungen verwiesen werden. Cassel den iz, Jan. 1785. 
F. W. von Gurmb, 
General - y?ajor und Commandeur. L. Bauer, 
Auditeur u. Regimentsquartiermstr. 
Besondere Anzeigen. 
t) Bey der mit bekannter guten Ordnung, und den vestgesetzten Solennitaten vollzogenen 89ten 
Ziehung der Hochfürstl. Hessen-Marburgischen gnädigst garantirtenZahlen-Lotterie, sind diese 
Rumern: 
48. 86. 83. 64. 2i. 
«mS dem Glücks-Rade gezogen worden. Die 159t- Ziehung in Darmstadt geschiehet den 
rare»' Di- 2§6te Ziehung in Cassel Den süten dies, die 90:1 Ziehung in Marburg den 
s. Febr. und dir folgenden von 3 zu 3 Wochen. Cassel den 12. Jan. 1785. 
G-nera! Direction dev Hochfürstl. Hess. CasseUschen girädtgft garanrirlen Zlahlrn-Lstterir. 
i ) Nachdem unter Chur- Bayerisch« nachgeahmten Münzstempempel falsche Convrntionsthalek 
von. der Zahrzahl 1769 zum Vorschein gekommen, solche aber von den ächten daran sich unter, 
scheiden, daß sie leichter, auf beiden Seiten seicht geprägt, besonders aber auf der Brust, 
bildseite die Buchstaben in einander geflossen sind, auch, weil sie aus purem Messing beste 
hen, und nur kalt versilbert sind, leicht gelb werden; Als wird dem Pudliko solches, um sich 
für Annahme dergleichen falschen keinen Werth habenden Conventionsthaler hüten zu könnet,, 
hierdurch tukannt gemacht. Cassel den 27. Dec. 1784. 
sürftl. Hess. Münz-Direktorium das. 
Bücher- Ankündigungen. 
I) Das Leben des in Hanau verstorbenen berühmten Hrn. Superintendenken Stockhaufen wird 
mir dessen Bildniß vor, Hrn. Geysir in Leipzig in Kupfer gestochen, instehend aus der Presse 
her-vrgrhen , und mit diesem Kupferstiche 11 Alb. Nred. Hess. Währ. kosten. Wer mir diese 
zukommen 'effet, für den werde rch das Exemplar in Commission gar gern besorgen. Cassel 
den z. Januar. 1785. 8. w. Strieder. 
-) Bereits in dem 6ten Stück der dies. Staats-,, und gel. Zeit. ist.davon Meldung geschehen, 
wie der Hr. Profess. Bergsträsser m Hanau es unternommen, die Aufgabe: "in einem Lager 
von zweimalhunderttauseud Mann und mehr oder weniger allen Generalen zugleich, gerade 
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