Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1782)

i 6 o yteö Stück. 
3) Es ist der Johannes Wagner aus Nieder-Wetter, welcher den i7tcn Februar 1726. gebohren 
worden, vor nunmehr zz-Jahren, auf ferne erlernte Mittler-Profession, in die Fremde gegan 
gen, hat aber seit dem Jahre *749* nicht das mindeste von sich vernehmen lasten Da aber 
' demselben in seines Bruders, Siegfried Wagners Ehe - Pacten 2^3 fl. iz alb. rheinisch, 
v an Brautclgabe und Herauögrft vestgesetzet, dessen Schwester mit ihrem zwecken Ehemann^ 
Matthäus Keil erzeugten Kindern aber, Matthäus Keil, ;ezo zu Frankenberg und Sinnen To- 
, rotheen verheuratheten Vchmittin zu Möllnau, durch Fürstlichen NegiernngS - Bescheid ver 
stattet wörden, das vorgedatt)te Herausgiftö - Quantum aus der Administration zu sich zu zie- 
' / ben ; als wird vorgedachter Johannes Wagner, oder fals er nicht mehr am Leben, dessen ehe 
liche Leibes-Erben hiermit edictaliter und perentorie citiret, um in termino Mittewochen den 
7ten August a. c. vor hiesig Fürstlichem Justiz - Amte zu erscheinen. sich zum Empfang des 
\ gedachten Quanti zu legitimiren, oder zu gewärtigen, daß solches gegen Caution, den vorgc» 
^ dachten Keilischcn Geschwistern verabfolget werden soll. Wetter am 24. Jan. 1782. 
J • Sunti. Hessisches Justiz-Amt daselbst. Et. Lsenhart. 
4) In conkormitTt derer Landesherrlichen Verordnungen vom Ilten Marz 1774. und vom 2ten 
Febr. »781. wird folgenden sich ausser Land befindlichen hiesigen Amts Unterthanen, nahment 
lich Adam Möller, Hanß Henrich Liese, Johannes Woll, Henrich Kaiser zu Verna, .Johann 
Henrich Koch zu Uttershausen, Dittmar Baaeke, Johannes Vaacke, Herman Haarbusch, Werner 
( Haarbusch, Henrich Lange, Hanß Henrich Weber, Andreas Weber, und Andreas Eümbel zu 
Zennern aufgegeben, und sie vorgeladen, a dato an, binnen Jahresfrist sich so gewiß vor hie 
sigem Fürstlichen Ober-Amte zu sistircn, und wegen ihrer langwierigen Abwesenheit Red 
und Bescheid zu geben, als bey Entstehung dessen ohnfehlbar zu gewärtigen, daß ihr in hie 
sigen Landen befindliches Vermögen, nach Vorschrift derer oben angezogenen Lciàrum cvn- 
siscirt werde. Homberg in Hessen am 13 Februar 1782. 
Fürftl. Hessisches Ober Amt daselbst. Nleyenftcuber. 
5) Zu untertbänigster Befolgung derer unterm Uten März 1774. und aken Febr. 1731. gnädigst 
emanirten Verordnungen soll n die Unterthanen und junge Mannschaft aus dem Amt Wolf, 
"Hagen, welche wegen ihres Handwerks, oder aus andern Ursachen in fremde Länder geresser, 
und in ihre Vaterland nicht wiederum zurück gekommen, imglerchen diejenige, welche ohne 
des Land RathS Erlaubniß sich Jahr und Tag ausser Landes aufhalten, oder wann ein oder 
der andere ein Handwerks - oder Zvnftgenosse ist, länger als der Zunftbrief ihn anweiser, auf 
der Wanderschaft zurück geblieben, nahmentlich aus Altenhasungen: Johannes Wagener, Jo 
hannes Pötter, Joh. Ludwig Wilcke, Johannes Schatz, Conrad Schröder, Job. Ludwig Wa- 
zener, Daniel Waaener, Christian Herdold, Joh. Henrich Lurtrop, Justus Wilcke. Aus Ma: 
Job. Conrad Wiedtge, Johannes Kistner, Joh. Ludwig Halberstadt, Daniel Halderstadt. Au- 
Ippinghausen: Joh. Ernst Schotte, Henrich Kleinhaus, Otto Henrich Fischer, Conrad Gnde, 
Johannes Wert), Herman Wertz, Samuel Lentz, Wilhelm Kleinhans, Daniel Semmelrotk), 
Aus Viesebeck: Henrich Baumklrch, Christoph Lefringhausen, Joh. Martin Eichhorn, Jacob 
Tru^e, Christoph Trude, Johannes Groß, Christoph Pflüger. Aus Ehringen: Johannes Ro 
senkranz. Henrich Goßmann, David Jhse, Wilhelm Kraft, Johannes Förster, Henrich Klein« 
schmldr. Conrad Bruchkausen, Johannes Kuckuck, Wilhelm Sprang, Henrich Förster, Fried, - 
rich Förster, Johannes Förster, Henrich Kuckuck. Aus Nothfelden: Joh. Conrad Sprenger, 
Christian Krüger, Joh. George Flörcke. Jok. Henrich Flörcke und Johannes Weiland, binnen 
Jahres Frist sich in ihrem Heimatk oder Vaterland wiederum einfinden, und davon dle An« 
zeige verruchten, widriqenfals des Zurückb erbenden jetzig oder künftiges Vermögen consiscirel und 
zu dem gnädigst bestimmten Behuf angewendet werden soll. Aierenberq den 25. Febr. 1782. 
S Heßjsch Justiz »)lmt daselbst. I. p. Heppe, 
ü) Demnach der Schumacher'Geselle Wilhelm Schneider von hier, bereits vor 30 Jahren hier 
weg und in die Fremde gegangen, dessen Aufenthalt aber bisher nicht ausfindig gemacht wor- 
" ' dev,
	        

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