Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1780)

112 8 tes Stück. 
2 ) Es hat jemand folgende Kuxen auf dem Harze, als : § K. Cronendurger Glück, \ Kuxe Herzig 
August und Johann Friedrich, tz Kuxe kleiner St. Jacob, welche zwar dermalen noch keine M \ 
beute geben, jedoch denen erhaltenen Nachrichten zu folge oazu gute Hofnung haben, um i[ ! 
billiges zu verkaufen; wer dazu Lust hat, wolle sich beym Herrschaftl. Wollenwieger Hr. &u° 1 
in der Egidieustraße wohnhaft, melden. - ' > 
3) .Die Jungfer Tallón will zu Ostern Näheschule anfangen: man wolle sich dahero anjetzo net * 
in der Carlshaverstraße im Fasgen bey ihr melden. 
4) Es hat des verstorbenen Backermstr. Johann Philipp Werners Ehefrau ihren Garten vor dt. \ 
Weserthor an dem Hr. Bergrath Knobel im Mittelwege gelegen, unz einegewisseSummaGe^ 
verkauft; wer hieran was zu prätendiren hat, oder näher Käufer seyn will, der mag sich 3 < 1 
Rechtens melden. 4 
5 ) ES hat des verstorbenen Schneidermstr. Köhlers hinterlast^ne Wittib ihren Garten vor &« * 
Leipzigerthor bey der Contrescarpe au den Mezgermstr. Sänger gelegen, um eine gewisse Sui:"^ 
ma Gelds verkauft '; wer nun etwas daran zu fordern hat oder näher Käufer zu seyn verme í 
net, wolle sich Zeit Rechtens melden. 
6) ES haben dft 'Hertelifthen Erben ihre Behausung in der Elisabetherstraße, zwischen de £ 
Riernermeifter Machmar und Riemermstr. Stegmann gelegen, um eine gewisse Sumni 
Gelds verkauft; wer was daran zu fordern oder näher Käufer zu seyn vermeint, wolle sich Ze d 
Rechtens melden. 7 ) 
7) Es ist in dem Quartier des Herrn Hauptmaun und Flügel-Adjoutant von Münchhaust, 3 
des Nachts vom gl. Jan. zum iten Febr. durch einen Einbruch diebischerweife folgendes eri *}' 
wendet worden, als: ein Paar feine gezogene Pistolen gelb beschlagen, ein hellblauer Ma^). 
telsack mit Bandschnur besezt, welche blau und gelb in weiß ist; drey wildlederne und ein Pa! ^ 
schwarze Beinkleider; Livree-Moudirungs-Hüthe, welche mit doppelten Silber-Tressen best 
find; Stiefeln, Schuhe, eine Partie weisse Wäsche, zwilchene Säcke mit X X X. die weisse W?) 
sche ist mit V. bezeichnet. Solté von diesen Sachen jemand was zu Gesichte kommen, ob, J? 
sonsten ausfindig gemacht werden können, so wird gebethen, solches bey dem Eigenthümer, g 
gen iZ Rthlr. Douceur anzugeben. ' ^ 
8) Es hat jemand ein braun Wallachpferd 8 Jahr alt zu verkaufen, eö ist derselbe ohne Fehle, *}' 
und sowohl zum Reiten als Ziehen zu gebrauchen. 
9 ) Die 148ÍC Ziehung der Herzog!. Braunschweig-Lüneburgischen Zahlen-Lottene geschahe d, Jw 
4. Febr. 1782. mit bekannter Accuratesse, wobey die Numern: * c 
42. 87. 6y. 24. 2. O. 
aus dem Glücksrade zum Vorschein gekommen. Die nächste Ziehung geschiehet Freytags fcff C] 
25. Februar 1780. und so weiter von 3 zu 3 Wochen. 
10) Es suchet hier jemand zum Farben abreiben ein Paar Steine mit Läufers vom härtesten Ma>^ 
mor, desgleichen einige Staffeleyen von verschiedener Größe, allcufalö auch sonstige Gerätes, 
schäften zur Mahlerey, zu kaufen. 
11) Bey dem Gaftwirth Hr.Baumann ist zu haben Aepfelwein in ganzen, ^undS Ohmen, Ufe» 
auch in und ausser dem Hause die Bout. zu 2 Alb., Birnmost die Bout. zu l Alb. g hlr. 
12) Es bat der Schumacherwstr.Koch sein Haus in der Schl.sistraße, zwischen dem Hrn. Kriegs c. 
und Dom. Rath Lichtensieiger und der Wittib Müllerin gelegen, um eine gewisse SummL.4 
Gelds verkauft; wer nun etwas daran zu fordern hat, kann sich Zeit Rechtens melden. > « 
lg) Nachdem die an denen herrschaftl. Gebäuden hiesigen Amts seit 1777 bezahlte Baurechnunglh,^ 
zum gnädigsten Verrechnnngsbefehl eingesandt werden sollen; so werden alle diejenigen, welch^ 
dergleichen Rechnungen etwa noch in Handen haben, erinnert, solche gehörig assignirt, bimit^ x 
14 Tagen f von diesem ciato an gerechnet,) an mich abzugebe«> und die Zahlung zu empft«^ 7 j 
gen, nach Verfließung dieser Zeit, kann, ohne specialen gnädigsten Befehl, von der RenthmAc,,, 
keine Bezahlung dergleichen Rechnungenmehr geschehen. Zierenberg den 8ten Februar. 17S0 1 
Amelung. 
74) Narj
	        

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