Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1784, [1])

ites Stück. 
X* 
so) In der Martioistraße in Nr.Ho. bey der Frau Jnspekt. Reißmänvin zwey Treppen hoch vorn, t 
heraus ei« Logi-, welches in l Stube, Kammer, Küche und Boden vor Holz bestehet, auf j 
Ostern. , 
3i) Auf der Oberneustadt in des Gold - und Silber Fabrikanten Hr.DesCoudres Behausung, dir 
belle Erage für eine stille Haushaltung auf Ostern. 
33) In der Divnysienftraße Nr. 137. die ne Etage, in einer schön tapezirten Stube, Neben» 
Kammer, und einer Küche bestehend, sogleich oder auf Ostern, aber ohne Meudles, und in 
Nr. y4. nemlicher Straße die 2te Etage mit rStuben, 2 Neben» Kammern, und 1 Kammer . 
hintenauS nebst Küche, einem großen Vorgang, auch sogleich oder auf Ostern, mir oder ohn« ‘ 
Menbleö; auf Verlangen kann hierbey auch Pferdestall, Boden und Platz im Keller gegeben 
werden. 
Personen, so Dienste suchen. 
Ein junger Mensch, der die lateinischen Schulen durchgegangen, und den lateinischen Termi» ' 
«um versteht, auch gut rechnen und schreibe» kann, sucht Dienste alö Schreiber bey einem Be. 
amten, oder bey einem andern Herrn. 
Bediente, so verlangt werden. 
Es wird auf dem Lande ohngefehr 8 Stunde von Cassel eine Mamsell, welche die fran. 
zösische Sprache völlig in ihrer Gewalt hat, und nicht nur im Stande ist, Kinder von 4, bis - 
8 Jahren in dieser Sprache zu unterrichten, sondern sich auch den Tag über einzig und allein 
mit diesen Kindern spielend zu beschäftigen weiß, sodann eine Person von honetter Famrlie, 
welche Nähen, Waschen, Bügeln und in der Hauehaltung heraus geben kan, und zwar beyde 4 
sogleich oder auf nächste Ostern gegen einen billigen jährlichen Gehalt verlangt. Die Frau 
Registrator« Arstenius alhier, giebt desfals weitere Nachricht. 
3) Eine Adel. Dame auf dem Lande suchet einen Menschen, der den Haushalt und Feldbau voll. 5 
kommen verstehet, auch im Schreiben und Rechnen so erfahren, daß er nicht nur Vormund 
schafts- und andere Rechnungen führen, sonders auch die in Oecvnomischen, und Familien. 
Angelegenheiten, vorfallende Correspondenz, ohne weitere Hülfe besorgen kann. Der Ge- ° 
halt wird für eine ledige Persou, die vorstehende Eigenschaften hat, annehmlich eingerichtet wer 
den ; es verstehet sich aber auch von selbst, daß von der bisherigen Aufführung und der Fähigkeit ? 
glaubhafte Zeugnisse beygebracht «erden müssen: der Antritt wird längstens präcise auf Pe 
tritag, nicht weniger auch an eben den Ort und auf die nehmliche Zeit eine geschickte Hauöhäl. 
terin, auch gegen billigen Lohn verlangt. L 
z) Es wird'auf Ostern ein Bedienter gegen sehr gute Bedingungen gesucht, der aber schlechter 
dings muß frisiren können. 
4) Gegen einen starken Lohn wird eine Person von mittlerm Alter, die mehr in der Küche und 
Haushalt gedienet und beste Zeugnisse hat, hier bey einer alten Dame in Cassel gesucht: der 
sie in Gesundheit und Krankheit gut bevienen kann, wovon sie dereinst einige besondere Vor 
thelle sich zu versprechen hat, desgleichen soll nach dem Verhalten der Lohn jährlich verweh, 9 
ret werden. 1 
z) Es sucht jemand auf dem Lande einen gelernten Gärtner, welcher auch zugleich zur Aufwar 
tung sich schickt, frisiren und rafiren kann, gegen eine« guten Lohn. 
Capitalien, so auszulehnen: 
r) 3000 Rthlr. Pupillen-Gelder, sogleich gegen sichere Hypothek. 
r)
	        

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