Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1782)

vom Liten Sctober 1782. 
795 
che Verfügung geschehen soll. Wobey übrigens ohn verhalten bleibet, baß sich mehrgedachter 
Oderamts Alwocat Happel bekanntlich in solchen Umstanden befindet, nach welchen ein meh- 
reres als obberührter geringe Betrag nicht zn hoffe» stehet. Ziegenhain, den 28. Sept. 178?. 
Vigore Comniifliortis, Bode. * 
11) Diejenige, welche an dem ohnlängst verstorbenen Stadtvorsteher Johannes GunckeU allhier 
zu Spangenberg Nachlassenschaft gegründete Forderung zu haben vermeynen, werden hiermit 
zu dem auf Mittwochen den igteu Nvvernb. s. c. anberahmten Termin vorgeladen undperem^ 
lorie citiret, um sodann zu gewöhnlicher Morgenszeit io Uhr, vor hiesigem Dtadtgerrcht in 
Person selbst, oder durch hinlänglich Bevollmächtigte zu erscheinen, ihre Forderungen behörig 
zu liqrid-.ren und darauf rechtliche Erkanntniß, im Ausbleidungsfall aber zu gewärtigen, daß 
diesir Nachlaß oder so vre! da nach Befriedigung derer liqutdiren werdendtn Gläubiger 
übrig bleibt, a« dessen sich cum beneficio legis & inventarii befindliche Erben abgegeben wer 
de. Spangenberg, deu 3. Ocrob. 1782. 
8ürstl. Heßisches Stadtgericht dies. 3. Brückmann, p. t. Cons, in staem I. H. Rleinschmid. 
12) Nachdem derHerr Lice^tiat Große dahier, ms bestellter Eurakor deß an Hochfürstlichem Hofe 
zu Rotenburg gestandenen, jetzt aber in Spanien abwesenden, von hier bärtigen Kochs Diet 
rich Arteradts, wegen verschiedener von letzterem zurück gelassener Schulden, für nöthig er 
achtet dessen Ltñtum activormn & paslivorum gerichtlich untersuchen Zu lassen, und daher um 
Erlassung einer Edictal-Sttcrtior an seines Curanden sämtliche Gläubiger geziemend gebeten 
hat, diesem Gesuch auch sub hodierno deseriret worden, als werden gedachten Kochs Dietrich 
Atteradls sämmtliche bekannte und unbekannte Credirores hiermit öffentlich vorgeladen, in 
dem auf Mittwochen den lgten Nsvrmbr. c. a. sä Uguidandum Lredita anberahmccn Termine 
auf kiesigem Rathhause, Mvrgcnö io Uhr zu erscheinen und ihre an dem Abwesenden haben 
de Forderungen so gewiß anzugeben und zu verisiciren, als widrigenfalls die Zurückbleibende 
es sich selbst werden beymeffen müssen, wann auf ihre Forderungen keine Rücksicht genom 
men, sondern nur zu Befriedigung der sich alsdann angebenden Gläubiger die nöthige Ver 
fügung getroffen werden wird. Sontra, den 25. Septemb. >782. 
8. H. R. Stadtgericht dahier, O. L. Hattenbach. 
tz) Nachdem bey Constitution der Masse sich ergeben, daß das Vermögen des verstorbenen Hrn. 
Geb. Raths von Rhemfartt) zu Bezahlung dessen Schulden nicht hinreichend ist und es dabero zu 
Abwendung ernes allenfalsigeu Concurses nöthig seyn will, mit denen Creditoren sich in Güte zu 
setzen; Als werden alle uno jede bererts sich angegebene und noch unbekannte, welche an besag, 
tem Hrn. Geheimen-Rath von Rheinfarrh einige Forderungen zu haben vermeynen, hiermit 
nochmals vorgeladen, in dem weiter bestimmten Termin den bren Novemd. Vormittags auf 
Fürst!. Regierung zu erttheinen, den Ratum maÑL einzusehen, und sich auf die gütliche Ver 
gleichsvorschläge zu erklären, oder in Entstehung einer gütlichen Uebrreinknnft ihre Forderun 
gen per Procuradores gehörig zu liqindiren und sodann das Weitere zu gewärtigen, mit der 
Bedeutung, daß die in dieser Tagefahrth zurückgebliebene von Rhsinsarthische Gläubiger von 
diesem Loucurö gänzlich abgewiesen werden sollen. Cassel, den yten Ottob. 1782. 
B» IlV, Düppel!, Vigore Louuuilüonis. 
Verkauf t Sachen. 
l) Es soll des hiesigen Bürger und Bäckermeister Johann Philipp Andreä und dessen Ehefrauen 
Behausung allhier in der Hohenthvrs- Straße zwischen der Wcktib Silbern, und KramerJiry- 
mermann gelegen, von Obrigkeit und Amtswegen an den Meistbietenden verkauft werden; 
wer darauf bieten will, der kann sich in dem anderweit auf Donnerstag den 7ten Novemb. 
schierskünflig präsigirtem Termmo vor hiesigem Stadtgericht zu gewöhnlicher Gerichtsstunde an 
geben, fein Gebot thun, und nach dem letzten Glockenschlag is Uhr nach Befinden dessen Ad, 
Aaaaaa 3 judi-
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.