Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1781)

Vom 9ten Julius I78r. 427 
«ehme Herrschaft in der Stadt ober aufs Land, gleich oder nach Verlangen der Herrschaft in 
Dienste zu gehen, 
z) Eine Person, so gut Kochen, Wasche» und Bügel» kan», sucht sogleich oder auf Michaeli als 
Köchin in Dienst zu kommen. 
Bedienten, so verlangt werden. 
1) Es wird ausserhalb Cassel ein Mensch von guter Aufführung verlangt, der die Fähigkeit be 
sitzt Kindern Unterricht im Lesen, Schreiben und Rechnen zu geben; versteht er etwas Latei» 
und Französisch, ist es desto angenehmer. 
r) Ein Mensch der schon mehr gedient, mit guten Attestaten versehen, Frisiren und mit Pferde« 
umzugehen weiß, wird sofort gegen billige Cooditioneö zn einer Herrschaft, ö Stunden von 
Cassel in Dienst verlangt. 
Capitalien, so auszulehnen. 
l ) Es sind 240 Rthlr. Pupillengelder in Cassa-Geld zu 5 p.Eent auf sichere Hypothek eines asse- 
curirten Hauses sogleich zu verlehnen; uud ist sich desfalls bey dem Hr. Regierungs-Procura- 
tor Thalmann zu melden. 
r) io9o Rthlr. Pupillengelber sind gegen gerichtliche Obligation auf die erste Hypothek vertheilt 
zu 100 Rthlr. oder beysammen zu verlehnen. 
z) Es ftud 1500 Rthlr. Pupillengelder sogleich gegen sichere Hypothek zu verlehnen. 
4) 433t Rthlr. in Cassamüuze Pupillengelder sind auf sichere Hypothek zu verlehnen. 
5) 900 bis 1000 Rthlr. sind auf die erste Hypothek eines assecurirten Hauses allhier, zu 4 x. Cent 
auszulehnen. 
6 ) Es sind künftigen Michaeli 6 ao Rthlr. in Cassawährung entweder zur Hälfte oder zusammen 
auf sichere Hypothek zu verlehnen. 
Notisicationet von allerhand Sachen. 
I) Es hat ber-Bäckermstr. Conrad Bachmann seinen Garten vor dem Holländischenthor um eine 
gewisse Summa Geld verkauft; wer was daran zu fordern, oder näher Käufer seyn will, kann 
sich Zeit Rechtens melden. 
r) Zwey im Pfeifen gut gelernte Blutfinken sind zu verkaufen. 
z) Es hat der Friedrich Riemenschneider & ux. zur Waldau eine Wiese im Niederfelde an der 
1 Herrschaft!. Wiese gelegen, verkauft; wer nun etwas daran zu fordern hat, der kann sich in 
, Termins den idten hujus auf hiesigem Landgericht melden. Cassel den 2. Jul. 1731. 
' 4) Am 28ten verwichenen Monats ist von der obersten Petristraßeu-Ecke oder Martiuistraße bis 
zur Garnisonskirche, eine kleine Löwenhündin vermißt worden: ?s ist dieselbe braun mit einer 
über den ganzen Kopf habenden weissen Holle bis auf die Augen, braune Ohren, braune runde 
Augen und einen weißen Bart, von der Holle rechter Seite des Halses weiß mit der weissen Brust 
verbunden, wie auch 4 halbweisse Bringen egal gezeichnet, die Pfötgeu mit langen Haaren be 
wachsen und am Schwanz eine weisse Blume. Jnnhaber derselben werden ersucht, bemeldetes au 
die Behörde wissen zu lassen, wo in der Waisenhaus-Buchdruckerey Nachricht zu haben, wi 
drigenfalls aber, wo der Hund wieder ausfündig gemacht wird, hat man sich einen etwaigen 
Verdruß selbst beyzumessen. 
z) In der Rosen-Apotheke, bey des verstorbenen Hr. Rüde Frau Witwe, ist in den billigste» 
Preisen beständig zu haben: Fachinger, Selteser, Pyrmonter und Seidlitzer Bitterwasser. 
S) In der Martinistraße in dem Hanse Nro. 14- stehet ein noch neuer Kleiderschrank mit zwey 
Qqqr ' Thü-
	        

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