Volltext: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1780)

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- als können diejenige, welche baraufbieten wollen, sich in praesixo vor hiesigem Stadtgericht 
, angeben, ihr Gebot thun, und darauf das weitere gewärtigen. Casse! den 19. April 1780. 
. , Ex Commiflione Senatus, 1 . 8- Noch, Stadt-Secretarius. 
! rz) Nachdem sä inttsnti am derer Rohdischen Erben zum öffentlichen Verkauf ihrer Behausung 
t alhier im Weissenhof zwischen dem Eßtgbrauer Keßler und Fenstermacher Beinersdorf gelegen, 
t auf das mehreste Ge bot anderweiter Terminus auf Donnerstag den i. Junius schierökünftig 
. prafigiret worden; als können diejenige, welche davor ein mehreres als 255 Rthlr. die im vorigem 
Termins bereits darauf geboten worden, geben wollen, sich zu gewöhnlicher Gerichtsstunde in 
; præsixo vor hiesigem Stadtgericht angeben, und sodann das weitere gewärtigen. Cassel den 
, ly. April 1730. Ex Lommiüione 8enstu§. I. 8. Noch, Stadt-Secrerar. 
. ,4) Es soll auf Ansuchen des Auditeur Brösken Eheconsortin geb. Fuhrhansin zu Wichdorf, deren 
\ von Ioh. Henrich Herwig zu Niederzwehren erkaufte z Hufe Land und Wiese an den Meistbie- 
k tenden öffentlich verkauft werden ; wer nun darauf bieten will, der kan» sich in dem dazu rin 
. für allemahl auf den ssten May schierökünftig anberahmten licitations - termin auf hiesigem 
s Landgericht angeben, so wie auch derjenige so etwa an dieser Hufe das Näherrecht, oder son 
stige rechtliche Ansprüche zu machen vermeyne, sich in prsellxo sub pana præclusi zu melden, 
und seine Gerechtsame auszuführen hat. Cassel den 17. April 1730, 
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Vermieth - Sachen; 
j) In des verstorbenen Hrn. Commerc. Assessor Roux Eckbehausung auf hiesiger Oberneustabt i» 
der Königsstraße, gegen dem Opernhause über, ist in der Manzarde, ein Sallon, eine Stube, 
zwey Kammern, nebst einer Stube und Kammer für Domestiquen und Holz-Remise, auf nächst- 
künftigen Johannitag zu vermiethen. 
-) In der obersten Johannissiraße, in dem Hause an dem Herrn Rath Lennep zwey Treppen 
hoch ist eine ganze Etage vor stille Personen zu vermiethen und auf Johanni zu beziehen, näm 
lich i Stube, 2 Kammern, 1 Küche und auf dem Boden noch i Kammer auch, 1 verschlossener 
Keller. Es ist sich desfals bey dem Handschu-Fabrikant Moilet in der Schloßstraße zu melden. 
z) Bey dem Kaufmann Hr. Fischer in der Fischgasse ist die oberste Etage im Vorderhaus, be 
stehend in 4 Stuben, 2 Kammern/1 Küche, Platz vor Holz zu legen, auch Kellerraum, desglei 
chen im Hinterhaus die oberste Etage bestehend in 2 Stuben und Kammer auf künftige Jo 
hanni zu vermiethen. 
4) Bey dem Holländischen Thor, in der Langischen neuen Behausung ist eine Stube, Kammer und 
Küche auf Johanni zu vermiethen. 
5) In der Dionisiistraße beym Uhrmacher Hr. Heiße ist das unterste Logis, bestehend aus Stu 
be, Kammer, Kramladen, Küche, verschlossenen Keller und Holzstatt, auf Johanni zu vermie 
then. 
6) In der Wittib Alsfeldin Behausung auf dem Brink, ist ein Logis sin der zweiten Etage, be 
stehend aus l Stube, 2 Kammern und einer Küche; desgleichen ein Logis in der ersten Etage 
das aus Stube, Kammer und Küche bestehet, beydes auf Joharrni zu vermiethen. 
7) Es wollen die Dittmarischen Erben ihr Wohnhaus am Siechenhof, an Herrn Stöber und 
dem Wirth Riemenschneider gelegen, vermiethen oder auch verkaufen; man kann sich bey dem 
Bäckermstr. George Henrich Dittmar oder bey Johann Caspar Arend am Siechenhof desfallS 
melden. 
8) In der Unterneustadt in der Leipziger Thorstraße sind bey der Frau Hauptmann Jägerin zu 
Johannitag einige sehr bequeme Logis vor große, oder auch kleine Haushaltungen, einzeln 
oder auch beysammen zu vermiethen; und kann eins nach Verlangen sogleich bezogen werden. 
-) Bey dem Kauf- und Handelsmann Hr. Jacob Böttnerwohnhaft auf dem Markte, ist die Zte 
Etage vor eine stille Haushaltnng auf Johanni zu vermiethen. 
Be-
	        

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