Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1783)

4 IL 2 stes Stück. 
«eich« sich allhier zu etoblire» gedenken, und wegen ihrer guten Aufführung, auch dag sie da« 
Handwerk hinlänglich verstehen, obrigkeitliche Attestat« beybringen können, sich bey uns endes 
Unterschriebenen melden, und das Weitere vernehmen können. Hersfeld den io. May 1783. 
' Lommissarius Loci samt Bürgermeister und Rath daselbst. 
Liinckerfucs. Johann percr Stern. Schröder. 
-I) Bey dem Kaufmann Hr. Friedrich Helmcke auf der Oderneustadt in der Frankfurterstraße, 
ist frisches Wüdunger Mineral-Wasser dir Beut. 3l Alb. und 10 Beut.vor iRthlr. frisch an, . 
' gekommene Marseill. Sardellen in ihrer Sauce, desgl. die bereits Lekanulen engl. Nachtlichter ' 
welche sich von andern nachgemachten sehr auszeichnen, in Schachteln jedesmahl mit der Mae 
' chine 100 Stück a 4 Ggr. für \ Jahr 7 Ggr. für das ganze Jahr 12 Ggr. wie auch nach 
folgende sehr wohlschmeckende Franz. Liqueurs in ganzen und halben Bout. als : Eau de vie 
' de Lierres, Genevres, Citrón, Cerices a 18 Ggr. die Bout. Maniquettcs, Astmatique, pour fe 
Coeur, de Cafie, Cardinal a 20 Ggr. Rossoly, Sans Pareille, Merveille, Damasco, Mástic, Cho- 
coladé A* Avignon a 22 Ggf Incomparable, Palique, Canelle, d’Anibre, die ganze Bout. a l 
Rthlr. zu haben. . 
-r) In der Einhorn-Apotheke ist frisches Dors-Geismarisch Wasser zu haben, große Boutell. 
r für 1 Rthlr. und kleine 10, 
Desoridere Av tr tijstmm u: 
j) Be» der anheute mit bekannter guten Ordnung und den vestgesetzten Solennitäten vollzogene« 
I97ten Ziehung der dahiesigen Hochfürstl. Hesieu-Casselischen gnädigst garantirten Zahlen« 
Lotterie, sind die Nummern: 
40* 44 * 70* 69# 38^ 
aus dem Glücks-Rabe gezogen worbe«. Die 6 it< Ziehung in Marburg geschiehet ben 
Junii. Die rgete Ziehung in Darmstadtden n. ejusd. Die ry 8 te Ziehung in Cassel den 18 . 
cjusd. und die folgenden von 3 zn 3 Wochen. Cassel den 28. May 1783. 
General-Direcrion der Hochfürstl. Hess. LaffeUischen gnädigst garantirten Zablen-Lotlerke. 
ñ) Nachdem falsche Baaden-und Hochbergische Conventionsrhaler mit der Jahrzahl 1766 welche 
aus 34 löthigem Silber bestehen, mithin ein jedes Stück davon nur 35 Kr. Frankfurter Wäh 
rung werth ist, abermals zum Vorschein gekommen und daran besonders zu erkennen sind, 
daß sie gegen die gute gar zu leicht ausgefallen und die Buchstaben darauf unförmlich und klei 
ner aussehen, auch keineswegcs die gehörige Stärke und Schärfe haben, überdem an dem 
Portrait sehr merklich ist, daß die Perruque aus gröbern und unordentlich untereinander ge 
worfenen Haaren, der Harnisch hingegen ganz glatt, welcher an denen ächten sich schuppigt 
L darstellt, gemacht worden; als wird solches dem Publico zur Nachricht und Warnung hierdurch 
bekannt gemacht. Cassel den 24. May 178Z. 
fürstlich Hessisches Münz - Directorium daselbst. 
3} Nachdem die Ziehung der zten Classe abter hiesigen Lotterie nächstkünftigen Dienstag den zten 
Inn. vhnfebldar geschiehet; so wird solches dem Publico, um derselben nach Belieben bey- 
wohne« zu können, hierdurch bekannt gemacht. Cassel den 28. May 1783. 
8. H. Klassen-Lotterie-Direktion daselbst. 
Cpecißcation bererjerngerr Sachen, worinnen bey Fürstlichem Ober-Appellation---Ge- 
richte weiter Verfügungen ergangen. 
Aprill: 
I) Pfeffer e. Kerstin-, den Orkans de- stbgezygeM.BraMlvejnS helr, remm«, den s. e/. 
-)
	        

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