Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1780)

Dom so teil März 1780. igi 
. auf Ostem vermieden; wer nun zu einem oder dem andern Lust hat, der beliebe sich bey ihm 
in Wehlheiden zu melden. 
8) Auf dem Markt in des Hofkürschnermstr. Wäcks Behausung, ist die Zte Etage, alS i Stube, 
Kammer und Platz vor Holz zu legen, vor einzelne Personen, gleich nach Ostern zu vermietheu, 
und kann vorher besehen werden. 
-) Bey dem Backermstr. Briebach in der Unterneustadt beym Leipzigerthor, ist aufOsterniStu- 
. be* Kammer und verschlossene Küche, zu vermiethen. . 
*o) In Nr. 336. in der Elisadetherstraße ist ein Logis mit Meubles im Monat April zu vermies 
-r then,. ^ , . V' sr. . 
11) Zn der Unterneustadt auf dem Kirchhof in Nr. HL7. sind 2 Logimenter mit Meubles, vor 
einzelne Personen zu vermiethen. . 
12) In der obersten Markt- nunmehrigen Johannesstraße in Nr. Z2r. stehen in der belle Etage 
3 Stuben , etliche Kammern , i Küche und Vorgang, sodann eine Bedientenstube auf dem Hof 
samt räumlicher P'ferdestalluug, Futterboden, nebst trockenen Keller, zu vermiethen, und kann 
auf Ostern bezogen werden. 
13) In der Marckmstraßc Nro. 76. ist eine tapezirte Stube eine dergl. Kammer und Küche auch 
allenfalS noch eine Kammer vor einen Bedienten mit Mcuhles, wie auch Platz für Holz zu le 
gen , auf Ostern zu vermiethen. 
14) Zukünftige Johanni ist die 2te und zte Etage in des Leder-Fabrikanten Hr.Heyde Behausung 
an der Ecke der mittelsten Markt- nunmehro Johannesstraße hinter dem Marftalle beysammen 
zu vermiethen: sie bestehen aus 4 Stuben, davon 2 tapezirt, 3 Kammern, 2 Küchen, trocknen 
Keller und Platz zum Holz^ 
15 ) In einem Hauß am Markt Nro. 635. ist ein Logis, bestehend in 2 Stuben und 2 Kammern, 
. auch Platz für Holz zu legen, auf Ostern zu vermiethen. 
Personen, so Dienste suchen. 
I- Ein junger Mensch von etlichen und zwanzig Jahren, der die Jägerey erlernt und vor einem 
halben Jahre aus der Lehre getreten ist, sucht bey einer Herrschaft oder bey einem Forstbedien« 
ten, als Jager gegen einen billigen Lohn, sogleich in Diensten zn kommen. 
2) Ein junger Mensch, von bekan'ter Familie, welcher mit Frisiren auch Rechnen und Schreiben 
umzugehen weiß, suchet bey eine Herrschaft in Dienst zu kommen. 
2) Ein Gärtner, welcher die Gärtnerey gut verstehet auch mit gutem Attestat versehen, suchet 
gegen annehmlichen Lohn Garten auszustellen, oder bey einen Herrn in Dienst zu kommen der 
Schmiedemstr. Rüh! auf dem Siechenhof giebt näher Nachricht. ' 
4) Eine Frauensperson von honetter Familie, sucht bey eine Herrschaft als Cammerjunqfer, oder 
Haushältern sogleich, oder auf Johanni, in- oder ausserhalb Cassel in Dienst zu kommen. 
5) Ein Candidatus Theologiae, Ev. Luther. Religion, wünscht als Informator unterzukommen 
Er gibt Unterricht in der Lateinischen Sprache, Historie, Geographie, auch wenn Kinder der 
Theologie gewidmet werden sollen, in dem Griechischen und Ebräiftben. Von seinen schon in 
diesem Fach der Erziehung bewiesenen Proben kann er bewährte Zeugnisse anftveisen. Den 
Namen desselben können der Herr Superintendent Zahn in Tieffenort im Sachsen-Eisenachi- 
schen und derHr. Pfarrer Habicht in Carlshaven, auf Verlangen anzeigen. ' 
Bedienten, so verlangt werden. 
i) ES wird auf bevorstehende Ostern eine gute Köch- und Haushälterin, wie auch eineHausmaad 
so mit guten Attestaten versehen sind, gegen billige Conditions und guten Lohn hier in Dienst 
verlangt, der Kaufmann Hr. Plaß vor der Fuldadrücke giebt weitere Nachricht. 
r) Zn einen Specerey-Laden in Cassel, wird ein Lehrbursch von guter Familie, verlangt. 
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