Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1785, [1])

Vom asten Februar 178s. i8z 
39} Es foffitt die de- verstorbenen Einwohners Reize SchässerS Hinterbliebene Güther zu Dor 
heim, bestehend in Haus, Hosraide, Scheuer, Stallung, nebst Gemeind- , Gerechtigkeit, 
der sogenannte Zinner-und sogenannte Gemeindsgarten: an Wiesen: die sogenannte Lehen« 
und die oberste und unterste neue Wiese, und die überhaupt in 4 Vrtl. 14 Metz. Aussaat, 
oder vhugefehr 16 Ack. bestehende, in zen Feldern belegene Länderey, mit allen darauf haf 
tenden Beschwerden und Nutzungen, nach vorgangiz darzu ertheiltem äecreto alienancil, ent- 
weder zusammen oder einzeln, mit Vorbehalt dcI davon, an des Reitze Schäffers Mutter zu 
verabreichenden Auszugs, au den meistbietenden gegen baarr Bezahlung ausgebotten und ver 
kaufe werden; wer nun dieses Erbguth beysaMV'.rr, oder davon ein und anderes Stück zu 
kaufen gesonnen, der kann sich in dem darzu du vor allemahl bestimmten germino Donners 
tags den 7te» April des Vormittags y Uhr * ? tzr-figem Amt einsinden, sein Gebot thun, 
und hierauf »ach Befinden öeS gerichtl. Aust ^^ärtigen. Borcken den 26. Jan. 1785. 
Justiz-Amt Hierselbst, wangemann. 
Zc>) Des zu Bsdelachen hiesigen Amts verstorben?» George Berlitz nachgelassener Erben Haus, 
Hvfreyde und Feldgüther in und vor Badelachrn grlearn, sollen in dem hierzu auf Donners 
tag den 28ten April nächstkünftig anberahmten Termino an den Meistbietenden verkauft wer 
den; Kauflustige sowohl, als auch diejenige, welche hieran einige Forderunge zu haben ver- 
meynen, können sich also in prsefixo Vormittags auf diesigem Rathhauö einfiuden, bieten und 
respve. ihre Forderung verrfrciren, darauf aber der Adjudication und sonstiger recht!. Erkännt- 
niß gewärtigen. Vacha den lo. Febr. 1785» Lürftl. -Hess. Amt daselbst, Giesler. 
zr) Ein in der Schloßstraße gelegenes Haus, welches mit einem grofen Hinter-Gebäude, einem 
sehr guten und beständig trockenen Keller versehen ist, stehet auö der Hand zu verkaufen. Wo 
bey nachrichtlich bekannt gemacht wird, daß darauf bereits sioo Rthlr. geborten worden. 
Zr) Es soll des hiesigen Bürger und Zimmermstr. Jvh.Ldam Wagner Behausung alhier ohnweit 
dem Cvllnischen Thore hiuter der Stadtmauer an dem Hrn. Major Boden gelegen, von Obrig 
keit und Amtswegeu an den Meistbietenden verkauft werden; als können diejenige, welche 
darauf zu bieten gesonnen, sich in dem auf Donnerstag den röten May schierskünftig präfi« 
girtem Termin vor diesigem Stadtgericht zu gewöhnlicher Gerichtsstunbe angeben,ihr Gebot 
thun, und nach Befinden dessen Adjudication gewärtigen. Cassel den sZ.Febr. 1735. 
Ex Comtnislione Scnatus, I. §. Koch, Stadt - Gecretarius. 
zz) Nachdem in dem heutigen zum öffentlichen jedoch freywillgen Verkauf, folgender des Haupt 
mann Zobels allhier nachgelassenen Erben zustäudigen Grundstücke anberahmten lermino und 
zwar: 1) Haus, Hvsreyde und Stallung auf dem Markt, zwischen Christoph Köderich und 
Bürgermeister Sitter nebst barhinter gelegenen Garten und Scheuer, 700 Rthlr. Frftr. Wäh 
rung, 2) 4$ Acker I Ruten Garten am «Landwege zwischen dem Stadtgraben und dem 
Kampfraßen gelegen, 200 Rthlr. Frftr. iWhr. und 3) Sief. 2 Rut. Land hinter den Gai« 
Höfen zwisch. Philip Sondergeld und den Zcbelischru Erden, ij Ack. 7 Rut. das. zwischen 
ihnen selbst beyderseits, H Ack. 1 Rnt. noch das. zwisch. ihnen und Rudolph Gaudard» Rel. 
gelegen, 4) Ack. 4 \ Rut. am St. Annenderge zwischen Valentin Hudener und ihnen 
selbst, 2¿s Ack. 4 Rut. daselbst zwischen ihnen selbst und beyden Seiten, 5$ Ack. 8 R. das. 
zwischen ihnen selbst und Jo. Geo. Gerstung gelegen, $) Ack. 2 R. bey dem langen Stee- 
ge zwisch. Jvh. George Hartuschen Rel.und Oörist Wiokemann, 6) i§ Ack. 6^ Rut. an der 
Völkershäuser Höhle mit und zwisch. Wilhelm Soppe und Henrich Jfteib sen. gelegen, nichts 
gebctten und hierauf anderweitiger Verkauf-termin auf Montag den cften März a. c. anbe- 
rahmt worden; so haben sich diejenige, welche auf erstere deyde Stücke ein mehreresund auf 
letztere zu bieten willens sind, besagten Tages Morgens 10 Uhr auf hiesigem RathhauS ein 
zufinden, ihre Gebotte zu thun und der Meistbietende ngch Befinden des Zuschlags zu gewär 
tigen. Vacha den 14» Fehl. 1735, Mrrin, vig, Commiss. 
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