Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1784, [2])

9io 4 ?tcé Stück 
7) Ein Englischer Hühnerhund von der kleinsten Gattung und eiu kleiner Mops find zu verkaufen. 
8) I» des Hautboift Baumkirchs Behausung in der Martiuistraße bey dem Soldat Wächter, 
sind Frankfurter Kastanien i8.Pf. für i Rthlr., wie auch Rheimsche welsche Nüsse daö Schock 
für 2 Aid. zu haben. 
§) Bey dem Kaufmann Hrn. Johann Lorenz Biudernagel d. jüng. auf der Oberneustadt in de» 
Königsstraße wohnhaft, sind nebst seinen stet- führenden Specercywaare« und Ementhaler 
Schweizer-Käse, fein Prov.Oehl, Sardellen, Capern, Mostarb, Citronen, auch diesen gan, 
zen Winter durch frische Austern, Scheelfische, Bücklinge, Cabliau, geräucherter Lachs und 
Hummer- ia den billigsten Preisen zu haben. 
io) Es sucht jemand ein Logis: die unterste Etage auf der Oberneustadt vor dem Friedrichsplatze, oder 
in der Elisabetherstraße sogleich oder auf Christag zu miethen; es ist eine stille Haushaltung 
und bey dem Wirth Germerod am Ende der Holländrschenstraße das weitere zu erfahren. 
ji) Beym Kaufmann Hrn. Georg Heinr. Hagen in der Schloßstraße an der untersten Petristra, 
ße Ecke wohnhaft, sind gegen daare Zahlung zu haben: fein gefeuerter Domingo Indiz, zu 
2 Rthlr. 8 Alb. das Pf. Mahagony-uud verschiedene andere Arten Ost. und Westindisch Holz, 
Elephanten-Aähne, Perlenmutter, grüne und blaue Saffiane, Semtsch-bereitetes Eiend-und 
Bvckleder, mit andern Waaren mehr. Auch warnet derselbe hierdurch einen jeden, an Nie« 
manden, es sey auch wer es sey, auf seinen Namen etwas zu borgen oder verabfolgen zu lassen, 
so lange als er nicht selbst seine mündliche oder schriftliche Einwilligung dazu giebt, weilen er 
ausser solcher, vor nichts haften wird noch kan«. 
12) Es sollen vachstkünftrgen Freytag den 26. dieses Nachmittags 1 Uhr in hiesigem Flößholz, 
Magazin eine braune achtjährige Stute, nebst Cariol und Schotten, auch das zu beyden ge, 
hörige Geschirr; sodenn verschiedenes Stall- und Reutzeug, jimgleichen einig« Garten-Ge, 
räthschaften an den Meistbietenden gegen baare Zahlung verkauft werden, und können sich die 
Kauflustige bemeldten Tages an ersagtem Ort einfinden. 
13) Mit der vor einigen Wochen im hiesigen Fürst!. Zeughause angefangenen Auction von ver, 
schieden«« Feldgeräthschasten, alten und neuen wollenen Decken, Pferdegeschirr und sonsti 
gem Lederwerk, rc. wird «och immer jeden Nachmittag in der Woche nach l Uhr fortgefahren 
und soll von Montag den izten Nov. an und ferner die folgenden Tage, eine große Anzah 
ganz neuer Jäger-uuh sogenannter Kuechtsstiefeln daselbst ebenfals, gegen sogleich zu leistende 
Crssenmäsige Zahlung, öffentlich mit versteigert werden. Cassel der» j. Nov. 1784. 
14) Wann jemand in Verfertigung Pferdehaarner Cocarden erfahren ist, so kann sich selbiger 
innerhalb 5 Wochen bey Fürst!. Montirungs-Commission allhier melde« und vo» seiner Ar, 
beit Proben vorzeigen. Cassel den r. Nov. 1784. 
15) ES haben die Spohrischen Erben von Wolfsanger 2 Ack. Land, l Ack. an der holländischen 
Straße bey der Letmenkaute an dem Schumacher I. Da». Keßler, und i Ack. in dem Quehl- 
Graben an dem Kaufmann Hr. Hellmuth gelegen, um eine gewisse Summa Geldes verkauft; 
Wer etwa- daran zu fordern, wolle sich Zeit Rechtens bey dem Käufer, Schumacher Joh. Dav. 
Keßler melden. 
iS) Es sollen schier-künftigen Mittwochen den 24tcn diese- Nachmittags um drey Uhr in dem 
Französischen Rathhause auf hiefiqer Oberneustadt verschiedenes von den besten Meistern ver 
fertigtes zum Theil damascirteö Gewehr an Büchsen, Flinten und Pistolen, worunter insbe 
sondere drey Churische Büchsen und zwey Flinten mit doppeltem Lauf befindlich sind, nebst 
einem Gewehr, Schrank von Eichenholz mit Glasthüren und allerhand zur Jagd gehörigen 
Geschirr, an Wachtelgarn, Wachtelpfeifen, wilde Enten- wilde Tauben-Kuckucks-Fuchs, 
und Rehbocks - Rufen oder Reitzen, Jagd- und Gewehr - Hammern, Pulver-Proben, Pul 
ver - Fässern und Pulverhörnern, Schrootdeuteln und einem Verrath Echroot von verschiede, 
ven Nummern, desgleichen eine kleine Drehbank mit einigem Werkzeug, an den Meistbieten 
den gegen baare Bezahlung verauctionirt werden, welches des Endö hierdurch öffentlich de«
	        

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