Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1784, [1])

376 iyte§ Stück. 
31) In de- Herrn Wittichs Behausung in der Johaunesstraße in der iten Etage, ein Logis mit 
Meubleö; sogleich 
32) Zn Nr. 198» in der Fürstenstraße die Zte Etage bestehend in 2 Stuben, 3 Kammern, Küche, 
Holzboden, mit oder ohne Meubles monatsweise; sogleich zu beziehen. 
Personen, so Dienste suchen. 
1) Ein Frauenzimer. welche mit aller Arbeit umzugehen weiß, und durch einen Sterbfall genöthi- 
get ist, andere Dienste anzunehmen, sucht bey vornehme Herrschaft in Cassel, oder aufs Land 
sogleich oder auf Johanni in Dienst zu kommen. 
Bediente, so verlangt werden. 
r) Es wird ein Knecht der mit Pferden und Ackerwerk umzugehen wohl verstehet, in eine Stadt 
einige Stunden von Cassel auf ein Guth, wo der Besitzer nicht gegenwärtig seyn kann, sogleich 
gegen guten Lohn verlanger. 
2) Es wird gegen einen billigen Lohn bey einen ledigen Herrn aufs Land ohnweit Cassel ein Be 
dienter in der Woche nach Pfingsten verlangt, der mit Pferden umzugehen weiß, gut frisiren, 
die Aufwartung und wenn es möglich auch etwas von Gartenwerk verstehet, schon mehr ge- 
dienet, auch gute Attestate seiner vorigen Treue aufzuweisen hat. Das weitere kann man bey 
dem Krämer Plaß in der Unterneustabt erfahreu. 
5) Es wird in eine beständige Arbeit ein Arbeitsmann von gesetzten Jahren verlangt. 
4) In eine gewisse Seidenhandlung allhier, wird ein junger Mensch zur Lehre verlangt, der 
von guter Familie, hinlängliche Cautivn stellen, gut Rechnen, Schreiben und französisch spre 
chen kann, auserdem keiner angenommen wirb. 
5) Es wird auf Johanni eine Person verlangt, welche Schneider Arbeit machen, dabey Nähen, 
Waschen, Bügeln, auch Reinmachen versteht. 
6) Es wird sogleich ein lediger Gemüse-Gärtner in einen Garten, gegen einen guten Lohn 
verlangt. 
7) Ein Reitknecht, welcher gute Attestate vorzeigen kann, wird bey eine Herrschaft aufs Land 
verlangt. 
8) Es wird ein mit guten Zeugnissen versehener Kutscher bey eine ledige Herrschaft nach Mar 
burg gesucht. Die besten Bedingungen werden versichert, und kann man sich deshalb in der 
Hofbäckerey im weissen Hof melden. 
9) Bey einen ledigen Herrn wird, gegen billigen Lohn und Kost, ein Bedienter sogleich verlangt, 
der die Aufwartung hinlänglich verstehet und gut Frisiren kann, wenigstens das leztere annoch 
zu erlernen sich anheischig machen, ausserdem aber wegen seiner allenfalsigen vorherigen Dien 
ste, befriedigende Zeugnisse vorzeigen kan. 
Capitalien, so auszulehneu: 
I) 3000 Rthlr. Pupillen-Gelder, sogleich gegen sichere Hypothek. 
S) 900 Rthlr. Pupillengelder gegen sichere Hypothek, sogleich; man hat sich beym Curator Hr. 
Heinrich Ludwig zu melden. 
S) Tausend Reichsthaler als eiu Darlehn auf die erste Hypothek; das weitere ist bey dem Reg. Proe. 
ord. Hr. Lt. Prollius dahier zu vernehmen. 
4) Sieben bis Acht Hundert Rthlr. ans ein assecurirtes Hauö hier in Cassel, gllenfals zu 4 
Procrnt. 
5 )
	        

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