Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1782)

Vom 24tm Junius 1782. ^yz 
17) In dem, in der Zohanpesstraße gelegenen Rouxischen Hause wirb mit der bereits a«gneigte» 
Auction fortgefahren, und soll morgen besonders zur Verkauffung der BHcher geschritte» 
werden. ' . 
18) Bey dem Kaufmann Hr. Lange sind von den besten Sorten Spargen, wie auch Früherbse» 
Morgens und Abends zu haben. * 
ly) In der Rose-Mühle zu Oder-Vellmar, ist eine Eselin benebst einem Füllen von 5 Wochen 
zu verkaufen. 
ro) Eine wohl conditiouirte Reise-Chaise stehet gegen einen Willigen Preist zu verkaufen. 
ii) Cs wollen die Gebrüdere Ullriche in oer Hollaudifchen Straße eine Partie Rocken - Stroh 
verkauffen. - . . . 
rr) Es will jemand eine Obligation von 2ZoQ Rthlr. wogegen ein in Cassel stehendes assecurir- 
tes Haus zur ersten Hypothek constituirt ist, gegen baare Erstarrung des Capitals cediren. 
rz) Diejenigen, welche mit Augenkrankhetten behaftet sind, heUrben sich in dieser schicklicheres 
Jahr-zeit bey dem Hrn. Professor Brandan allhier zu melden, um entweder durch die beßte» 
Arzneymittel, oder Operation alle mögliche Hülfe zu erlangen. 
-4) Nachdem ich in Erfahrung gebracht, daß auf meinen Name» hier und da geborgt worden, 
dieses aber ohne mein Wissen und Willen geschehen; So habe solches zu dem Ende bekannt 
machen wollen, damit falls auf meinen JHrmen ferner etwas verlangt würde- nichts veratz» 
folgt werde, indem dafür nichts eingestanden werden kan. Cassel, den 12. Sumí 1782. 
3 . R. wild, Apotheker. 
iS) Zn Gefolge des aus Hochfürstlicher Regierung mir beschehenen Auftrags, sollen die dem 
nn Hochlöblichen Prinz Earlschen Regiment stehenden Herrn Obrist von Löwensteiu zustehende 
Frucht-und Treseney - Aehndeu zu Borken, Niedenstein und Wichdorff an den Meistbietende« 
auf i oder 3 Jahr vermaltert werden, und ist dazu Terminus auf Donnerstag den iKten I«, 
ln schierskünfrig anberahmt worden ; Wer nun solche zu pachten Lust hat, der kan sich als 
dann Vormittags von 9 bis iz Uhr bey Fürstlichem Amt dahier einfinden, fein Gebot thün^ 
und nach Befinden Zuschlags und Ertheilung des Malter-Briefs gewärtigen. Treysa, de« 
n. Jumi 1782. . , G. E. Biskamp, vig. Commiss.' 
86) Nachdem beym Verkauf des echten 75ger Hochheimer Wein einige Lredhaber zu erkenne« 
gegeben, daß der Ankauf in Kisten zu 20 oder 40 Bouteillen ein und anderm zuviel, mithin 
bester wäre, diesen Wein m einer Anzahl weniger Bouteillen bekommen zu können; Als hat 
die Weinhandlung Schmidt & Compagnie in Darmstadt sich entschloßcn, um diesem Verkauf 
ein Ende zu machen, den wenigen noch dahier liegenden Vorrath ohne einigen Profit nunmehr 
folgendermassen gegen hiesiges Current, als eine Kiste a zo versiegelte Bouteillen zu y Rthlr. 
10 Bouteillen zu 4s Rthlr. und 5 Bouteillen zu z$ Rthlr. absetzen zu lassen. In des Buch 
binder Hrn. Seiberts Behausung am Markt bey derWittib Fr.Regimentsfeldfcheerin Schwarz 
sicher erwähnter Wein zu.bekommen. 
S))Die iSyte Ziehung der Herzog!. Braunschweig - Lünebuegischen Zahlen-Lotterie wurde Frey 
tags den 14. Jun. mit denen gewöhnlichen Formalitäten gezogen. Die dabey heraus gekom 
mene Numern sind: 
1 $* S9* 73* 5°* 
Die nächste Ziehung geschiehet FreytagS den zten Julii und fo weiter von z zu z Wochen.. 
88) Es will des verstorbenen Bäckermeister Joh. Hermann Willensteins Ehefrau ihr HauS, wel 
ches zwischen dem Chirurgo Bayer und dem Schönfärber Dresse! gelegen, verkaufen, und stütz 
bereits »500 Rthlr. darauf geboten. 
zy) Bey dem Krregsdau - Aimmermeister Range hinter dem Posthaufe siehet eine zweyfihige Chai 
se mit 4 Rädern ganz neu, und die sowo! mit zwey als einem Pferde gefahren werden kan, um 
«inen bllligen Preiß za verkauffen, die wettere Nachricht gibt der Englische Müller, wohnhaft 
hinter dem Rathhause. 
3 30) Zwey
	        

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