Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1780)

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Vom 2,41m Julius 1780, 
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5) Nachdem des 1740'ttt Schweden verstorbenen Hrn. Regierungs-Raths Justin Henrich Mü 
tzen Erben nachfolgende Fruchtziuseu, als nehmlich: 1) sechs Viertel,Partim, welche der ver 
storbene Hr. Major und Ober-Renthmeister Faber alhier zu Cassel, uioco dessen Erden von 
anderthalben Hufen Ganerbschaftlich-von Buttlarischen After-Lehnlanderey zu Volmarshau- 
ftn gelegen, sodann, 2) zwey Viertel Partim, welche Martin Barthold daseldsten, von der 
einhabenden anderen halben Hufe der nehmlichen Lehnlanderey alda, mithin zusammen acht 
Viertel Partim ständige Fruchtzinsen aljahrlich zu entrichten haben, mit Afterlehnsherrlich 
Gan-Erbschafrlich-Elbischen Eonftns, an den Meistbietenden freywillig dergestalt gegen baare 
edictmäsige Zahlung" zu verkaufen gesonnen sind, daß sie sich des ihnen, als Verwandten und 
Blutsfreunden des Verstorbenen, in Rechten sonsten zuständigen Näberrechts, oder Abtriebs, 
ausdrücklich und verbindlichst hierdurch begeben, dargegen aber auf besagte Fruchtzinsen seld- 
sten mitzubieten, und solche durch das höchste Gebot allenfalls zu erstehen, sich vorbehalten 
haben wollen, zu dieser freywilligen Verganthung bey hiesiger Hochfürstl. Regierung auch auf 
hiesiges Landgericht eine Special-Commission ausgewürkt worden; so wird terminus Ucimtivnis 
auf den yten Septembr. hiermit angesetzt, und solches jedermänniglich zu dem Ende öffentlich 
hierdurch bekannt gemacht, damit der öder diejenige, welche mit zu bieten Lust haben, als 
dann daselbst sich anmelden, ihr Gebot thun, und darauf nach Befinden weiterer rechtlich« 
Verfügung gewärtigen möge. Cassel den 26. Inn. 1780. 
6) Es wollen die Alexandrische Erben ihr ererbtes Wohnhaus in der Unterneustadt und'zwar kn 
der langen Schenkel- oder nunmehrigen Leipzigerstraße, zwischen dem Brunnenmstr. Lotzgesell 
und dem Leinwebermstr. Disse gelegen, um eine gewisse Summa Geld verkaufen, und sind über 
das gethane Gebot derer 200 Rthlr. annoch 50 Rthlr. mehr, mithin 250 Rthlr. gedotten wor 
den; wer nun denen Erden ein mehreres zu geben gewillet, hat sich in der untersten Johan- 
nesstraße bey dem Handelsmann Hr. Hagemann zu melden. 
7) Es ist der Bäckermeister Haurand alhier gesonnen, seinen vor dem Holländischen Thore, und 
zwar am Ahna-Stege gelegenen Garten, welcher mit Gemüse und Obstbäumen reichlich verse 
hen ist, aus der Hand verkaufen. 
8) Es stehet ein Garten vor dem Weissensteiner-Thor im Clauswege, worinnen ein schönes Haus, 
in welchem eine Stube, Kammer , Küche, Kellergen und Brunnen befindlich ist, aus freyer 
Hand zu verkaufen; wer hierzu Belieben trägt, wolle sich bey dem Herrn Regierungs-^ecretari» 
Gundlach gefälligst melden. 
y) In dem zum Verkauf derer, denen Hassenpflugischen Erben zuständigen zu Heringen Amt- 
Friedewald gelegenen Grundstücken, bestehend: 1) aus hinein geräumlichen Wohnbause von 2 
Stockwerk, mit dem dazu gehörigen zugemachten Hof, Scheuer, Stallung und Wagcn.-Remi- 
sen, it. denen dabey befind!. 2 großen Gärten, 2) } Hufe Land und Wiesen, Z) zwey Sattel» 
Land beym Judenbäumgen, und 4) der sogenannten Winkelwiese, zuletzt abgehaltenen Termin 
sind zwar einige Geborte weiter geschehen, weilader solche zum Theil noch sehr geringfügig aus 
gefallen: so ist auch pro ultimato nochmaliger Lrcirationstermin auf den 26. Jul. d. I. nach He 
ringen präfigirt; in welchem also diejenigen so ein mehreres zu geben entschlossen, sich daselbst 
eiufittden, ihr Gebot thun, und in so ferne als die Erbenein oder das andere Stück aus Man 
gel der Licitanten nicht selbst anzunehmen, pder unter sich zu verlosen gemüßiget seyn selten, dcs 
Zuschlageö sich vergewissern können. Nentershausen den 22. Jun. 1780. 
G. D. Braun. ViZore CommiiTiortis. 
10) Es wollen die Luttropischen Erben ihre Elterliche Behausung in der Schloßstraße an dem Satt« 
lermeister Braun und dem Buchbindermsir. Naumann gelegen, aus freyer Hand verkaufen; 
und sind bereits goq Rthlr. geboten, wer ein mehrers zu bieten willens ist, kaun sich bey dem 
Vormund Johann Conrad Opfermann in der obersten Druselgasse melden. 
11) Der Marktmeister Stahl will sein in der Fischgasse gelegenes Wohnhaus, die Gans genant, 
mit allen Braugeräthschaften, so zur Wirthschaft darinnen befindlich sind: imgleichen auch sein 
Haus in der Unterneustadt in der Magdalenenstraße, aus der Hand verkaufen. 
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