Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1779)

2O'.es Stück 
r) Ein junger Bursch, welcher ziemlich Rechnen und Schreiben kann'/sucht in obev 
Cassel zu Johanni in Dienst zu kommen, wo er sich darin» noch ferner üben kann 
3) Ein Frauenzmrmer, welches mit guten Attestat versehen ist, wünscht alö àusdLlwtn 
oder ausserhalb Cassel in Dienst zu komme», ' ' Haushälterin inuà 
* ' ' V Capitalien, so auszulehneri. -, 
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vcuu;mviu 
i) Siebenhundert und achtzig Rthlr. in Münze sind gegen die erste und sichere Hypothek zu ver- 
lehuen. 
A) 580 Rthlr. Figuiezische Pupillengelder sind auf ein assecurirtes Haus alhier auf die'erste Hy 
pothek zu verlehnen. Beym Vormund Hr. Bonlnois auf dem Markt ist das weitere zu erfraaem 
4) Achttausend Thaler Heßischer Wehrung, sind zu Anfang Juniuö gegen hinreichende gerichtliche 
Hypothek und 5 pro Cent Interesse zu verlehuen. 
5) Es har jemand ioo Rthlr. zu verlehnen. Man beliebe sich deshalber im grünen Baum z 
■f Treppen hoch zu melden. 
6) 40O und ZOO Rthlr. sind einzeln oder beysammen gegen hinlängliche Sicherheit zu verlehnen. 
7) iooo Rthlr. in Carolinen, sind gegen gerichtlicheObligation der ersten Hypothek zu verlehnen. 
8) Fünfhundert Rthlr. in Louisd'or - Z Rthlr. sind auf die erste Hypothek eines alhier assecurir- 
ten Hauses, gegen z pro Cent auszulehnen. 
y) 4OO Rthlr. Cassamünze, sind mit dem iten Junii a. c. an eine ganze Gemeine gegen hinläng 
liche Versicherung auszuleihe». 
jo) Es will jemand 30O Rthlr. auf eine sichtliche Obligation, rvoriouen eissHaus zur ersten Hu» 
' pothek gesetzet wird, vorschießen. W 
Notificationes von allerhand Sachen 
l) Auf Befehl von' Hochfürstl. Steuer-Collegio, wird denen auswärtigen Bürgern hiermit zue 
letzten Warnung nochmalen bekannt gemacht, daß, woferue sie von dato binnen % Monaten/ 
ihre seit z und mehreren Jahren nicht gelöstes Bürgerrecht mittelst Abtrag des gewöhnliche« 
nicht beybehalten würden, sie alsdeun vielmehr nach der gnädigsten Verordnung dessen verlustig 
seyn sollen. Cassel den Z. May 1779» I. D. Grandidier, Stadt-Cämmerer. ; 
S) Ein wohlgebauter dunkelbrauner fünfjähriger Holsteinischer Wallach stehet zu verkaufen, und 
' isi das nähere bey dem Huthfabrikant Hr. Regevspurg in der Martinistraße zu erfahren. r 
Z) Beym Apotheker Hr. Rüde zu Rose, ist von jetzo an frisches Pyrmouter, Selter, und Seyb- 
lizer Bitterwasser zu haben. 
4) Bey dem Kaufmann Hr. I. C. Schmincke in Carlsbaven ist wieder zu haben, der recht ächte 
Amsterdammer Wilhelm-Stein AB Toback in vollwichtigen ß, und £ Pf. Paqueten, das Pfund 
zu 14 alb. so wie vielerley andere Sorten von Rauch - und Schnupftvback und alle andere 
Waaren, auch Franzweine in billigen Preisen; Noch in Commißion hat derselbe gute Hollän 
dische Voll Heringe die Tonne zu io Rthlr. und Englisch Bley in Motten von etwa iZO Pf. 
zu 5; Rthlr. alles gegen baare Zahlung zu verkaufen. 
5) Alle denenjenigen, welche Arbeit und Lieferungen für das Waisenhaus gethan und die Zah» 
lang noch nicht empfangen haben, wird hierdurch bekannt gemacht, daß sie ihre Rechnungen 
längstens innerhalb 14 Tagen an den Cassirer Heere im Waisenhaus abgeben mögen. Cassel den 
Sten May J 779t Ans Fürstlichem Waisenhaus alhier. 
- ‘ S) ES
	        

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