Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1779)

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Vom ssten Octàf 1779. 
öu Hermann Roht gelegen, zu 6 Mestcn, 5 ) der aufm Roth zu 2 MöhtaMesten, ß) derGar- 
ten, der breite Garten genannt, an dem Gemeindswege zu 1\ Meste Grabeland, K) der Gar 
ten an der Hofseiten her mit Obstbäumen zu il Acker groß, sollen in termino Donnerstags den 
2Zten Oec. schierskünftig entweder zusammen oder einzeln an den Meistbietenden verkauft wer 
den; und können demnach die Kauflustige besagten Tages Vormittags von 9 bis 12 Uhr vor 
Amt dahier erscheinen, ihr Gebot thun, und dem Befinden nach Zuschlags gewärtigen. Trayß 
den i2ten Octobr. 1779. 8. Amt daselbst. G. E. Diskamp. 
2) Demnach ein Mirgewerke des Blaufarbwerks zu Sophienau ohnweit Hile bnrghansen gelegen, 
seinen eigenthümlich besitzenden ein Viertel Antheil an demselben an Gebäuden, Jnvcntanen- 
Stücken und Vorräthen, unter billigen auch selbst den Ankauf allenfals erleichternden Cond'i- 
tioncn zu verkaufen willens ist; als wird solches dem Public» hierdurch bekannt gemacht, da 
mit Kauflustige sich bey dem Hrn. Jnspector Holzapfel zu obgedachter Sophienau zwischen hier 
und Weyhnachten anmelden, und aller Umstände halber, so ihnen zu wissen nöthig scheinen und 
angelegen seyn 'möchten, genügsame Erkundigung einziehen können. 
3) Nachdem nunmehro auf die Kretschmarische nachfolgende Frnchrgefälle, a!S: i) das ehema 
lige Vultcjussche zu Liebenau ü 2 Brtl. 10I Metze Kern, und 3 Vrtl. 3 Metzen Hafer jährlich 
zinsend, auf das vorige Gebot derer 185 Rthlr. 5 Rthlr.mehr, mithin 192 Rthlr. 2) dasehè- 
malige Grusemaunische zu Ehringen ü 3 Viertel 4 Metzen partim 122Rthlr. und 3) das Frucht- 
qefälle zu Zwergen ü 4 Vrtl. 8 Metzen partim 155 Rthlr. geboten worden; so können sichKauf- 
öiebhaber, so ein mehrercs zu bieten gesonnen, binnen denen zum Zuschlag best im ton 14 Tagen 
beymHr. Regierungö-Procur. Gleim in dcrReinhardtischenBehausnng auf der Obcrneustadt an 
geben. Desgleichen stehen anuoch zu verkaufen nachbeuahmte zu Rvthendittmvld gelegene bey 
de Kretschmarische Güter, nehmlich 1) das ehemalige Vorwerkische in räumlichen Haus: und 
Hosreide, dabey liegenden Garten, Back-und Waschhaus, Scheuer und Vtallmig, nebst dazu 
gehörigen ppter in no Acker bestehenden Ländereyen und Wiesen, 2) das vorhittnigee Motzi- 
sche Guth, aus räumlichen Haus und Hosreide, Garten, einer neuerbaneten Scheuer, Stallun- 
gen, nebst dazu gehörigen ppter 52 Acker Land und Wiesen bestehend; sodann sind annoch die 
bereits bekannt gemachten Kuxen auf dem Harze, als i) eine Kuxe Gabe Gottes und Rosen 
busch genannt, so sich frey bauet, 2) eine viertel Kuxe der Kranich genannt, so jährlich bey 
nahe Z Rthlr. Ausbeute beträgt, käuflich zu überlassen, und können sich Käufer am bestimmten 
Ort ebenfals melden. 
4) Es will der Hr. Regierungs-Advoc. und Procurar, ordin. Wcissel allster seine ihm erb-und 
eigenthümlich zustehende f Antheile an dem vor dem Dorfe Mardorff \ Stunde vor Homberg 
fallenden Frucht- und Treseneyzehenden, welche bey geringen Fruchtpreisen jährlich mit 25 bis 
27 Rthlr. bey hohen Fruchtpreisen aber mit 42 und mehreren Rthlrn. lleà,6ìi8 cieclucenllis sich 
verinteressiren, und wovon Hr. Negier. Procurat. Murhard alhier ebenfals % Theile besitzen, 
an den Meistbietenden aus der Hand verkaufen; und sind bis dahin 565 Rthlr. darauf geboten 
worden; wer nun vor erwehnte f Theile des Mardörffer Zehendens mehr zu geben Lust hat, der 
wolle sich bey besagten Hr. Regier. Procur. Weisscl alhier auf der Oberneufiadk in der Ludeman 
nischen Behausung wohnhaft, oder aber bey dessen Schwager dem Hrn. Amts-Secrerar. Krug 
in Homberg in der Kürze angeben, die vorjährigen und ältern Rechnungen benebft dem An 
schlag einsehen, sein Gebot thun, und hiernächst auf das höchste Gebot das weitere erwarten. 
Cassel den 2iten Octobr. 1779. 
5) Es wollen die zwey Gebrüdere Hrn. Diederich ihre ererbte Elterliche Behausung in der ober 
sten Johanneöstraße zwischen der Frau Reitgeldt und dem Goldschmied Hr. Ransel gelegen, ver 
kaufen ; Liebhaber können sich in der Divnysiistraße oder bey dem Hrn. Diederich in derselben 
Behausung melden; es dienet auch zur Nachricht, daß keiner von beiden es behalten will. 
6 ) Es will des verstorbenen Mrstätter Weissenborns Rel. alhier in der Kmckgasse wohnhaft, 
D d d d d 3 ihren
	        

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