Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1779)

6o'2 
40tc$ Stück. 
17) Es soll des Registrator Wiedekinds hinterlassener Wittib zu Wolfsanger ihre 2s Ack. Wiese 
in der obersten Aue, und 1 Ack. Land an der Gemeindshude gelegen, von Commissionswegen 
^ an den Meistbietenden öffentlich verkauft werden; wer nun darauf breten will, der kann sich 
in dem dazu ein für allemahl auf den 22len November schierskünftig anberahmten LicitationS- 
termin auf hiesigem Landgericht angeben. Cassel den 9. Sept. 1779. 
) Vermieth - Sa ch e n. 
1) In der untersten Iacobistraße in des Handschumacher Imber Behausung am Saalwächter 
Nagel, ist Stube und Kammer sogleich oder auf Christtag zu vermiethen. 
2) Auf dem Gouvernementsplatz in Nro. 114. ist 1 Stube mit Meubles sogleich zu vermiethen. 
2) Bey Hr. Mensdorf auf der Oberneustadt in der Frankfurtherstrasie, ist die belle Etage, be 
stehend in einer großen tapezirten Stube und Kammer, vornheraus, einer Stube und Küche 
- hintenaus, wie auch einem Keller zu vermiethen, und kann solches alleufals auf Michaeli be 
zogen werden. 
4) Es hat der Riemer Machmer jun. in seinem Hause in Nro. 235. in der Eliftrbetherstraße, 
einige Etagen, wobey auch Stallung für 6 Pferde befindlich, Monaths- oder Iahröweise, zu 
c ’J vermiethen. 
5) Bey dem Marktmeister Hr. Petri bey der großen Kirche ist i Stube und Kammer leine Trep 
pe hoch, für ledige Personen mit Meubles zu vermiethen, und kann sogleich bezogen werden. 
6) Bey dem Wein Händler Hr. Krumme! in der Aegidienstraße, kann die belle Etage mit oder 
ohne Meubles nebst Stallung, sogleich vermiethet werden. 
Bedienten, so verlangt wrden. 
i) Es wird in Cassel in eine Seiden - und Galanterie-Handlung, ein Lehrbursch verlangt. 
3) Es verlangt jemand dahier in Cassel einen Burschen, welcher mit einem Pferd umzugehen weiß 
und etwas schreiben kann. 
Personen, so Dienste suchen. 
1) Eine Jungfer, welche in allem, was ihr zu wissen nöthig, erfahren, und in auswärtigen Dien, 
sten als Cammerjungfer gestanden, darneben mit einem guten Attestat ihrer Treue und Auffüh. 
rung wegen versehen, sucht allhier bey Adelichen oder Standespersonen, wiederum in Diensten 
. zu kommen. . 
s) Eine Person, die sich im Nahen, Frisiren und Aufstecken geschickt gemacht hat, sucht als Gar- 
deroben - oder Kindermädchen Condition; und ist sich deöfalls bey der Frau Hiesbachin ia 
Münden zu melden. 
Capitalien, so auszulehnen. 
1) 800 Rthlr.bey denen nicht zu besorgen ist, daß sie so leicht aufgekündigt werden, sind gegen 
- die erste Hypothek alhier in Cassel auszulehnen. 
2) 260 Rthlr. iu Cassamünze Pupiüengelder, sind gegen die erste gerichtliche Hypothek, sogleich 
auszulehnen. 
2) 2000 bis 3000 Rthlr. in Louisd'or, sind gegen die erste Hypothek auf ein assec.Hauß alhier, 
zu verlehnen. 
4) Es sind sogleich 1600 Rthlr. Pupillengelder in Cassamünze gegen landübliche Interessen auf 
die erste Hypothek zu verlehnen. . 
t VV; ■ - " ,J ~ ",Noti -
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.