Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1779)

éi 8 v 4ite- Stück. 
werden diejenigen Herren Käufers, so sie mit ihrem Besuch oder Commißions beehren, sich 
von dessen guter Qualität und billigsten Preisen am besten überzeugen können. Mau bittet 
desfalls um geneigten Zuspruch, und verspricht die reelste und promteste Bedienung. 
jo) Auf dem Hof zu Elferöhausen sichen 130 Stücke fette und schwere Häme! zum Verkauf; 
wer darzu Lust hat, kann sich in der Rentherey zu Milsungen beym Rentherey Schreiber Skre» 
1 is cker melden. 
ji) Bey dem Kaufmann Hr. Schmitt gegen der Garnisonskirche ist eine Partie alter Hafer an 
gekommen und in Commission zu billigen Preisen zu verkaufen. 
12) Es haben die Kretschmarrscheu Hrn. Erben, ihr Haus, Stallung und Garten allhier vor 
dem 'Leipzigerthor am Seileomstr. Engelhard und denen Bötischen Erben gelegen, um eine ge- 
. wisse Summa Gelds verkauft; wer etwas daran zu prätendiren oder ein näher Recht zu ha- 
' den vermeint, der wolle sich Zeit Rechtens melden. 
IZ) Ein noch wohl coudrtionirtes Elavlr mit einem Lautenzug, stehet zu verkaufen. 
14) Hr. Johann Philipp Seippel, in der Dionssienstraße in des Hrn. Eanzley-Rath Scheffers 
' Haus, mctcht bekannt, daß bey ihm Französische, Italienische Taffent, Atlasse und neumodige 
Skofte im neuesten Geschmack, seidene Strümpfe, reiche seidene 2 Üesten, taffeute, atlasse und 
zitzerne Bordüren auf Polonoisen, feiner schwarzer Manchester, alle Arten Flohr und Pariser 
' ' Bänder, auch sonstige Bijouterie-^und Galanterie-Waaren, desgleichen Engl. Augspurger und 
Schweizer Zitze, iu bester Qualität und billige» Preis zu finden sind. 
¿5) Den i2ten September ist ein, Schweinhändler durch Heckershausen getrieben, und sind zwey 
Schweine zurück geblieben , es hat sich derselbe bey Johl George Rühl daselbst zu melden. 
16) Zwischen Marburg und Jesberg ist den izten und löten Septemb". eine rothe Brieftasche ver- 
lohren gegangen, wer selbige gefunden, kann sich in der Waisenhansbuchdruckerey gegen einen 
guten Recompens melden. . - 
17) Zwischen Cassel und Wabern, ist von einer Post.Chaise ein neuer blauer tüchener Mantel mit 
blauem Futter und weiffen Knöpfen verlohren gegangen ; der Finder wird ersucht solchen an 
den Hrn. Millius, Gastwirth in der Krone zu Marburg gegen ein Douceur abzuliefern. 
18 ) Wer diesen Winter und künftiges Frühjahr täglich 3 Metzen gelbe Wurzeln gegen billige 
• ' Forderung in die hiesige Menagerie liefern kann, derselbe wolle sich zeitig bey dem'Hrn. In 
spector Wagner mclderr. ' j 
ist) Es macht des verstorbenen Tapezier' P. I. Meils nachgelassene Jungfer Tochter, in ihrem 
Logis an dem ehemaligen weissen Stern auf dem vormaligen Pferdemarkte hierdurch bekannt, 
daß, sie alle Tapezierarbeit, sowohl für Standes- als bürgerliche Personen, in - und ausser 
halb verfertigt, eö bestehe solche in neumodigen Canapees, Betten, Stühlen, Sopba oder anderen 
zur Tapezirarbeit gehörigen Sachen. Sie verspricht alles nach Gefallen um billigen Preis. 
20) Nachdem der bey der Stadt bisher gestandene Steuer- Service- und Geschoß-Erheber we 
gen schwächlichen Umständen auf die weitere Erhebung renuncirt, indessen doch ein ander Sud- 
jectum und zwar ein hier angesessener Bürger dazu erfordert wird: als kann ein oder der an 
dere, so willens diese Erhebung zu übernehmen, bey dem Hrn. Commißions-Rath Dr. Buch 
sich desfalls angeben, anch zugleich vom Hrn. Stadt-Cammerer Grandidicr sen. die naher-Eon- 
ditiönes in Betracht der zu leistenden Cautivu an Grundstücken, und dessen Gehalts Nach 
richt einziehen. 
21) Zwey Kastanienbraune Pferde mit schwarzen Mäbnen und Schwerfen, beyde Wallache, wovon 
‘ der eine 5, und der andere 7 Jahr ölt und zum reiten als fahren zu gebrauchen, sind zu ver- 
kaufen. 
22) Ein Stäabs-Q^ficier in hiesiger Garnison suchet erneu Garteu worinnen ein Gartenhaus, et- 
' was Obstbäume, Spargelland und sonsten gut angelegt ist, nahe vor dem Weser oder Hollän 
dischen Thor Zu miethe». 
23) Wann
	        

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