Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1780)

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istcé Stück. 
unrecht sey. Wir thun das, was jeder Verfasser oft nach 6 Wochen gerne selbst thun würdi, 
wenn es noch möglich wäre. — Finden wir etwas vorzüglich Gutes in ausländischen Journa 
len; so soll's unser Publikum auch haben. Der Nutzen dieses Instituts rühmt sich von felbjl 
an. Wer hat die Zeit oder das Geld alle Monatschnften zu lesen? Und in allen sind — m 
gesagt — gute Dinge, die Ihr nicht gerne verlieren möchtet, und alles Gute sinder Ihr i» 
Journal der Journale. Nun wollen wir dem lieben Publikum keinen gelehrten Schnickschncic 
auskramen. Kurz und gut; wir liefern von Monate zu Monate einen Band, -er das Beßi 
aller Journale enthält. — Die litterarischen Nachrichten, Neuigkeiten, Bücheranzergen rc. ein 
jedem Journal werden jedem Bande zusammen beygedruckt. Subscribiren kann man bey alle! 
Kollekteurs der.Herausgeber der ausländischen schönen Geister in Mannheim. Gleich nÄ ) 
Ostern liefern wir den ersten Baud von den Monaten Jauner und Hornung. Im Anfange dt ' 
Aprils folgt der zweite Baud vom Monate März u. s. f. Die Herrn Subskribenten bezahle ' 
den ersten Band, der zween Monate enthalt, beym Empfang desselben mit 48 Kr. den zwei < 
ten mit 24 Kr. hernach aber von Vierteljahr zu Vierteljahre,' so, daß der ganze Jahrgang nick 1 
über 4 Fl. 48 Kr. rheinisch zu stehen kömmt. Bedenkt's, Ihr Freunde der Weisheit' und d i 
Künste, ob dieß Unternehmen Eure Unterstützung verdient. — Davon hängt seine Aussührui ; 
ab. — Ihr erhaltet um einen billigen Preis alle Monatschriften in Einer. I 
Der Kaufmann Hr. Mogk nimt Pränumeration hierauf an. Desgleichen sind bey ih l 
Michaelis Uebersetzung des Alten Testaments, y Theile, einzeln oder beysammen; wie auch b 
Greiß, eine Wochenschrift, 16 Theile, für 4z Rrhlr. zu haben. 
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Le Sieur Gay Libraire de Strasbourg a 1 ’honneur de donner avis qü’il est arive en cet t 
ville ponr la feconde fois avec un aslbrtiment de livres francois nouveaux & en tous genre; j 
donnera tour aux pris 3 e Paris; il fera debale' deflus la galerie aux Nro. 101. & izr. d 
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Gemeinnützige Sachen. » 
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Nachricht von Auscheilung der greift, f« 
welche die Hochfnrstl. Hessen-Caffelische Gesellschaft des Ackerbaues und der Künste hj 
für das Jahr 1779. ausgesetzt halte. r * 
ffNic Hochfürstlich - Hessen - Cassellische Gesellschaft des Ackerbaues und der Künste hat bey k 
legenheit der Feyer ihres Stiftungstages für dieses mahl folgende Preise ausgetheilt, 11 
dadurch die vaterländische Industrie zu befördern gesucht. 
Um den ersten für die Lämmerzucht auögesezten Preis hatten sich sechs Competen! > 
beworben: 
Nro. i. hatte von 104 Mutter - Schafen 103 Lämmer. 
Nro. 2« — 
— 103 
— 
— 
103 
Nro. 3. — 
— 133 
— 
— 
135 
Nro. 4. — 
— 177 
— Í 
— 
191 
Nro. 5. — 
— 105 
— 
— 
112 
Nro, 6. — 
— 108 
— 
— 
105 
angezogen. 
Das stärkste Verhältniß entschied für Nro. 4., welcher daher der Preis vsn;ek 
Louisd'sr zuerkannt wurde. Es ist die Schäferey des Wiegand Rauch in der Gemeinde il 
pel, Amts Marburg, welcher derselbe zu Theil worden ist. 
Den zweyten für den Anbau nützlicher 8utterkrauter bestimmten Preis von sechs Lov 
b'or, erhielt dieses Jahr unter dreyen Competenten abermahls der Pachter Lriedrich Engel 
L,
	        

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