Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1781)

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Vom iten Januar 173 r. 
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12) In der untersten Drnselgasseiu des verstorbenen Hr. Commis-Verwalter Gleims Behausun g 
sind Logis Monatlich oder auf rin Jahr, mit oder ohne Meubles auf Neujahr zu vermiethen 
13) Der Kaufmann Helmurl, ohnwett dem Judenbrunnen, will sein Miethhauö in der Wilde,' 
mannsgasse nunmehrigen Aegidieustraße Nro. 741. auf Ostern vermiethen. 
14) In der untersten Fuldeaasse oder Antonistraße in der Wiederbvldischen Behausung ist in der 
rien Etage i Stube, i Saal, etliche Kammern und Küche sogleich zu vermiethen 
\ 15) Bey der Frau Hauptmann Jagerin in der Unterneustadt in der Leipziger Straße in Nro. 
978. ist ein Wohnhaus von mittelmäßiger Größe, so inwendig ganz neu ausgebauet und rum 
Theil mit tapezirten Zimmern, auch mit gutem Keller, Stallung und Boden versehen entwe 
der zusammen', oder Etagenweift zu vernnethen, und rann sogleich, .oder äs uäcbittünftiae 
Ostern bezogen werden» ' 
Person nt, so Dienfte suchen. 
1) Ein junger MensD, der schon mchr gedienet, mit Rechnen, Schreiben und der Aufwart,,»« 
Bescheid weiß, sucht zu Christtag als Bedienter in Dienst zu kommen. ' ^ 
2) Eine Person, die mit Kochen, Waschen, Bügeln und aller häuslichen Arbeit gut unnuaeben 
weiß, auch gute Attestate vorzeigen kan, wünschet sogleich in Dienst zu kommen ö 
, 3) Ein junger Mensch, der mit Pferden umzugehen weiß, und [mit gutem Attestat'versehen ist 
auch wohl auf Verlangen Caution stellen karru, suchet gegen einen anständigen Gehalt Coà 
lion bey einer Herrschaft als Reitknecht. ' ' ' v J* 
/ 4 ) Ein junges Frauenzimmer von honetter Familie, welche geschickt ist, m Haubenaufsteck-n 
Frisiren und allerley werblicher Arbeit , sucht als Cammerjnngfer bey einer adelichen Hcrrsài^ 
I in.- oder ausserhalb Cassel , gegen einen Herhält»,ißmäßigen Lohn in Dienst zu kommen ** 
\ 5) Ein Mann, welcher studirt hat und von gesetzten Jabren ist, eine feine Hand schreibet 
rechnet und die Oeconorme wohl verstehet, wünschet als Informator, Schreiber oder m/rmOi 
ter, so bald cs möglich, anzukommen. erwal- 
6) Eine Person, welche mit Kochen und in Haushaltmtgsqeschaften Bescheid weiß und stVh » 
Jahre in Strasburg ausgchalten, auch wegen ihres Wehlverhalteus Akte,late vor/eiaen W 
sucht sogleich in Condition zu kommen. 0 0 ***** 
v. Capiralren, so auszulehnen. 
I) Es sind sogleich t>co Nthlr. Pupillengelder auf die erste Hypothek zu verlehnen 
r) 1800, oder 20.20 Rthlr. theils in Gold und Münze sind Ende dieses Jahrs, auf die er,?- ft«, 
pothek eines asseourrrten Hauses, gegen landüdliche Interesse allhier auszulehnen. ^ 
3) 2000 Nthlr. Pupillengelder, sind zu ioco und 1*000 Rthlr. auf die erste Hypothek assec ftä,„ 
ser allster auszulehnen. " ’ ‘V MU3 
4) ES sind sogleich 433? Rtblr. Pupillengelder in Cassamünze, auf die erste Hypothek ben d-«. 
Wem-und Äravdeweruschenke Hr Ermrsch arrf der Oberneustadt zu verlebnels ^ P en| 
5) 1620 Rthlr. in vollwichtigen Lomsd'or sind gegen gerichtliche und hinlängliche erste ft««°. 
thek eincS assecur. Harnes alhier zu verlehnen. ' a w 1 
6) 102, oder ,50 Rthlr. sind sogleich auf die erste Hypothek zu verlehnen. 
7) Es sind sogleich 2500 Rthlr. Pupillengelder gegen d»e erste Hypothek zu verlehnen. 
Notificatwnes von allerhand Sachen. 
l) Nachdem ich meine vor Zierenberg liegende und mir erb- und eigenthümlich inständra- 
Mühle re. um eine gewisse Summa Geldes aus freyer Hand verkauft; so maà ich dieses 
* - dem
	        

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