Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1783)

Vom 17 Un März 1733. *91 
düng derselben gebethen, büß Wir diesem Suchen statt gethan, und die gebetenen Edictales 
unterm heutigen dato erkannt haben. Wir citiren, heischen und laden demnach gedachte Ge 
schwister Ktadelaine, ^cannette und ?icrre Oeorge oder fñls sie immtttelst mjt Tode ñbgrgñN, 
gen seyn solten, deren rechtmäfige Erden percmtorie dergestalt hierdurch um in dem auf den 
r/. Junii a, c, ein für allemal anberaumten Termino Vormittags 9 Uhr auf Fürst!. Franz. Ju- 
stitz- Canzley zu erscheinen, die ihnen angefallene elterliche^rbjportiores previa legitimattóne 
in Empfang zu nehmen, im Ausbleibungsfall aber zu gewärtigen, daß sie nach vorgängig vom 
Impetrante« beygebrachter Bescheinigung ihres Alters respective pro mortuis declanrt und ge 
dachte Erb-portiones jenen, und allenfals denen hierzu sich legitrmirenden übrigen Jntestats 
Erben nach Befinden ohne, oder gegen Caution verabfolget werden sollen. Cassel den zu 
Febr. l78Z. 8ürsti. Hess. 8ranzos. Juftitz-Lanzley. 
-) Nachdem der im ehemaligen hoch!. Regiment von Wuttginau, nunmehr Landgraf verstorbene Ca- 
pitaine und Regiments Quartiermeister Schminke, nachbenanten dabey verabschiedeten Grena 
diers, als: Rühl, Reitz, Blumenauer, Nehde, Heuckerodt, Jathe und. Debes in circa 5, 7, 12, 
15, bis 19 Rthlr, Frankfurter Währung betragende Abschiedsgelder wieder zu ersetzen schuldig 
erkannt, bis hiehin aber von denensclben sich nicht gemeldet worden ist; so werden besagte 
verabschiedete Grenadiers oder bey des ein oder des andern etwa immittelst erfolgten Abster 
ben, deren Hinterbliebene alleinige rechtmäsige Erben hiermit vorgeladen, in dem zu deren Aus 
zahlung auf Donnerstag den 24KN Aprill nächstkünstig añberahmren Termino zu gewöhnlicher 
Morgenszeit auf Fürstl. KriegsrCommissariatsstube vor der deshalb verordneten Commission so 
gewiß annoch ohnauSbleiblich zu erscheinen, sich mittelst beglaubter Attestate zu dem Empfang 
gehörig zu legitimiren und den einem jeden gebührenden Betrag gegen Quittung zu erheben, 
als widrigenfalls zu gewärtigen, daß des außendleibenden sein Antheil für vacant angesehen 
und zum besten des Carlshaver-Lazareths abgegeben werde. Cassel den 3. März 1733. 
Lürstl. Hcssis. Kriegs - Collegium allhier. 
8) Johannes Heinemann, und Johann Adam Kohl von Schrffelbach, welche der gnädigste» 
Verordnung vom Uten März 1774. und 2ten Febr. 1782. zuwider ohne Erlaubniß sich aus 
ser Landes entfernt, werden hiermit dergestalt vorgeladen, annoch binnen Jahres Frist a data 
so gewiß in ihre Heimath wieder zurück zu kehren, und bey hiesigem Samtgericht wegen ihrer 
Entfernung Red und Antwort zu geben, als widrigenfalls sie gewärtigen sollen, daß mit^or 
Confiscation ihres Vermögens nach Vorschrift obgedachten gnädigsten Verordnungen verfahre» 
werden soll. Marburg den 24. Februar 1782. 
Schiffelbachisches Samt-Gericht alhier. Scheffer. 
Verpacht s Sachen. 
r) Nachdem zu Verpachtung des zu Trinit. a. c. vacant werdenden Amts Hessenstei» ein noch 
mahliger Termin auf Freytag den 28ten März a» c. anberahmt worden; so können diejenige, 
welche dieses Amt in Pacht zu übernehmen Luft haben, auch die erforderliche Caution zu Ki 
sten im Stande sind, besagten Tages auf Fürst!. Kriegs - und - Domainen - Cammer sich einfin 
den, ihr Gebot thun und sich des weitern gewärtigen. Cassel den 22. Febr. 1733. 
Aus 8 ürftl. Kriegs - und Domainen-Cammer. 
s) Nachdem das Fürst!. Philipsthalifche freye Ritter - Guth zu Wohra Amts Rauscheuberg auf 
Trinitatis dieses 1783. Jahrs pachtlvs wird, und solches anderwärts gegen hinlängliche Si 
cherheit auf 3, ode 6 Jahre verpachtet werden soll; als können diejenige, welche besagtes Guth 
in Bestand zu nehmen gesonnen, äatOsbjnnen io Wochen sich bey dem Fürstlich. Philippsthal. 
Rath und Amtmann Scheffer zu Herleshausen, oder dem Renthmeister Dübel zu Wohra mel 
den , bey einem oder dem andern, allenfalls auch bey dem Regierungs-Registrator ArsteniuS 
Allhier, die Pacht-Conditioneseirisehen, und nach einem gethanen billigen Gebot des Anschlags 
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