Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1782)

HzL Z 4 tes Stück. 
den, worin die Buchstaben R. P. befindlich, an allerhand Sorten Silbergeld ohngefehr 50 
Rthlr. Neu« dammastene Servietten von verschiedener Sorten, sieden Servietten von Bild 
werk, eine taffente Saloppe, ein ohngesaumkes seidenes Halstuch, zwey Paar auögenähete 
Manschetten, eine Weste von Silber-Moir re. re. Da nun viel daran gelegen, diesen Dieb 
stahl zu eutdecken, so wird demjenigen, welcher hiervon Nachricht ausmachen könnte, eiaegu, 
te Belohnung nebst Verschweigung seines Namens versprechen. In der Waisenhaus-Buch 
druckerey gibt man weitere Nachricht. 
4) Woferne etwa jemanden eine ziemlich beträchtliche Anzahl feiner Frauenzimmer-Halstü 
cher vori seidenen Flohr diebischer Weise entwendet worden, so kan sich derselbe bey Fürstl. 
Amt dahrer melden. t^dem solche bey einigen Diebstahls halben verdächtigen und dahier ge- 
sanglich ewaezogeuen Juden-Personen gefunden worden. Treysa, den 10, August. 1782. 
. . Äus Fürftl. Hess. Amt das. H. Blskamp. 
Z) Es sollen künftigen Montag den 2ten Septemd. rn der von^Waitzischen Behausung nebtn 
" dem Opernhaus« verschiedene Effecten, als Pre-rrosa, Gold, Silber, Kleidungsstücke, Leib- 
Tisch und Beweinen, auch Bettwerk, Spiegel, Comtoir, Commode, Tisch und Stühle, Por 
cellan:, Mn, Kupfer und Meßing, desgleichen eine Sammlung Bücher, wovon das gedruck 
te Verzeichniß bey dem Buchbinder Naumann in der Schloßstraße zu haben ist, an den Meist 
bietenden verkauft werden, und können sich alsdann die Kauflustige beineidete« Tages in vor- 
beszgtcr Behausung Nachmittags eittfinden. Cassel, den y. Aug. 1732. 
D. W. Rüppcll, V^ore Lommiüionir. 
6) Auf der Ober-Ncustadt in Hrn. Eollignons Behausung, stehet ern sechsjähriges lichtdrauncs 
Reitpferd, ein Wallach und Polacke, zu verkaufen. 
7) Es hat sich zwar das Gerücht verbreitet; als habe der Kauf- undHandelsmannHr.Wachenfeld 
in Wolfdagen seinen Weiuhandel cn detail niedergelegt; Es dienet aber dem Publico zur 
Nachricht, daß bey ihm nach wie vor sowohl rothe als weisse Weine en detail und im Gan 
zen zu haben seyerr, er auch das Publicum mit,ächten und reinen Wein in billigsten Preisen an 
Z^and gehen wird. 
8) Ein sehr gutes daurhaftes Pferd, welches zum Reiten und im Kariol gebraucht worden, ste 
het mit oder ohne Kariol zu verkaufen. 
y) Ben Hrn. Jacob-Heuser Nro. l8y auf derGallerie sind zu haben: Grüne Fenster-Jalousien mit 
Gold, die Edle 8 Ggr. schwarzer Atlas zu Beinkleidern und Schuhen, Manchester, Engl. 
HvsenZeug, weisse und pailleNankins, goldene Ringe, tvmdachene Fingerhüte, englische wolle 
ne und seidene Strümpfe,auch Handschuhe, englische weisse und schwarze Seide, Filet Nadeln, 
Taduret-Nadeln, allerley Sorten Marly, gestickte Vesten mit Gold und Silber, Bcrnstein- 
Corallen auch zu lastre» und zum räuchern, Cichorien - Caffee das Pfund 8 Ggr. Blau Zcichen- 
gsrn, Stopfgarn und Tuncobohnen. 
t&) Bey dem Traiteur, Sebastian Eigensatz allhier in Cassel gegen dem Königsplatz über, in der 
Ludwigsstrsße, sind verschiedene Sorten Weine, als Rheinwein die Bouteille um 6- bis so 
Ggr.j weisser Franzwein um 6- bis 12 Ggr.^ rvther französischer Wein um 6- bis taGgr.; 
AMaga ts Ggr.; Madera, Creta, Verdio, Syracusa; Arac zu 24 Ggr. die Bouteille; Fran 
zösische Liqueurs zu 20- bisgoGgr.; Champagner28 Ggr., Burgunder 12-16 Ggr. zu haben. 
Auch werden bey ihm Mittags -und Abendrffenlgegeben, für 6- 24 Ggr. ä Person; Monatl. aber, 
außer dem Hause, von Z-his iz Rthlr. Größere Tractemenre übernimt er nach gefälliger 
Bestellung. Nicht weniger ist bey ihm Caffee, Punsch, Bischof, Limonade und Mandelmilch; 
auch verschiedene Speisen und Gebackenes zu einem Glase Wein, aufVerlangen, zu bekommen. 
n) Es sollen Donnerstags den ayten dieses in der 2ten Etage des Gemeinds-Bürgermeister 
Naumanus Behausung dahier, verschiedene Silbersachen, Tische, Bette, Stühle, Eifer-und 
Küpferwerk nebst Frauenskleidungs-Stücken gegen alsbaldige bgare Bezahlung an den Meist- 
dietenden öffentl« verkauft werden. Kauflustige kd«nen sich also bereglen Tages des Morgens 
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