Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1783)

Vom 7teri April 173z. 27z 
Stopfgarn, Flus - Corsllen, Filet-Zwirn, Seide von Mechand Fache, BaumwoLengam, 
Harlemmeröhl, Strrckerollen auch Thee zu haben. 
Zü) Es find bey dem Sattler Meinung«' in der Frauksurterstraße, alle Sorten Engl. Sattels 
von der besten Qualität, wie such Schaberacken, Coffres und Felleisen in den billigsten Prei, 
sen zu Habey: auch hat derselbe eme Wiener-Chaise, welche zum Reisen bequem, zu verkauft». 
27) Der Kaufmann Hr. Jacob Swierftn aus Holland, verkauft in dieser Messe Wiederum.seine 
stets führende Waareu in den billigsten Preise», als: alle Sorten holländisch Lemewand und 
Tüfelzeug, englisch und sächsisches Hoftvzeug, englische Strümpfe, alle Sorten holländisch«, 
Thee und Rauchtoback. Er hat seine Boutique auf der neuen Gallerie in Nro. ipy. 
28) Der HosiGoldschläger Hr. Friedrich Gottlieb Otte wohnhaft auf der Oderneustadt in der 
Frauksurterstraße Nr. 24. ist mit einem Vorrath von allerley geschlagenen Blat-Gold-und Sil 
ber versehen; er versichert mit guter Waare in de« billigsten Preisen aufzuwarten. Auch ver., 
kauft derselbe eben so selbst fabrieirte messingene Clevier-Saiten und Kratz-BLrsten für Gürtler, 
Schwerdtfeger und Gold-Arbeiter. 
29) Der Gastwirth Germeroth auf dem Siechenhvf, hat sein Haus an Johannes Holstein, zwi 
schen dem Breiding und Henrich Dittmar gelegen verkauft, welches zur gewöhnlichen Nach 
richt dient. 
40) Bey der privtlegirten PutzmacherinMademoisellePhilippineCroug, wohnhaft auf dem Markt 
in des Schreivermflr. Siebrechts Beha«sung,werden Hauben, Dormeusen, alle Arten von Män- 
tels, Halstücher, Palantinö, und Robenermel verfertiget, wie auch Kleider garnirt. 
41) Der Beyfall und dir Aufnahme unserer Bekannten, die wir seit einigen Messen in Cassel 
gehabt, hat uns besonders aufgemuntert, unsere Handlung nicht nur mit verschiedenen Waa 
ren zu verstärken, sondern auch unsere wie bishero bekannte gousiöse Engl, und Französische 
Galanterien und achte Bijouterien von Juwelen und Perle«, mit denen vom neuesten Geschmack 
auf nächster Messe zu vermehren. Wir machen nächst diesem auch bekannt, daß wir nichtnur 
als Verkäufer von GalantenrrWaaren, Juwelen und ächten Perlen die Messe beziehen, son 
dern auch als Einkäufer von Juwelen und Perlen unsere Geschäfte da suchen. Mit einer ge 
nauern Nachricht von unserer Handlung werden wirdmch gedruckte Avertissements in der Messe 
in unserm Logis aufwarten. Unser Stand ist wie bishero bey dem Hrn. Laudree gegen dem 
Meßhaus« über. Gebrüder Hertz, aus Hildesheim. 
4z) Es sind auf der Schumacher-Gallerie über der Fürst!. Spreqel-Fabrike in der Boutique Nr. 
251. und 252. bey dem Kauf-und Handelsmann Hrn. Daniel Clause, alle Sorten neumodige 
gestreifte und geblümte Zitze und Cattune, halbseidene Sommerzeuge, engl. Tamise, baum 
wollene Zeuge, Hanauer Camlvts, Beyderwollen, rarinirte und gestreifte Bibers, alle Far 
ben Rasch, diverse Sonen Barchente, «eisse Leinewand, alle Sorten halbseidene Frisolet und 
leinen Bänder, wie auch diverse Sorten Flrnels, engl. Moltoms und Schwanenboys, in be 
ster Güte und um die allerbilligsten Preise zu haben. 
43) Es sind in der Schloßstraße Nro. 158. folgende musicalische Instrumente: ein Hautbois, 
ein dito, eine Clarinette nebst einem Einsatz, eine Violine und einPaquetMusicalien zu verkaufen. 
44) Eine ansehnliche Partie hiesig gezogener Canarien-Vögel, welche zum hecken und schlagen recht 
gut, und olle von hochaclber Art gefallen sind, stehen einzeln, oder.beysammen nebst der zur 
Hecke gehörigen Geralhschast, am Judenbrunmn Nro. 8:4. im billigenPreiß zu verkaufen. 
45) Der durch die Erfahrung so bewarth gefundene Aechte Sr. Germamsche Kräuter-Thee, 
welcher durch seine gelinde, keinen Durst verursachende Abführung, die gleichwohl nicht ge 
hörig verdaute Speisen, zähen Schleim und Galle im Magen mrd Gedärme wegnimmt, und 
dadurch zu einer dauerhaften Gesundheit Anlaß giebt, ist das Paket zu einem Rthlr. vier ggr. 
in Münze, nebst einer gedruckten Anzeige wie man den Thee brauchen soll, bey dem Bedien 
ten Degenhard in dem von Althausischen Hinterhäusern welches man durch das Iahrchor ge 
het, doch nur Morgens von 7, bis 8 Uhr zu bekommen. 
Pp 3 46)
	        

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