Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1782)

Dom 26m Anglist 1782. 65j 
um 9 ttsir an dem bestimmten Orte einfinden, ihre Gebotke thun und 'des Zu sch lass sewLrti- 
gen. Milsungen, den 3. Aug. 1782, Vigore ConmitUonis ,Gieoleè. ’ 
W Bey Hr. Boulnorö auf dem Markt find alle Woche frische Hbllaudische Heennae, wie au Ir 
fetter Schweizer-Küfe das Pf. 6 Alb. und Limburger das Stück 5 Alb. 4 h-r- tu ¿-Ummn. ■ 
13) pfmtveit Schiffelbach auf einem Waldweg find mit Anfang dieses Jahres eu-ire n^d'rwan» 
zig Gulden gefunden worden; Derjenige mm, welcher als Eigenthümer hierzu sich bMrM »» 
leg.ttmiren im Stande ist, hat sich so gewiß binnen 2 Monaten à dato bey mir welken 
als widrigenfalls gedachtes Geld dem Zinder verabfolgt werden soll. Marburg, den 18. lulti 
1782. , Gchiffelbachisches Gericht aUhier. Echosser > 
•14) Der dermalige Wildprettshaute Vorrath soll wie gewöhnttch Mittwoche den 28ten oi/st^ 
Monats des Vormiltags nach 8 Uhr dahier im Neuen- Eollegien-Hof plus licitanti verkauft 
werden. Cassel, den 7. Aua. 1782. Vigore Commiílionis, ©tfommcfr. Lauer 
15) Montags den rüten tmj. und darauffolgende Lage, Nachmittags von 2 bis 6 Uhr solle» 
in der'Schloß-Straße an der Petristraße Ecke in des Handelsmanns Hrn. Haaeu Dèbausà 
gsntzes Bett. und Leib-Lernen, Frauens-Kleidungen, Betten und Bettspannen, Commode 
Spiegels, Schranck, Stühle und anderes hölzerne Gerathe, Zinn, Kupfn, Mestura etwas 
Silberwerk, einige gefaßte Juwelen, Hals-und Ohrgehänge, etliche Portraits und Landschaf 
ten, gegen baare Bezahlung dergestalt öffentlich verauctioniret werden, daß die erstandene» 
Sachen jeden darauf folgenden Vormmag abgelanget werden müssen, widrigenfalls aber 
Nachmittages darauf, auf Gefahr des Käufers, aufs neue ausaedotcn und lvsaeschlaae» 
werden sollen. 0 ' ' ü 
16) Es hat jemand allhier verschiedene wohl conditrcnirte Lorbeerbäume so ö bis 7 Schul, bock 
in Kasten zu verkauffen, wer hierzu Lust hat, wolle sich bey dem Chirurgo Hrn. Beuer in der 
- Pauli-Strasse, welcher hierzu Commission hat, melden, und solchem Augenschein nehmen - 
,7) Es sind «or dem Frankfurter-Tii-re in d-rHeuwaage, die klein- Septische M-iva uà» 
den beßten Sorten Balseniinen in Scherben gepflantzt, um billigen Preist zu haben 
18) Es ist am verwichenen Donnerstag den iten Aug. ans einem gewissen Hans dabr^ in fw. 
berg. ein neu braun tucherneS Mannskleid und Veste mit einer Fingersbreiten goldenen 
te besetzt, desgleichen ern paar silberne runde Schuhschnallen diebischer Meise entwendet 1 , 
den; Derjenige welcher dieses Klerb oder Schnallen etwa käuflich an sich bracht, ober Wà.' 
schast davon hat, wird ersucht, diese Stucke an den Hrn. Avvocai Duanö dahier limi tim 
pfang des ausgelegten Kaufgeldes abzuliefern, oder im anderen Fall ihm davon Nachricht r. 
ertheilen. Homberg, den 4. Aug. 1732. 
ly) Der Kaufmann Hr. Johann Gotthard Schmidt von Eisenach, hat in dieser Messe sein-». 
Lade» auf der Eommunicalivns- Gdilc-i- Nro. ; er handelt wie schon bekannt, mi à 
«m> und seinen Zitzen, seidenen und halb seidenen W-ur-n. Bänder, Flohren, Bouuuek« hrn 
dirten Vesten, t« Seide und Gold, auch drodirlcn vsmes-XegliLà, Erta! Manchester 
»«* uiidandernEng,.wolle»-., Waaren, ftidene» Slrümpsen, Tuffet, 6re>-ll- ,°»r B |'„í 
• ren verschiedenen Waaren mehr; er versichert die billigsten Preise. ^ 
ro) Es ist in dem, vor dem Cöllnischen-Thore oben im grünen Wege zwischen dem 
meister Espe und dem Schuhmachermstr. Koch gelegenen Garren, diesen Svrnmer über nun 
mehro schon zum zweyten-und Me verwichene Woche zum drittenmal das Gartenbäus^n 7,! 
waltsamer Weise erbrochen, und bey denen zwey ersteren Einbrüchen zwsy neue SchE» 
eine Hacke, eine Garten-Schnur, und von denen Rabatten drey Kirke Bin,!VmS ' 
nebst dreyen 3 bis 4 zahrrgen Brrnsiämmen, letzteres mal aber, zwey neüe SchPvè7 Ä 
groß neues Vorlegemeffer, etliche Bouterllen und eine Partie Sämerey, diebische? Weif/enr? 
- wendet worden. Des Belangs vorgedachter Sachen halber, sbwol, als auch der Sí 
all überhand nehmenden Garten - Dieberey, womit ein jeder Garten-Jnnehaber nim JllZ* 
sten Aergerniß heimgesucht ist, sichet man sich in die Ncthwendigkeitvcsseht.diefesñnduÑI 
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