Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1781)

650 42tes Stück. 
b-nen Creditoribus ein gütlichen Vergleich getroffen und solcher auch von Gerichtswegen coft» 
firmiret worden , so wird der auf dessen ausstehende Schulden vorhin impetrirte und d^rch hie 
sige Commercien-Zkirunq bekannt gemachte Arrest auch hiermit aufgehoben, dergestalten, daß 
sothane Activa an die Gebrüdere Sänger allhrer nunmehro sicher bezahlt werden können. Cas 
sel den 9. Dct. 178 £ Bürgermeister und Rach daselbst. 
20) Es ist vor acht Tagen ein kleiner weisser Pudelhund verloren worden, derselbe ist halb ge 
schoren, und drenoch stehenden Haare sind gekräuselt; die zwey Obren aber sind mit braun-ro 
then Haaren bewachsen. Wer von diesem Hündchen eine Nachricht zu geben weiß, und esin 
der Wñisenhñns'Buchdruckerey anzeigt, dem wird ein Douceur versprochen. und ihmederRa- 
me des Eigeut.hümers bekannt gemacht. - 
21) Eine Chaise nebst Geschirr aufs Pferde, ingleichcu ein Wagen und ein Reitpferd ist zr 
verkaufen. 
22) Die i77te Ziehung der Herzog!. Braunfchwerg - Luneburgrschen Zählen-Lotterie geschahe de« 
z. Octob. 17&U mit bekannter Accuratesse, wobey dieNumern: 
83. n. 87. 4 ' 44 * 
aus dem Glücksrade zum Vorschein gekommen. Die nächste Ziehung geschiehet Freytags den 
26. Octob. 178 U und so weiter von 3 zu 3 Wochen. 
Besondere Av tr t ijs e m r»//. 
y) Bey der mit bekannter guten Ordnung, und den vestqesetzten Solennitäten vollzogene» io2tm 
Ziehung der Hochfürstl. Hessen. Darmstädtischen gnädigst garantirte« Zahlen-Lotterie, sind dies« 
Numern: 
14. 72. 24. 54. 8/. 
auS dem Glücks-Rade gezogen worden. Die löyte Ziehung in Cassel geschiehet de« 
löten- Die Zgte Ziehung in Marburg den 24teu. Die logte Ziehung in Darmstad hen 
Ziten- dies. Mon.und die folgenden, von 3 zu 3 Wochen. Cassel den io. Oct. 1731. 
General-Direction der Hochfürst!. Hess. Lassellischen gnädigst garanrirren Zahlen-Lotterie. 
2) Da man erfahren, daß verschiedene Leute, unter dem vorgeblichen Namen von Sub-Collecteurs, 
ohde jedoch im geringsten dazu berechtiget zu seyn, sich beygehen lassen, Sätze sowohl zu den 
hiesigen, als auch andern disseitigen Lotto-Ziehungen, zum nicht geringen Schaden und Be- 
vortheilüng zu leichtgläubiger Einleger, anzunehmen, die auf diese gar nicht zum Spiele kom 
mende Sätze etwa fallende Gewinne aber natürlicher Weise nicht bezahlt werden können: So 
hat man ein geehrtes Publicum vor diesen vorgeblichen Sud-Collecteurs nicht nur ernstlich 
warnen, sondern auch anrathen wollen, keinem derselben zu trauen, der nicht im Stande ist, 
sich durch einen glaubhaften Schein behörig zu legitimiren, daß er als Sud - Collecteur wirk 
lich bestellt worden. Eassel den 17. Sept. 1781. 
Direction der Hochfürstlich - dahiesigen gnädigst garatttirten Zahlen-Lotterie. I 
-3) Nachdem falsche König!, französische Laubthaler von der Jahrzahl 1727. zum Vorschein ge 
kommen, solche aber daran zu erkennen sind, daß sie auf beyden Seiten glatt und ziemlich 
'- rvth oder kupferfarbig aussehen, auch an der Jahrzahl die zwey lezre Ziffer nicht recht zu de-, 
merken sind; als wird dem Publico solches hiermit zur Nachricht bekannt gemacht. Cassel dm 
22. Sept. 178!. SurftL Heßl. Münz-Directorium daselbst. 
4) Auf Sereniflimt gnädigsten Befehl wird hierdurch bekannt gemacht, daß Höchstdieselbe gerne 
sehen, wann sich längst der publiken Promenaden Bvutiken etablirten; diejenige also, welche 
" die gnädigste Intention hierunter zu befördern gesonnen, haben sich der weitern Anweisung 
halber bey der Policey-Commission zu melden. Cassel den 26. Sept-1731. 
fürstlich Hessische Policey-Lommisiion hierselbst. 
^ . 5) Nach»
	        

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