Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1783)

jéò Z9tes Stück. 
-o) Von den besten Sortiments Grasdlumen Anhenker 6cr bis 7oerlcy Sorten, Vitrillen, Byfar, 
ten und Bychotten 16 Stück für r Rthlr. find in Arerenberg dry dem Cantor Hr. Vogt enrwe, 
der diesen Herbst, oder künftiges Frühjahr zu haben. 
-l) Da das Loos subNro. 63*2. zur 6t«n Classe aüter hiesigen Lotterie verloren gegangen; so 
wird ein jeder für dessen Ankanfuug gewarnt, weilen nur der rechtmäsigr Besitzer den darauf 
fallende Gewinn zu erwarten hak. 
Besondere Au t r t ijs t m tnit. 
l) Bey der mit bekannter guten Ordnung, und den vestgesctzten Solennità» vollzogenen igSte« 
Ziehung der Hschsürstl. Hessen-Darmsiädtischen gnädigst garantirten Zahlen - Lotterie, find 
diese Nummern r 
7. 28. 10. 62. 51. 
aus dem Glücks-Rade gezogen worden. Die 2ogte Ziehung .in Cassel geschiehet den iten 
Oct. Die L/te Ziehung in Marburg den 8ten Octob. Die 137t« Ziehung in Darmstadt 
denZ igten Octod. und die folgenden von 5 zu z Wochen. Cassel den 24. Srpt. 1783. 
Generaì-Direction der Hochfürftl. Hess Lassellischen gnädigst garantieren Aahlen-Lotterke» 
A) Demnach bey dem in der hiesige« Residenz seit einiger Atr verspürten Mange! an Kalbfleisch 
die Metzgerznnft für dem Anfthun der Gilde zwar zulezt verwarnet, aber auch diese Drohung 
von ihr nickt geachtet, und daher auf eine hierüber Höchsten Orrs gethane unterthäniaste Av, 
zeige gnädigst approbier worden, daß nun würklich dis auf weitere Verordnung tue Gilde 
aufgethan werden solle; Als wird solches Jedermann hierdurch also bekannt gewacht, daß 
wie von nun an, bis auf weitere Verordnung einem Jeden von aussen Kalbfleisch anhero zum 
Verkauf zu bringen gestattet ist, davon jedoch der Laternen, und Charite - jpeller , bey Ver 
meidung der Strafe der Ordnung an dre Behörde ganz ohnfeblbar entrichtet werden müsse. 
Cassel den 18. Sept. 1733. Aus tzürsil. pcüiccy-Lommissiori alhrcr. 
3) Unter den bisher eingegangenen Nachrichten zum Staats- und Adres-Calender des künfti 
gen Jahrs habe ich verschiedentlich so wohl die Amts, als Stadtgerichts - Deposirarien nicht 
angemerkt gefunden. Ich ersuche geziemend, diesen Mangel annvch zu ersetzen. Hin und 
wieder hätte ich übrigens eden solche Genauigkeit gewünscht, als ich eS bey vielen angetrof 
fen habe. Doch das lasst sich auch nachholen. Hauptsächlich sehe ich noch der einen und der 
andern Einsendung von ganzen Artikeln aus der Nähe und Ferne täglich entgegen. Castel, 
den röten Sept. 1783. 8- tP. Strieder. 
4) Es ist zwar durch eine unterm 28ten April 1774. erneuerte höchste Verordnung alles Hazard 
Spielen unter der Corrmrination verboten worden, daß das Spiel-Geld und der Gewinn con, 
fiscirt, anbey der Contraveniente das erstemal hundert Thaler Strafe und bey jedem Wiederbe, 
trttungssall doppelt so viel erlegen, oder nach Befinden mit Leibesstrafe angesehen werdeu solle, 
«nd hätte man also erwartet, daß Niemand gedachter Höchsten Verordnung zuwider leben, 
und sich dieser verbotenen Spiele schuldig machen würde; da diese aber dem vhngeachtct'an 
unterschiedenen Orten getrieben werden sollen, so wird hierdurch jedermann zum Ueberflusse ernst 
lich gewarnt, solches so wenig sich selbst zur Last kommen zu lassen, oder bey sich von andern 
zu dulten, als darauf durch Visitationen und sonst genau geachtet und im Betrettungsfalle je- 
uer gnädigsten Verordnung gemäß, nicht allein gegen die Spieler, sondern auch gegen den fi 
es bey sich geduldet und es unarrgezeigt gelassen, ohne einige Nachsicht verfahnn werden 
wird, und hat übrigens jeder, welcher einen Cvntr avenrivnsfall glaubhaft anzeigt, bey Verschwei 
gung seines Namens der Halbschted der Strafgelder, rach Jnnhalt crwehnter Höchsten Verord 
nung vhnfehldar zu gewärtigen, Cassel den 10. Sept. 1783. 
Lürstl. Heßischk Police?-L-mmißic>n hierselbss 
-5)
	        

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