Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1781)

Vom zten September 1731 . 
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3) rzv Rthlr. Pupilleugelder sind sogleich auf sichere Hyotohek zu verlehnen. 
3) Soo Rthlr. Pupillengelder sind auf die erste Hypothek zu verlehnen. 
4) 520 dis 600 Rthlr. sind gegen die erste und sichere Hypothek auszulehnen. 
5) Ein Capital von 2200 Rthlr. Hessenmünze sind einzeln oder beysammen auf die erste Hyp-- 
thek zu verlehnen. 
ki) Es sind 500 Rthlr. Pupillengelder anfsichere und die erste Hypothek allhier zu verlehnen» 
7) 502 Rthlr. sind auf ein assecurirtes Haus alhier allenfals zu 4 pro Cent auszuleihen. 
Capitalien, so zu lehnen gesucht werden. 
i) 2600 dis 2700 Rthlr werden gegen landübliche Zinse, zu Abtragung eines Capitals von glei 
cher Summa, zu Anfang Oct. gegen die erste sichere Hypothek zu lehnen gesucht, wobey gezeigt 
werden kan, daß die bisherige Zinsen seit u Jahr ganz ordnungsmäsig abgetragen worden 
sind, und ferner abgetragen werden sollen. 
r) Ein Capital von 3000 Rthlr. wird ausserhalb Cassel gegen die erste und alleinige Hypothek ei 
nes- in einer fruchtbaren Gegend gelegenen - über das Duplum gerichtlich taxirten dienstfreye« 
Erbguthe sofort zu leihen gesucht.' 
z) Es verlangt jemand im Cassel Amt-Ahne auf i| Länderey auch? noch einiger zugekaufter Aecker 
und einer Wiese ohngefehr 400 Rthlr. auch drüber am Werth, 200 Rthlr. gegen 4 p. Cent 
jährl. Zins auf 6 Jahre lang aufzunehmen. 
Notificationes von allerhand Sachen. 
1) Da dem hiesigen Kunst-Schlosser und Mechanicus Götte sein Sohn, ir Jahr alt, glatten 
Angesichts, schwarzbraunen Haaren, einen steifen Zopf und ledern Huth tragend, mit einem 
blauem Sommerzeugen Vrac nebst dergleichen Veste und Beinkleider mit tomdachenen Knö 
pfen versehen, bekleidet, seit 4 Monat vermisset worden, ohne in Erfahrung bringen zu kön 
nen, wo er hingekommerst; so ersuchet derselbe aller Orten wo er gesehen wird, jedermann nach 
Standesgedühr 'dienstfreundlich, ihn gegen Erstattung der Kosten davon zu benachrichtigen» 
Seine Wohnung ist auf dem Pferdemarkte. 
2) In Nro. 371. auf dem Pferdemarkt ist ein kleiner wohl conditionirter Kleider Schrank, ein 
dergleichen Schrank auf einen Tisch, 2 Engl. Tische, 1 schlechte Bettspanne, 6 Lehnschemel, 
i Kasten und andere Sachen mehr, zu verlassen. 
3) Kommenden Montag den loten Septembr. des Nachmittags 3 Uhr, sollen zu Oberkaufun 
gen 2 Brandeweinsblasen und Zubehör, sodann verschiedene Fässer und Bütten, an den Meist 
bietenden verkauft werden, und können sich Liebhaber alsdann in des dortigen Greben Heysen 
Behausung einfinden. 
4) Es sind! eine Partie schöner Carnarienvögel einzeln oder beysammen, ein Hahn für i Gulden 
und ein Weibgen für 4 Ggr. zu verlassen. Liebhaber können sich auf der Oberneustadt in Nro. 
47. melden. 
5) Es hat jemand 4s Acker Omaden auf der Wiese zu verkaufen. 
d) Es sollen Donnerstags den 6ten Sept. und die folgende Tage, Nachmittags um 2 Usir in der 
Reinboldischen Behausung allhier in der untersten Petristraße, zwischen dem Peruquier Reusch 
und Juden Jtzig gelegen, verschiedenePretiosa, auch Gold, Silber, Kupfer, Meffmg, Linnen, 
Betten, Kleidungen und hölzern Hausgeräthe, an die Meistbietende gegen baare Bezahlung ver- 
auctiomret werden, wer davon etwas zu erstehen gesonnen, kan sich um obbestimmte Zeit daselbst 
angeben. 
1) Nachdem die Werkmstr. Stelle im hiesigen Zuchthaus mit Ende dieses Jahrs durch Abgang 
des gegenwärtigen vacant wird; so hat man solches hierdurch,zu dem Ende bekanntmachen 
L ll l z wol-
	        

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