Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1779)

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i6ícó Stück. 
«st« Iichung Nr Nhieflgeu Hochfürst!. Hessen - Cassellischen gnädigst garantirte» Zahle«A 
Lotterie find die Nummer«: 
41. 26. 90. 46. 89. 
aus dem Glücks-Rade gezogen worden. Die \z6tt Ziehung geschiehet Mitrwochens den siten 
April und fo fort, von drey zu drey Wochen. Cassel den Ziten März. 1779. 
< General-Direction der Hochfürst!. Hess. Cassellischen gnädigst garamirten Zcchlen-Lotterie. 
s) Nachdem in conformitLt des seiner Zeit publtcirten Plans die Ziehung der Zten Classe hiesi 
ger 2tten Annen - Waisen - und Findelhaus-Lotterie, den roten und Liten hujus ohn fehlbar 
von sich gehet; so wird solches dem Publico andurch bekannt gemacht, und zu deren beliebigen 
Beywohnung eingeladen. Cassel den 14. April 1779. 
8 ürftU Hesiische Direktion der gnädigst garantirte» Classen - Lotterie daselbst. 
Bücher, fo zu verkaufen. 
1) Der 7te, 8te und yte Band von Shakespears Schriften; desgleichen Publi Virgilii Mavonis 
opera Tom. I. (als der 2te Band von der Samlung der klassischen Schriftsteller), ist bey mir 
angekommen, und jeder Band svwvl der erstem, als der leztern Schriften, für 8 Alb. 4 hlr. 
inj. des Porto, zu haben. Barmeier. 
Nachricht: 
Au einer Zeit, wo sich die Kunst mehr als jemals geschäftig beweiset, fast einen jeden Menschen, 
der nur einigermaßen die Aufmerksamkeit seines Volks, oder Zeitalters, erreget, sogleich durch 
den Grabstichel zn verewigen, muß es uns sehr befremdend vorkommen, daß uns von den er 
sten und erhabensten Gegenständen der allgemeinen Verehrung und Bewunderung noch Kupfer 
stiche fehlen, oder, welches einerley ist, würdige, getreue Kupferstiche fehlen. 
Kaum fand ein scharfsichtiger Lavater unter so vielen Stichen vom großen 8riederich 
einen einzigen, worin er, als Physiognom und Kunst-Richter das Original nicht verkandte, 
«nd welchen zu commentireu er der Mühe werth hielte. Und so kann man sagen, daß uns, 
von mehr als einem der größten, weisesten und wohlthätigsten Prinzen noch bis auf diese Stun 
de, auch nach oft wiederholten Abbildungen, ein den Augen und der Empfindung ihrer Unter 
thanen und Verehrer Genüge leistenden Bildnisse in Kupfer feble. Wem fällt hftbey nicht oh 
ne unser Erinnern, Georg der Dritte, der Weise, der Christ, der Großmüthige, der Va- 
.ter seines Volks ein? Freylich auch von Ihm sind Kupferstiche in Menge vorhanden, allein je 
der Unterthan und Fremde, der das Glück gehabt, den großen und angebeteten Beherrscher 
des Großbritannischen Throns zn erblicken, bedauret, daß er in diesen, zuweilen in der Thar 
höchst sauber und kostbaren Stichen, kaum etwas mehr, als das Kleid des Monarchen, oder 
Seine Frisur, vollkommen getroffen findet. 
° Von dieser Betrachtung, und zumal von den lauten und wiederholten Wünschen, Sr. 
Majestät getreuen Deutschen Unterthanen ermuntert, haben sich Berenberg und Thoms ent 
schlossen, ein wahres und wie man mit Juverläßrgkeit behaupten kann, genau gleichendes Por 
trait, dieses ihres Allergnädigsten und besten Königes von einem der berühmteste'. Meisterin 
Deutschland stechen zu lassen, und in der Mitte des July Monaths dieses Jahrs zu liefern. 
Dieser Stich wird nach dem genauen, in Sr. Majestät Znmner beñndlichen, Original-Gemählde 
von dem berühmten Zoppani, 2i,f Zoll hoch und i6Zoll breit haltend, und Sr. Majestät sitzend 
vorstellend gestochen werden. 
Man findet am gerathensten, zu dieser von dem Publico längst gewünschten Absicht den 
Weg der Pränumeration zu wählen, und erhalten diejenigen, die von nun an bis Pfingsten 
p'ranumeriren, ein sauber abgedrucktes Exemplar für 20 Gute Groschen, die, so subscribiren 
für 1 Rthlr. Dahingegen nach bemeldter Zeit kein Blatt unter 1 Rthlr. 4 Ggr. verkauft wer 
den
	        

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