Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1782)

z-o 4üt«r Stück. 
M)i 9 t st,h«t tta fwlt«! «M leoo Kthlr. Sb Cassa Währung welches »» einem fidcbContailse 
- gehöret, mithin bey richtiger Zinszahlung stehen bleiben kan, auf die erste Hypothek eme» 
Hauses oder Gartens in hiesiger Stadt vder Terminey gelegen, gegen fünf xro Cent Interesse 
so fort zu verlehnen. . 
8 ) Es sinv sogleich 1000 Rthlr. Pupillen-Gelder auf sichere Hypothek auszulehnen. 
6- zoo Rthlr. Pupillen-und 2000 Rthlr. andere Gelder, find bey dem Regterungs Proc. ord. 
. Hrm Lt. Prollius dahier gegen die erste Hypothek dahrlehnSweife zu haben. ^ ^, . 
7) rooo Pupillengelderstnd in der Schloßstraße Nro. 145 . auf dir erste Hypothek m Cassel so« 
gleich zu verlehnen. 
Noüficationst von aUerhand Socf^»» 
Eg ist jemand ein jung englisches weiß Hündge« mit braunen Ohren und Flecken, benrte« 
dieses weggekommen , wem solcher zugelaufen, wird ersucht ihn gegen eine gute Belohnung ab« 
zugeben. 
S) Alle diejenigen, welche ein oder das andere Buch, auS der Bibliothek des zu Oberkaufun« 
gen verstorbenen Metropolitan Wille besitzen, werden ersucht solches an den Regierungs Proc» 
.Hr. Lt. ProlUus gefälligst einzusenden. > m • . - 
ss) E s hat der Tapezier Hr. Diederich in der Dyontsilstraße im werssen Greif wohnhaft e»n So« 
»ha, ein Feldbett wozu ein Vorhang gemacht werden kann, und noch ein Bett eben so, für 
2 Personen mit einem geschnürten Lager und mit Schrauben versehen, um billigen Pretß zu 
verlassen. 
H) Ein Prediger in einer Landstadt, 4 Stunden von Cassel, erbietet sich Jünglinge in die In 
formation und Kost zu nehme»; sie können bey »hm in Lesen, Schreiben, im Christenthum, 
in der lateinischen, griechischen, hebräischen und französischen Sprache, in der Geographie, rc. 
Unterricht empfangen. Die Nachfragende bekommen in der Waisenhaus » Buchdruckerey nä 
here Nachricht. 
S) Am 28ten dieses ist in der Dvonysii-Sraßeein blau taffeter, mit Flohr überzogener Frauen« 
zimmer-Arbeitt-Beutel verlvhren gegangen, worinnen: et*, silberner Fingerhüth, ein blaü 
Nadel Büchelgen, eine englische Scheere, zwey Stück Spitzen, drey Stück Gaze von Filet de« 
stndlich; wer dieses gefunden, beliebe es an die Waifenhaus-Buchdruckerey, gegen eine gute 
Belohnung wieder zu geben. ^ „ . _ „ _ 
4 > Es ist bey dem Sattler Meinunger in der Frankfurther Straße lud Nro. 51. eine wohl eorw 
ditionirte Wiener Reise-Chaise, in welcher 4Perfvnen sitzen können/ um eine» billigen Preißzi, 
verkaufen. . • . , • - ... 
7) Ein moderner Schlitten/ mit vollständigen Geschirr und Geläute, eine gut conditlonirte be 
queme leichte Halb-Chaise, und eine 4 sttzige WienerBarukfche stehen zu verkaufen, Liebhaber 
können sich in der Dionysien - Straße Nro. 87 in der Unterstnbe melden, 
r) Bey hiesigem Handelsmann Hr. George Heinrich Hagen in der Schlvßstraße an der Petri« 
Straße Ecke wohnhaft, sind folgende von des verstorbenen Doct. Med. von Lanorff und Erben 
in Hamburg zubereitet werdende Medikamenten, in Commißion angekommen und -u haben: 
suri Svlarj», oder die sogenannte Hamburgjfche solarische Haupt- Magen, u. Herz- 
Mrkende Tinktur, welche besonders auf die Complexion der Frauenzimmer gerichtet ist, gegen 
Die Vspeurrund Mutterbeschwerung, stärket wie keine Medicin, ohne zu erhitzen und erhält 
re« menschlichen Körper, immer munter und frisch rc. das Glas zu Ggr. s) Sin Le 
bens - Oehl, welches den menschlichen Körper ausnehmend stärkt, ihn in gesunden Umstände», 
erhält und conferviret, das Glas 9I Ggr. g) Ein Lebens-Balsam, auf gleiche Weise zu ge 
brauche«, daS Glas .94 Ggr. 4) Eine gelbe Mund- und Zahn - Tinctor, welche die Zähne und 
Vm Mnnd reiniget, -je Jnsiammati-r, -es Halses/ alle Geschwülste.-es Zahnfleisches durch , 
•*-*'*■ > das
	        

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