Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1783)

Vom islen Febmar 178z 10Z 
34) In der Antonistraße in des verstorbenen Hr. Inspector Pistors Haus, ist 3 treppen hoch ei» 
Logis bestehend aus 2 Stuben, 2 Kammern, i Küche, 1 Holzkammer, und auf den ersten Bo 
den eine Kammer aufOstern zu vermiethen. . a 
35) Es hat der Schneidermsir. Abraham Hoffman« in seinem Hause in Nro. 371. ein klein Lo 
gis vor ein, oder 2 einzeln Personen in der. obersten Erage auf Ostern zu vermiethen. 
36) In der Johannesstraße find auf Ostern 2 Stagen zusammen, oder jede allein zu vermiethen, 
sie bestehen in 3 tapezirten Stuben und eben so viel Kammern, Küche, Keller, Bodens, Wasch 
haus und verschlossenem Hvlzstall, in Nro. Z86. ist weitere Nachricht zu haben. 
37) In dem gewesenen Capitain Jagerschen Heus in der Warst nborsssraße in der Uutcrr.eusiadt 
find auf Ostern folgende Logis znvermiethen , als: in der belle Etage i grose und eine kleine 
Stubemit einer daran befindlichen Kammer vorn heraus, und eine Stube mit einem Alkoven hin- 
tenhinaus nebst Küche. Desgleichen die ganze 3te Etage, bestehend in 4 Stuben, 1 Kammer 
und 2 Küchen, wie nicht weniger 3 Cammern oben im Hause, 2 besondere Kellers, Stallung 
für r Pferde und Fourage-Boden, 1 Schweinestall und Waschhaus; und ist sich desfals bey 
dem in erwehnten Hause wohnenden Lotterie - SenbentenHr.Wrnhold zu melden, wobey dann 
nochangemerkt wird, daß ledigen Personen auf Verlangen auch Meubleö gegeben werden können. 
83) Es ist in einer gelegenen Straße ein Logis mit MeubleS, wobey auch auf Verlangen eine 
Kammer gegeben werden kann, auf Ostern an eine einzelne Perfon zu vermiethen. 
39) Ein wohl eingenchletes Wohnhaus worinuen 13 Stuben , so zum theil tapezirt und eine mit 
einem Alkofen versehen, auch! ein Saal von mittelmäsiger Größe und eben so viel Kammern, 
sodann 4 Küchen, gute Keller und Bodens, eine Einfahrt am Hause und Chaisen-Remise uedst 
Stallung auch ein schöner Garten beim Hause, ist künftige Ostern zusammen oder Etagenweise 
ZU vermiethen. 
40) In der Johannesstraße Rro. 32f. ist die unterste Etage, welche meiner grosenStube, dergl. 
Küche am Hauserden, noch 2 Stuben und 1 Kammern, nebst Keller und Holzplatz bestehet, 
aufOstern zu vermiethen. 
41) Es hat die Wittib Matthieu auf der Oberneustadt in der Philipsstrüße die belle Etage be 
stehend in 2 Stuben, l Kammer, Küche und Keller, wie auch auf der Erde die halbe Etage, 
welche aus Stube und Küche bestehet, sogleich oder auf Ostern zu vermiethen. 
42) In der CarlShaverstraße irr jdes Waage-Inspector Hr. Vorwerks Behausung, ist ein Los 
giment im Hintergebäude welches die Ausfichr in einen schönen Garten hat, und in Stube, 
Kammer, Küche und einem Boden bestehet, das alles mit einer Thüre verschlossen werde« 
kaun, aufOstern zu vermiethen. 
43) Am Gerisd'armes-Platz in Nro. 133. ist die belle Etage bestehend in einem kleinen Saat, 
Nebenzimmer mit einer Alkove und Cabinet, alle sauber tapezirr, wie auch eine Bedienten, 
Stube mit oder ohne Meubles, nebst Holz- und KeUerraum, auch ollenfals Stallung für ein 
Pferd auf instehende Ostern zu vermiethen: nähere Nachricht giebt der Französische Page« 
Sprachmeister Hr. De la Chapelle. 
Bedienten, so verlangt werden. 
1) Es verlangt jemand hier in der Stadt eine gute Köchin die mit der Haushaltung umzugehen 
weiß und mit guten Attestaten versehen ist. 
2) Es wird ein Bedienter bei- eine Herrschaft in Cassel verlangt, welcher Frisiren kann und dir 
Aufwartung versteht. 
3) Ein gewisser vhuverheyratheter Herr in Cassel verlangt sogleich oder längstens auf Ostern ei 
nen Livree, Bedienten, welcher Frisiren kann, auf Reisen zm gebrauchen und wegen seines 
Wohlverbaltens Zeugnisse aufweisen kanu. 
4) Es wird in eine hiesige Specerey, Handlung ein Bedienter verlangt, so darinn schon etwas 
Erfahrung hat. 
P S Per-
	        

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