Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1780)

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Vom riten FebklWius 178«. 
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nirt werden sollen; so wird solches zu dem Ende hiermit bekannt gemacht, damit diejenigen, 
> welche ein oder das andere zu erstehen willens, sich an vbgedachten Tagen jedesmahl Nachmir- 
Jtstga um 2 Uhr, in dem Banco-Hause einfinden, und ihr Gebot thun können. Cassel den 8. 
h J Februar 1780. Aus hiesiger Leyh-Vanco. 
^ J15) Bey Hr. Heinrich im Stralsund, find nebst verschiedenen guten Sorten Rhein- Moßler- 
und Franzwein, auch neuer Bourgognewein von 1779, als Vin de Vollenay die Bout. 21 Alb. 
4 hlr., Vin de Pommard die Boür. 16 Alb., Champagner die Bout. I Rthlr. 5 Alb. 4 hlr. 
fr,., und Alantwein die Bout. roAlb. 8 hlr. zu haben. 
Cs sollen Montag den 28. huj. und folgende Tage, Nachmittags um 2 Uhr, auf bet-Obern-u- 
^s siadr in der Carlsstraße, in des Hrn. Inspector Dury Behausung, verschiedene Mobilien und 
Effecten, an Leinen, Bettwerk, Comtoir, Commoden, Stühle, Canapee, Tische, Spiegels, Por» 
b cellain und sonstiges Hausgeräthe, gegen baare Bezahlung öffentlich verauctionirt werden; und 
können diejenige, welche eins oder das andere zu erstehe» gesonnen sind, sich an bemeldeten 
Zeit 
^)rte einfinden. . ^ , . 
17) Es ist eine goldne und zwar veritable englische Uhr, welche auf einem ächten Stein lauft, am 
ziten Januar dieses Jahrs verlohren worden; derjenige, welcher solche gefunden, wolle sie ge- 
$ gen ein ansehnliches Dsuceur in der Waisenhaus - Buchdruckerey wieder abgeben. 
Í!!l8) Demjenigen, welchem es wegen einer gewissen Sache bewust sey« wird, daß ihm von Jemand 
a J eine Recompens versprochen worden, dienet zur Nachricht, daß er sich zum würklichen Empfang 
C fl |, derselben melden möge. 
!>'!-) Ein noch uttverheyratheter Mensch, welcher nicht nur seine 8tudia jurídica bebörig absolví- 
ret, sondern auch bey einigen Aemtern bereits als PrivatActuarius gedienet, und nun einige 
A Jahre als Advocaos Ordinarius pracriciret und mit guten Attestaten versehen ist, suchet ent- 
^ weder bey Adeliche Herrschaften als Haus- oder Reise-Secretair, oder bey einem Beamten 
als Privat-Actuarius Condition. 
'•0) Bey dem Gärtner Schellhase am Carlsthor, find alle Sorten ächte und frische Gartensaamen 
junger Lattig und Carotten, Spanischer Carbon, wie auch Bouquets welche mit Orangenfrüch- 
te, Mirthen und allerley getriebenen Blumen versehen werden, billiges Preises zu haben, 
tl) Eine Frauensperson, so sich Margaretha Dorothea Hofruckin genennt und aus Eschwege ge 
bürtig zu seyn angegeben, ist bey einem hiesigen Bürger, bey welchem sie als Magd gedient, 
den r?ten Decemdr. abgewichenen Jahrs verstorben. Nachdem nun dieselbe einige wenige Klei 
dungsstücke hinterlassen, welche unter gute Verwahrsam genommen worden, so werden die näch 
ste Erben hierdurch vorgeladen, in Zeit sechs Wochen sich allhier zu melden, und zu dem Em 
pfang dieses geringen Nachlasses sich zu legitimiren; würde sich aber in der gesagten Frist nie- 
. wand melden, oder sich gehörig legitimiren können, so soll dieser Nachlaß unter die hiesige» 
Stadtarmen vertheilt werde«, Berlenburq den 3. Febr. 1780. 
Aus Gräfl. Sayn-wittgenftemischer Regierung daselbst. 
**« j) In des Bäckermeister Schwarzenbergs Behausung in der Martinistraße ist extra fein ae- 
hechelter Lüneburger Flachs 5 Pf. um 1 Rrhlr. zu haben. 
13) Ludewig Homburg wohnhaft zu Sangershausen, macht bekannt, daß er alle Arten Brüche 
Nabelbrüche, Winddrüche rc. an Kinder vom iten, bis Leute zum zote« Jahre, ohne geschnit 
zelten und ohne Schmerzen, um einen billigen Preis zu curiren verspricht. 
'*%) Da der Eisen-Conceßionarius und Kaufmann Hr. Paul Causid das sämtl. Herrschaftl. Ma- 
'"'. gazineisen übernommen, so macht derselbe bekannt, daß bey ihm nunmehro alle folgende Gat- 
Ep rungen Eisen zu haben sind, als; starkes WappemEisen, Kutschen-Eisen, Hufeisen-Stäbe, 
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