Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1780)

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48tcs Stück. 
Capitalien, so auszulehnen. 
1) Es sind sogleich 600 Rthlr. Pupilleitgelder auf die erste Hypothek zu verlegnen. 
2) Es sind 300 Rthlr. hier in Cassel auf die erste Hypothek eines assecunrten Hauses zu verlehnen. 
3) iaoo Rthlr. in Cassa-Wahrung einzeln, oder zusammen sind auf die erste Hypothek eines 
assecurirten Hauses in Cassel oder anderer Grundstücke zu verlehnen. 
4) Es sind einige Hundert Rthlr. Pupillengelder zu Anfang des künftigen Jahrs gegen dteersta 
Hypothek eines Hauses in Cassel auszulehnen. 
5) I2OO Rthlr.' sind bey Hr. Weidemeyer in der Marställerstraße vertheilt oder lzusammen äuf 
eine hinlängliche Hypothek zu verlehnen. 
6) Es sind sogleich srz Rthlr. Pupillengelder gegen die erste Hypothek und gerichtliche Obliga 
tion hier in Cassel auszulehnen, und ist sich in Nro. 158. in der Schloßstraße zu melden. 
7) löo Rthlr. Pupillengelder sind gegen gerichtliche Obligation auf die erste Hypothek eines asse- 
eurirten Hauses zu verlehnen, und ist sich in Nro. 87 1. zu melden. 
Notificationes von allerhand Sachen. 
1) Bey Hrr. Hühner in Der Martinistraße am Druselteich, sind gute Rhein-und Franzweiye, 
' um billige Preise, auch frischer Alant-Wein die Bouteille vor 9 Alb. zu haben. 
2) Der neulich Hierselbst angekommene französische Sprachmeifter Delagarde, bietet seine Dien 
ste sowohl im Unterricht der französischen Sprache als auch im Schreiben beyderley Gattung 
an, und wird sich billig finden lassen; der französische Bäcker Collignon auf der Oberneustadt 
in der Weinbergerstraße ertheilet fernere Nachricht. 
5) Bey dem Kaufmann Hr. Wilhelm Heyll auf der Oberneustadt in der Frankfurterstraße ia 
des Hof Glasermstr. Höckels Behausung ist nebst seinen stetsführenden Bremer und Nürvber- 
' ger Waaren, der schon bekannte und der GesundlM zuträgliche Cicorien-Caffee das Pf. roalb- 
8 hl. einzeln das Loth 5 hlr. auch Carlshaver Wein-Eßig das Maas 4 alb. Birn-Eßig 2 alb. 
8 hlr. zu haben. 
4) Cs hat jemand allhier aus der Hand zu verkaufen: i) ein gutes Astrolabium, 2) zweyqro- 
. se Perspective, 3) verschiedene zur Optique gehörige Gläser, 3) eine Anzahl in alle Wissen 
schaften schlagende Bücher, wovon der Catalogus in der Waisenhaus -Buchdruckcrey einzuse 
hen ist. 
5) Es hat sich ein hiesiger Taglöhner Johannes Klein unterfangen auf den Namen Herr Jean 
Maria Brentano zu borgen, und die von ihm erhaltene Gelder zu unterschlagen. Da nun die 
sem daran gelegen ist, daß er gewahr werde, wer von besagte,n Klein angeführet worden; so 
werden alle diejenige, welche aus seinen Namen alhter geborget haben, ersucht, zwischen hier 
und 14 Tagen sich bey dem Hrn. Proc. ord. Stern anzugeben,, und das wertere zu erwarten. 
Cassel den ly. Nov. 1780. 
L) Der Kaufm. Hr. E. P. Cruz welcher sich erst etabliret und in des Hr. Collins Behausung vor 
der Fulvabrücke wohnhaft, macht hierdurch bekannt, daß bey ihm ausser allen Bremer-Waa 
ren und ächten Holländischen Rauchtoback, die besten Gewächse von Rhein - und Franzweinen, 
als: 48er, Hochheimer und 75er, wahrer M»rkebrunncr, wcisscr Champagner, recht guter 
: Pontack und St. George, verschiedene Sorten weisseFranzweineund MaUaga in dcn allerbill'gstcn 
Preisen zu bekommen sind; er bittet um geneigten Zuspruch und verspricht einen jedem mit 
vorzüglicher Waare zu bedienen. 
7) Es sucht jemand einen G km üs Garten mit einem kleinen Gartenhause, oder einer guten Laube 
versehen, und vor dem Weissensteiner- Königs- oderFrankfurterthvre belegen, auf z, oder meh- 
. rere Jahre zu miethen. 
8) Ein
	        

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